Apr 13
Voll overpaced! Keine Ahnung, was mich da geritten hat, aber einen Halbmarathon auf den ersten fünf Kilometern mit einem Schnitt von 03:50 Minuten pro Kilometer anzugehen, entspricht nicht unbedingt meinem aktuellen Trainingsstand und Leistungsvermögen. Vielleicht lag es am Wetter, das pünktlich eine Minute nach dem Start von trocken/kalt auf nass/kalt und Graupelschauer umstellte? Oder daran, dass ich schon 300 Meter nach dem Start meine Startnummer zu verlieren drohte? Mit Handschuhen bei 03:46 Kilometer pro Minute ist es nicht ganz so einfach, den elastischen Gummizug am Startnummernband wieder durch das Loch der Startnummer zu führen. Oder vielleicht lag es an der Startnummer 1, die ich offenbar zugelost bekommen habe?
Nach dem fünften Kilometern habe ich das Tempo dann gezwungenermassen etwas gedrosselt und bin einen 04:05er Schnitt gelaufen. Bei Kilometer acht ist dann mein Forerunner einfach eingefroren. Keine Ahnung, wo das Problem lag, hatte ich neulich schon mal. Er bleibt einfach stehen und macht nichts mehr. Das ist für einen technikabhängigen Läufer wie mich natürlich Gift. Ich habe dann irgendwie hektisch darauf rumgedrückt, bis der “Reboot” endlich geklappt hat. Leider kann ich die Daten jetzt nicht mehr in Sporttracks einlesen. Keine Ahnung, warum das so ist.
Dann hat es immer mal wieder geregnet, gehagelt oder hatte Sonnenschein. Mal zu warm, mal zu kalt. Die Kilometer 18/19 und 19/20 waren extrem unangenehm und mit einem 04:18er bzw. 04:22er Schnitt natürlich viel zu langsam, ich konnte daran aber nichts mehr ändern. Schlussendlich bin ich mit 01:25:30 ins Ziel gekommen, was eigentlich eine gute Zeit (und im übrigen neue PBZ) ist. Aber mit einer disziplinierteren Laufweise wäre eine deutlich bessere Zeit drin gewesen. Jetzt weiß ich immerhin, dass ich den 10er nächste Woche auf jeden Fall mit einem 03:50er Schnitt angehen kann.
Ergebnis: 01:25:30 (für 21,1 Kilometer)
Platzierung: Platz 27 von 158 (AK: 6 von 18)
Mrz 14
Heute stand der Halbmarthon in Kandel auf dem Programm. Mittlerweile ist dieser Lauf immer ein bisschen der Abschluss der Winterlaufperiode und stellt den Übergang zur Radsaison dar. Für dieses Jahr hatte ich mir ja eine deutliche Steigerung zu 2008 + 2009 vorgenommen.
Das Ziel war1:21:XX
Um das Ziel zu erreichen habe ich mich an den Plänen aus dem Laufbuch von Herbert Steffny gehalten. Zur Trainingsphase werde ich aber in kürze einen weiteren Bericht schreiben.
Nun zum Rennen.
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Mrz 09
Jörg hat eigentlich schon alles zu dem Wettkampf am letzten Sonntag gesagt. Daher nur ein kurzer Eintrag von mir.
Am Samstag hatte es etwas geschneit, trotzdem war die Strecke einwandfrei präpariert. Die Organisation war einwandfrei, das Wasser in den Duschen war selbst gegen 11:00 Uhr noch warm. Die Temperaturen draußen waren dagegen eiskalt. Trotz strahlendem Sonnenscheins hat es mich die ganze Zeit gefröstelt.
Da ich zuvor noch nie einen Wettkampf über fünf Kilometer gemacht hatte, war auf jeden Fall eine persönliche Bestzeit (PBZ) zu erwarten.
Die angekündigte Zeit von unter 19 Minuten konnte ich einhalten: Laut offizieller Zeitnahme stoppte die Uhr bei 18:29 Minuten. Macht einen Schnitt von 03:41 auf den Kilometer. Passt!
Im Gesamtklassement reichte das in einem starken Feld (1.: 17:06 Minuten, 2.: 17:08 Minuten, 3.: 17:10 Minuten) für den zwölften Platz. Dass ich damit den Sieg in der Altersklasse M35 erreichen konnte, finde ich sehr überraschend. Als Preis gab es eine Flasche Sekt, als Zweitplatzierter hätte ich einen Sack voll Äpfel gewonnen, was mir lieber gewesen wäre. Aber so habe ich schon ein Mitbringsel für Jörgs nächsten Geburtstag.
Die Kälte hat mir etwas zugesetzt, so dass ich jetzt eine leichte Erkältung und einen kratzigen Hals habe, was diese Woche zu einer Trainingsreduktion führt. mehr »
Mrz 07
Am 07.03.10 war es mal wieder so weit. Ralf und ich hatten eine der seltenen Möglichkeiten an einem gemeinsamen Wettkampf an einem Wettkampf zu starten. Den Rahmen des Wettkampfes hat uns der Auwaldlauf in Hördt gegeben. Hier hatten wir uns für den 5 km Lauf verabredet und anschließend wollten wir auf der 10 km Runde gemütlich mit dem Feld auslaufen.
Die Voraussetzungen für den Lauf waren allerdings recht unterschiedlich. Ich bin aktuell in der Vorbereitung auf den HM in Kandel und habe daher schon ein paar harte Einheiten hinter mir. Ralf hat ganz andere Ziele und daher momentan andere Trainingsschwerpunkte.
In einer wie immer TOP organisierten Laufveranstaltung in Hördt war pünktlich um mehr »
Mrz 03
Wie jedes Jahr, plane ich auch 2010 die Wettkampftermine sehr frühzeitig. Finde ich angenehmer, als immer auf den letzten Drücker zu buchen, was bei mitelgroßen Triathlon-Veranstaltungen sowieso nicht mehr geht, da dann schon alle Plätze weg sind.
2010 wird es zwei Mitteldistanzen und einen Marathon als A-Wettkämpfe geben. Alle anderen Wettkämpfe sind nur “Trainingseinheiten mit verschärftem Tempo”. Nichtsdestotrotz will ich auch dort natürlich (für mich) gute Ergebnisse erzielen.
Ich freue mich schon sehr auf den Triathlon in Großweier, bei dem es wahrscheinlich wieder zu einem direkten Duell mit Jörg kommen wird. Außerdem ist die Radstrecke bretteben und die Laufstrecke nur fünf Kilometer lang.
Als größerer Belastungstest dürfte das lange Wochenende im Mai gelten: Firmenlauf in Weiden über 6,2 Kilometer am Mittwoch, Olympische Distanz in Amberg am Donnerstag und am Sonntag den Halbmarathon in Regensburg.
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Feb 24
Am Sonntag stand der zweite Lauf der Oberpfälzer Winterlaufserie auf dem Wettkampfkalender. Das Wetter war absolut großartig: Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, ca. 8 Grad Celsius. Leider war noch nicht der ganze Schnee getaut (wie auch, hatte es davor doch immer noch Minusgrade!), so dass die Strecke teilweise noch mit Schnee und Eis bedeckt war. Start war auf der Außenbahn beim Prokart Raceland. Rund 1,2 Kilometer ging es über die Rennstrecke, auf der die Karts in der Regel etwas schneller fahren dürften als mit einem Schnitt von 04:00 Minuten pro Kilometer. Danach ging es rund vier Kilometer über wunderschönen Asphalt, der eigentlich komplett schneefrei war. Danach ging es auf die Runde um den Murner See über einen nicht geräumten Weg. Das war ganz schön anstrengend und hat den Kilometerschnitt deutlichst nach oben getrieben: Bis zu 25 Sekunden waren die Runden langsamer. Und Kraft kostet das natürlich auch. Ab Kilometer zehn ging es wieder auf Asphalt weiter, aber leicht bergauf. Zum Schluss wieder über die Außenbahn und dann als Schmankerl noch 600 Meter über die Kartbahn in der Halle. Das ist echt eine lustige Idee. Vor allen Dingen gab es dann in der Halle die Zielverpflegung. Bei angenehmen Temperaturen konnte man es aushalten.
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Jan 25
So ist das in einem normalen Januar: Kalt und glatt. Gestern fand der Wettkampfauftakt für die Saison 2010 statt. 10 Kilometer im Rahmen der Oberpfälzer Winterlauf Challenge galt es rund um den Steinberger See zu absolvieren. Die Strecke war im Vergleich zum Vorjahr in einem sehr guten Zustand, war aber trotzdem teilweise noch komplett mit Eis überzogen. Die Temperaturen waren deutlich kälter als letztes Jahr. Beim “Warmlaufen” dachte ich noch, dass ich trotz ordentlicher Kleidung erfrieren müsse. Im Wettkampf selbst habe ich das dann aber - zum Glück - gar nicht mehr gemerkt und ab Kilometer sieben haben mir die Hände fast gebrannt, so warm waren sie.
Der Lauf an sich verlief absolut unspektakulär. DIe Strecke wurde im Vergleich zum letzten Jahr etwas geändert und man lief teilweise leicht ansteigende Waldwege hoch, was bei Schnee und Eis etwas suboptimal ist. Aber das ist ja ein Winterlauf, da gehört sowas dazu. Die Organisation war einwandfrei, Zielverpflegung mit warmer (und nicht heißer) Suppe war sehr gut.
Gemessen am Vorjahr habe ich den Kilometer eine Sekunde schneller zurückgelegt. 2009 mit einem Schnitt von 04:07 Minuten pro Kilometer, 2010 mit einem Schnitt von 04:06 Minuten pro Kilometer. Da es dieses Jahr deutlich kälter war und die Strecke auch etwas mehr Profil hat, geht das absolut in Ordnung. Ralf Preissl hat als Sieger übrigens eine geschmeidige 32:44 aufs Eisparkett gezaubert. Hut ab!
Ergebnis: 40:13 Minuten (für 9,80 Kilometer)
Platzierung: Platz 34 von 227 (Platz 11 von 31 in der AK M35)
Dez 23

Dieses Jahr habe ich nicht mehr jeden möglichen Wettkampf mitgemacht. Zum einen ist das immer ein zeitliches Problem, wenn man jedes Wochenende einen Wettkampf hat. Zum anderen dient es auch nicht unbedingt dem kontinuierlichen Training. Weniger ist in diesem Fall sicher mehr.
Das Highlight war auf jeden Fall der Ironman 70.3 in Wiesbaden. Aber auch der Triathlon in Hof und der Saisonabschluss beim Halbmarathon von Weiden nach Amberg waren schöne (und der letztere sogar ein sehr erfolgreicher) Wettkämpfe. Die Oberpfälzer Winter Challenge der Wechselszene konnte ich aufgrund von Erkältungen leider nicht komplett mitgehen. Schon nach dem ersten Wettkampf über 10 Kilometer im Januar lag ich mit einer Erkältung flach. Überhaupt haben mich die neun erkältungsbedingten Wochen Pause sicher einiges an Grundlagenausdauer gekostet. Dass ich davon angenervt war, brauche ich nicht extra zu erwähnen.
2010 werde ich zwei Halbdistanzen (Kulmbach im Juni und Erlangen im August) und den München Marathon im Oktober als A-Wettkämpfe betrachten. Alle anderen Wettkämpfe sind eigentlich C-Wettkämpfe und sollen nur der Tempo- und Wettkampfhärte dienen.
Dieses Jahr habe ich gelernt, dass eine gute Vorbereitung meistens zu einem guten Wettkampf führt. Ich habe auf jeden Fall gelernt, dass die Ernährung - im Vorfeld und im Wettkampf selbst - ab einer Wettkampfdauer von mehr als drei Stunden durchaus sehr wichtig ist. Festzustellen war, dass ich kein Hitze-Läufer bin. Deshalb werde ich auch niemals in Lanzarote, Nizza und Hawaii starten! Die Lücke bei den Laufleistungen von reinen Laufwettkämpfen zum Triathlon wurde kleiner. Vielleicht kann ich schon 2010 den abschließenden 10er in Sub 40 schaffen?
Sep 21

Das letzte Rennen der Saison war gleichzeitig auch das erfolgreichste! Beim Freundschaftsmarathon von Weiden nach Amberg konnte ich die erste Top-Ten Platzierung in einem größeren Wettkampf erzielen. Zusammen mit meinem Vereinskollegen Johannes Breitschaft wollte ich eine Zeit um die 01:24:00 Stunden laufen. Wir waren quasi vom Anfang bis zum Ende zusammen. Die ersten 12 Kilometer immer gleichauf, dann konnte Johannes einen kleinen Vorsprung (20-100 Meter) rauslaufen. An den Bergauf-Passagen (und davon gab es reichlich) konnte er sich immer ein Stück absetzen, bergab konnte ich aber immer wieder aufschließen und teilweise sogar meinerseits einen Vorsprung herauslaufen. Bei Kilometer 17 oder 18 habe ich mein viertes High5-Gel genommen und bekam danach Magenprobleme und musste mich fast übergeben. Dadurch ging der Temposchnitt etwas in den Keller. mehr »
Sep 07
Den “wohl härtesten Zieleinlauf der Oberpfalz” versprach der Veranstalter. Ich denke, das war nicht gelogen. Die ersten 50 der insgesamt 247 Stufen zur Klosterburg in Kastl sind noch recht angenehm. Doch dann macht es sich bemerkbar, dass einem bereits 25 Kilometer Zeitfahren und knapp fünf Kilometer der Laufstrecke in den Beinen stecken. Die letzten Stufen sind hammerhart, weil man sich mit dem Bein nicht mehr abdrücken kann. Irgendwie stellte sich die Pressatmung ein und die Waden wollten sich nicht mehr richtig strecken lassen. Komisch …… Die ersten 4,7 Kilometer der Laufstrecke sind dagegen sehr flach und ohne größere Anstiege.
Die Radstrecke, die es zuerst zu bewältigen gilt, hat einige Passagen mit Rückenwind, die man auf dem Rückweg allerdings mit Gegenwind absolvieren muss. Bis auf die Zielanfahrt ist alles nur mit kleinen Hügelchen (ich war in Wiesbaden, danach hat man eine andere Ansicht von Hügeln und Bergen!) versehen oder verläuft sehr flach. Die letzten geschätzten 300 Meter vor dem Ziel haben es allerdings auch hier in sich: Man fährt mit dem Rad hinauf zur Klosterburg. Da geht es mit einer bis zu 15 prozentigen Steigung rauf. Das war hammerhart. Das Zeitfahren wurde mit Abständen von 30 Sekunden gestartet. Ca. eine Stunden nach der Zielankunft des letzten Radfahrers wurde das Laufen mit einem Jagdstart gestartet. Fand ich gar nicht schlecht. Man konnte sich kurz erholen und das Rad etc. verstauen.
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