Dez 23

Dieses Jahr habe ich nicht mehr jeden möglichen Wettkampf mitgemacht. Zum einen ist das immer ein zeitliches Problem, wenn man jedes Wochenende einen Wettkampf hat. Zum anderen dient es auch nicht unbedingt dem kontinuierlichen Training. Weniger ist in diesem Fall sicher mehr.
Das Highlight war auf jeden Fall der Ironman 70.3 in Wiesbaden. Aber auch der Triathlon in Hof und der Saisonabschluss beim Halbmarathon von Weiden nach Amberg waren schöne (und der letztere sogar ein sehr erfolgreicher) Wettkämpfe. Die Oberpfälzer Winter Challenge der Wechselszene konnte ich aufgrund von Erkältungen leider nicht komplett mitgehen. Schon nach dem ersten Wettkampf über 10 Kilometer im Januar lag ich mit einer Erkältung flach. Überhaupt haben mich die neun erkältungsbedingten Wochen Pause sicher einiges an Grundlagenausdauer gekostet. Dass ich davon angenervt war, brauche ich nicht extra zu erwähnen.
2010 werde ich zwei Halbdistanzen (Kulmbach im Juni und Erlangen im August) und den München Marathon im Oktober als A-Wettkämpfe betrachten. Alle anderen Wettkämpfe sind eigentlich C-Wettkämpfe und sollen nur der Tempo- und Wettkampfhärte dienen.
Dieses Jahr habe ich gelernt, dass eine gute Vorbereitung meistens zu einem guten Wettkampf führt. Ich habe auf jeden Fall gelernt, dass die Ernährung - im Vorfeld und im Wettkampf selbst - ab einer Wettkampfdauer von mehr als drei Stunden durchaus sehr wichtig ist. Festzustellen war, dass ich kein Hitze-Läufer bin. Deshalb werde ich auch niemals in Lanzarote, Nizza und Hawaii starten! Die Lücke bei den Laufleistungen von reinen Laufwettkämpfen zum Triathlon wurde kleiner. Vielleicht kann ich schon 2010 den abschließenden 10er in Sub 40 schaffen?
Dez 21

Das Training im Jahr 2009 war deutlich strukturierter und zielgeführter als die Jahre zuvor. Alles war auf den Ironman 70.3 in Wiesbaden ausgerichtet. Leider war es am Wettkampftag viiiiiiel zu heiß, so dass ich definitiv nicht mein Potential abrufen konnte. Ich denke, dass ich knapp vier Wochen vorher in Pressath in Topform war.
Die Trainingsumfänge wurden von 2008 auf 2009 beim Rad (4000 Kilometer) und beim Laufen (1700 Kilometer) nicht sonderlich gesteigert - die Intensitäten waren freilich ganz andere! Beim Schwimmen wurde eine deutliche Schippe draufgelegt: In der Saison 2008 waren es 103 Kilometer, in der Saison 2009 kamen dann schon knapp über 180 Kilometer zusammen. Mit der Schwimmleistung bin ich, gemessen an den Trainingskilometern, absolut nicht zufrieden. Ich bin momentan daran, die Technik etwas umzustellen, konstante Zugzahlen zu schwimmen, den Ellenbogen deutlicher einzusetzen. Die Umfänge werden auch 2010 auf hohem Niveau bleiben. Diese Woche hatte ich drei Einheiten, mit insgesamt 10,9 Kilometern. Dienstag waren es alleine 4,5 Kilometer. Über zwei Stunden war ich da im Wasser. Fühlte mich am Ende wie ein Fisch.
Insgesamt ist festzustellen, dass das strukturierte und periodisierte Training zu einer deutlichen Leistungssteigerung geführt hat. Am Beispiel des Volkstriathlons in Pressath lässt sich das sehr gut dokumentieren. Beim Radfahren konnte ich die Strecke in 43:54 (33,3 km/h) bewältigen, nachdem ich im Jahr zuvor noch 45:24 Minuten (32,2 km/h) für die 24,3 Kilometer benötigte. Die Laufstrecke mit knapp 5,9 Kilometern Länge konnte ich mit einen Kilometerschnitt von 03:56 laufen, während ich letztes Jahr noch 04:17 Minuten pro Kilometer benötigte. Nur beim Schwimmen will sich keine so deutliche Steigerung einstellen. Das ist auf jeden Fall ein Begrenzer, an dem es 2010 zu arbeiten gilt.
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Dez 03
Die ersten vier Wochen der Saison 2010 habe ich jetzt hinter mir. Das waren vier lockere Wochen, die von den Umfängen her auf jeden Fall gut zu schaffen waren. Wie erwartet hat die Fitness deutlich unter der langen Pause gelitten. Am Anfang bin ich bei einem Schnitt von 05:30 Minuten pro Kilometer mit einem Puls von 150 durch die Gegend gerannt. Das war schon etwas schockierend. So langsam pendeln sich die Werte aber wieder auf dem alten Niveau ein, auch wenn sie momentan noch etwas drüber liegen.
Nach den vier lockeren Wochen wird es jetzt aber wieder härter. Die Umfänge für Dezember sind schon etwas ambitionierter: 34 Kilometer im Schwimmbad, 260 Kilometer auf dem Radergometer und 200 Kilometer in den Laufschuhen. Dazu kommen noch 7 Stunden Rumpfstabi und Kraftraining im Fitness-Studio. Langweilig wird es mir diesen Monat also sicher nicht.
Meine aktuelle “Lieblingseinheit”: 2 KM einlaufen, 10x/12x/14x/10x 100 Meter auf voll steigern, dazwischen 2 Minuten Geh-/Trabpause. [Update: Habe vorhin nach dem Schwimmtraining mit Pierre gesprochen: Die vier verschiedenen Angaben beziehen sich auf die vier Wochen, die der Trainingsplan umfasst. Also in der ersten (!) Woche 10x100 Meter, in der zweiten Woche 12x100 Meter, in der dritten Woche 14x100 Meter und in der vierten Woche 10x100 Meter. Ist immer besser, wenn man manchmal über die Vorgaben im Trainingsplan nachdenkt. Nun gut, 46x100 Meter war auch ganz lustig.]
Am 22.12. findet wieder eine Leistungsdiagnostik auf dem Laufband im IPS Regensburg statt. Ich bin sehr gespannt, wie sich die diesjährigen Werte von denen aus dem letzten Jahr unterscheiden. Eventuell werde ich am 24.12. (quasi als erstes Weihnachtsgeschenk des Tages) einen Leistungstest auf dem Radergometer machen. Mal schauen, ob das zeitlich hinhaut.
Nov 29

Am Wochenende fand in Weiden eine Jugendbildungsmaßnahme zum Thema Doping und Drogen statt. Im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung wurden mehrere Trainingseinheiten unter der Leitung von Pierre Jander abgehalten. Zum Schwimmtraining am Samstagabend konnten Faris Al-Sultan und Ina Reinders vom Team Abu Dhabi Triathlon als Übungsleiter “verpflichtet” werden. Den Jugendlichen machte das Training sichtlich Spaß. Wie oft hat man die Möglichkeit, gute Schwimmtipps eines Hawaii-Siegers und der fünffachen Siegerin des prestigeträchtigen Triathlons in Buschhütten zu erhalten?
Danach gab es noch eine offene Diskussionsrunde zum Thema Doping und Drogen im Sport. Dabei wurde von beiden unter anderem geschildert, wie Dopingproben ablaufen und was man als Profi alles machen muss, um für die ständige Erreichbarkeit durch die Tester der NADA zu sorgen. Es war ein sehr interessanter Abend und als Zaungast beim Schwimmtraining konnte ich auch noch was lernen. mehr »
Nov 02
So stellt man sich das vor: Nach rund fünf Wochen zum ersten Mal wieder Training nach Plan und es hat Temperaturen kurz über dem Gefrierpunkt und es regnet. Seit dem Halbmarathon Weiden Amberg habe ich nur sehr unstrukturiert trainiert. Die ersten drei Wochen quasi gar nicht, danach etwas mehr, aber nicht wirklich viel. Das einmal wöchentlich stattfindende Schwimmtraining war zwischendrin sogar zur Plauderstunde mit einigen Trainingskollegen verkommen und wir wurden von an ernsthaftem Training interessierten Athleten gebeten, doch bitte nicht die Wendefläche durch unsere Anwesenheit zu versperren.
Diese Zeiten sind seit heute passé. Pierre hat mir gestern den Plan für die ersten vier Wochen zugeschickt. Sieht auf den ersten Blick alles noch recht locker aus. Heute morgen zwei Kilometer einlaufen, dann 6/8/10/6 x 60 Meter Sprint mit zwei Minuten Geh- bzw. Trabpausen dazwischen.
Das Schwimmtraining heute war schon etwas fordernder: Insgesamt drei Kilometer, mit so schönen Einheiten wie 2×3x100 mit 2-5 Zug , 3-6 Zug, 4-7 Zug - dabei ertrinke ich fast immer. Noch schöner war aber die 3×200 Meter Freistil mit einem Startabstand von 03:30 Minuten. Das war definitiv zu schnell! Nun ja, die Saison fängt ja erst an.
Zur Zeit lese ich Joe Friels Trainingsbibel für Triathleten. Das Buch ist wirklich sehr gut. Man wird auf viele Dinge in der Trainingsplanung und des Trainingsablaufs hingewiesen, die einem so vielleicht nicht bewusst waren. Er weist auch darauf hin, dass man seine Begrenzer identifizieren muss und an ihnen arbeiten muss. Einer meiner Begrenzer ist sicherlich das Radfahren - und natürlich auch das Schwimmen. 2010 werde ich auf jeden Fall den Fokus auf das Radfahren legen. Bei zwei geplanten Mitteldistanzen dürfte sich dieser Einsatz lohnen. Ich bin gespannt.
Okt 16
Ich wollte diese Woche meine Daten seit November 2008 (also meinem Trainingsjahr) an meinen Trainer schicken, damit er die Daten auswerten kann und auf Basis dieser Daten das Jahr 2010 für mich grob vorplanen kann. Da Pierre aber ein eingefleischter Polar-User ist, hat er natürlich nicht die wunderschöne SportTracks-Software auf seinem Rechner. Deshalb wollte ich ihm die Daten als Excel-Sheet schicken. Da es sehr viele Plugins gibt, habe ich auf der Übersichtsseite gesucht und auch eines gefunden, das für diese Zwecke reichen sollte: das CSV-Export Plugin.
Ich habe etliche Versuche gebraucht, um überhaupt erstmal Daten über dieses Plugin exportieren zu können. Aber immer wenn ich die CSV-Datei in OpenOffice Calc (entspricht Excel bei Microsoft Office) importieren wollte, wurden Werte mit einem Punkt als Trennzeichen der Dezimalstellen fälschlicherweise als Datum dargestellt - aus 7.05 Kilometern wurde dann der 07. Mai. Danach habe ich beim Import alle Spalten von Standard auf Text umgestellt. Damit war dann dieses Problem gelöst. Dann stellte ich fest, dass nach dem Import einige Werte als bis zu zehnstellige Kommazahlen und mit falschen Werten dargestellt wurden. Das ist natürlich auch Mist, da Pierre mit einem Puls von 146,5643738475 nicht viel anfangen kann, die Übersichtlichkeit verloren geht und 01:14:53 nach dem Export nicht plötzlich 01:12:23 sein sollte. Diesen Fehler konnte ich nicht beheben. Ich denke, dass es an dem CSV-Export Plugin liegt - oder an meinem mangelnden Verständnis. mehr »
Okt 12
Was für ein Renen?! Das war mal wieder eine packende Angelegenheit (auf jeden Fall bei den Männern). Pierre hatte zur traditionellen Hawaii-Party geladen und ca. 15 Sportinteressierte folgten der Einladung. Es gab leckeres Essen, massig Fachgespräche und den Live-Stream und Live-Ticker von Ironman.com. Das war qualitativ deutlich besser als die Übertragung im öffentlichen-rechtlichen TV letztes Jahr. Gut, war nur auf englisch und nicht in gewohnter TV-Bildqualität, aber dafür fachlich fundiert und jederzeit unterhaltsam. Ohne Internet hätte man sich am Sonntag einen kurzen Bericht in der ARD anschauen können. Es ist sowieso der Wahnsinn, was es inzwischen alles für Informationen dazu im Internet gibt. Bei Tri2b.com gab es Pre-Race Interviews mit den deutschen Stars. Bei Tri-Mag.de gab es eine sehr interessante Timo Bracht-Story und ebenfalls Interviews mit den wichtigsten deutschen Startern - alleine das rechtfertigt schon fast das Abo der Triathlon. Sensationelle Bilder und Geschichten von 1978 bis heute gab es beim Triathlete magazine.
Aber auch nach dem Rennen gab es noch weitere Berichterstattungen: Faris in gewohnter Manier und ein nicht ganz zufriedener Timo Bracht. Andreas Raelert dagegen ist nach dem Rennen überglücklich. Alles zusammen in knapp sechs Minuten gibt es hier. Wenn man sich die Pros im Ziel anschaut, kann man feststellen, dass die alle ganz schön gelitten haben. Es war wohl unglaublich heiß dieses Jahr. Mir haben die 32 Grad Celsius in WIesbaden dieses Jahr gereicht, mehr Hitze brauche ich nicht. 
Sep 24
So, der letzte Wettkampf des Jahres ist erledigt. Da kommt die wohlverdiente Off-Season genau richtig. Ich werde jetzt erstmal zwei Wochen den ganz Lockeren machen. Durch eine Hochzeitsfeier und den Besuch meiner Schwester käme ich auch gar nicht dazu, mehr zu machen. Bis Mitte Oktober wird nicht viel passieren. Danach steige ich wieder ins Training ein. Ich denke, dass es in dieser Zeit auch nicht viel zu schreiben gibt. Ich werde aber auf jeden Fall demnächst noch einen Praxis-Test des Garmin Forerunner 310 XT liefern. Wer noch einen SUUNTO GPS-POD und/oder einen SUUNTO PC-POD braucht, kann sich bei mir melden. Ich gebe beide günstig ab.
Sep 21

Das letzte Rennen der Saison war gleichzeitig auch das erfolgreichste! Beim Freundschaftsmarathon von Weiden nach Amberg konnte ich die erste Top-Ten Platzierung in einem größeren Wettkampf erzielen. Zusammen mit meinem Vereinskollegen Johannes Breitschaft wollte ich eine Zeit um die 01:24:00 Stunden laufen. Wir waren quasi vom Anfang bis zum Ende zusammen. Die ersten 12 Kilometer immer gleichauf, dann konnte Johannes einen kleinen Vorsprung (20-100 Meter) rauslaufen. An den Bergauf-Passagen (und davon gab es reichlich) konnte er sich immer ein Stück absetzen, bergab konnte ich aber immer wieder aufschließen und teilweise sogar meinerseits einen Vorsprung herauslaufen. Bei Kilometer 17 oder 18 habe ich mein viertes High5-Gel genommen und bekam danach Magenprobleme und musste mich fast übergeben. Dadurch ging der Temposchnitt etwas in den Keller. mehr »
Sep 13
Ich habe neulich ja schon berichtet, dass mich die zwei Wochen Pause etwas aus dem Tritt gebracht haben. Letzte Woche habe ich wieder mit “normalem” Training (fast nur Laufeinheiten, ganz wenig Rad, kein Schwimmen) angefangen. Der Bike & Run in Kastl lief ganz gut, aber beim Laufen fehlte etwas der Druck.
Diese Woche wurde der Umfang deutlich erhöht und ich komme so langsam wieder rein.
Montag: Ruhetag
Dienstag: 3 Kilometer einlaufen, 10 Minuten Lauf-ABC, 3×4 Kilometer mit 03:55 Minuten pro Kilometer, 3×200 Meter < 38 Sekunden, 3 Kilometer auslaufen. –> insgesamt 21,57 Kilometer in 01:50:30 Stunden.
Mittwoch: Morgens 2 Kilometer einlaufen, 10 Minuten Lauf-ABC, 2×1 Minute mit 03:30 Minuten pro Kilometer, 3 Kilometer auslaufen. Abends 12 Kilometer GA1, alle 5 Minuten 10 Sekunden Vollgas. –> insgesamt 17,88 Kilometer in 01:26:26 Stunden.
Donnerstag: Ruhetag.
Freitag: Morgens 1 Kilometer einlaufen, 15 Minuten Lauf-ABC, 5 Kilometer mir 04:00 Minuten pro Kilometer, 2 Kilometer auslaufen. Abends 12 Kilometer GA1, alle 5 Minuten 10 Sekunden Vollgas. –> insgesamt 21,15 Kilometer in 01:47:30 Stunden.
Samstag: 18 Kilometer mit 04:30 Minuten pro Kilometer.
Sonntag: Ruhetag. mehr »
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