Winkel, Kurven, Kopfsteinpflaster: Amberger Running Night am 21.05.2011
- Sonntag, 22.05.2011
- von Ralf
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Da ich noch keinen amtlichen (die Wettkämpfe im Winter zähle ich nicht dazu) zehn Kilometer Wettkampf in diesem Jahr im Log stehen hatte, entschloss ich mich relativ kurzfristig dazu, bei der Amberger Running Night zu starten. Nachdem es bis kurz vor der Abfahrt in Weiden noch ziemlich stark geregnet hat, wollte ich schon fast ein DNS (did not start) hinlegen, weil Regen und Kopfsteinpflaster sicher keine gute Kombination für eine PBZ auf den zehn Kilometern sein dürften. Auf der Fahrt nach Amberg (rund 50 Kilometer) wurde das Wetter aber immer besser und in Amberg selbst gab es strahlenden Sonnenschein bei irgendwas um die 20 Grad Celsius. Optimales Laufwetter also. Startnummer geholt, umziehen, aufwärmen, kurzer Plausch mit einem Bekannten, aufwärmen, aufstellen an der Startlinie. Der Kurs ist ein Rundkurs, den es vier Mal zu bewältigen gilt. Jede Runde hat 2,5 Kilometer und eine Verpflegungsstation im Start-/Ziel-Bereich.
Gleich nach dem Start ging es los wie die Feuerwehr, was bei dem Feld auch nicht sonderlich überraschend ist. Ich musste erst noch schnell einen etwas langsameren Block umkurven, um dann direkt die Spitzengruppe vor mir zu sehen. Da ich manchmal wie ein Hamster in seinem Drehrädchen bin, versuchte ich an der Gruppe dran zu bleiben. So kommt man dann auf eine 03:29 für den ersten Kilometer. Um die PBZ auf dem 10er zu machen, war mir das gerade recht. Danach habe ich das Tempo allerdings etwas reduziert, da ich niemals mit einem Schnitt um die 03:30 über die zehn Kilometer gekommen wäre. Die Kurven, Winkel und das Kopfsteinpflaster machten es mir auch nicht unbedingt einfach, die Kilometer zwei und drei in 03:41 zu laufen. Ca. bei Kilometer 1,5 lauerte die übelste Stelle des Wettkampfes: Zuerst geht es leicht bergauf, dann eine Rechtskurve, dann eine Linkskurve, dann eine Treppe (breite Stufen, trotzdem nicht lustig), dann eine kleine Brücke, 90 Grad Linkskurve, Rampe. Das war nicht wirklich schön. Und die Aussicht, diese Stelle noch drei Mal passieren zu dürfen führte nicht zu großer Begeisterung. Nach diesem Abschnitt ging es weiter leicht bergauf, bis man schließlich zum “Gipfel” gelangte. Von dort aus ging es bergab und ich konnte bei allen Runden meine grandiosen Bergabbeine erfolgreich einsetzen. Ich denke, die zwei Sportsfreunde, die ich dort in jeder Runde überholt habe, fanden es nicht so lustig. Dumm nur, dass sie mich in jeder Runde trotzdem wieder überholt haben


