Wettkampfauftakt 2012: Winterlauf Challenge Teil 1
- Dienstag, 31.01.2012
- von Ralf
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Der erste Wettkampf des Jahres ist traditionell der erste Teil der Winterlauf Challenge. Bis Freitag sah alles nach einem wunderbaren Wettkampf aus: Kein Schnee, nicht kalt. Doch dann hat es von Freitag auf Samstag geschneit und die Temperaturen gingen unter null Grad Celsius. Insofern war auch dieses Jahr wieder ein großer Teil der Strecke mit Schnee bedeckt. Im Gegensatz zu den Jahren davor war es aber noch kein Eis, sondern eine eigentlich gut zu laufende Schneedecke. Nachdem ich letztes Jahr auf den Asphaltabschnitten mit den IceBugs nicht so richtig glücklich war, fiel dieses Jahr die Schuhwahl auf einen der neuen Schuhe in meinem Schrank: Den Salomon SpeedCross 3. Die Wahl hat sich rückblickend als sehr gut herausgestellt. Im Schnee hatte ich damit immer ausreichend Grip, auf Asphalt ist er zwar auch kein superleichter Wettkampfschlappen, aber immerhin deutlich flexibler als der IceBug. Der Wettkampf an sich ist schnell erzählt: Dieses Jahr waren (wahrscheinlich wegen dem Wetter) gefühlt deutlich weniger Leute am Start als noch letztes Jahr. Bisher gab es hier bisher noch keinen so richtigen Winter, da haben sich einige von Schnee und Kälte abschrecken lassen. Der Start ging diszipliniert ab und war mit 03:45 für den ersten Kilometer auch ganz zügig. Auf den ersten zwei bis drei Kilometern hatte ich noch etwas mit der Kälte (kurze Tri-Short, Under Armour Coldgear und Tri-Top sind nicht soooo warm) zu kämpfen. Trotz SpeedCross konnte ich keinen optimalen Druck auf den Boden bringen und musste mich daher mit Kilometerrunden um die 04:00 Minute zufrieden geben. Da das Streckenprofil nicht flach ist, verwundert das aber nicht wirklich. Kilometer fünf war mit 04:12 Minuten pro Kilometer der langsamste, danach konnte wieder zulegen und konnte die Kilometer acht (03:55) und neun (03:57) wieder unter der vier Minuten Marke absolvieren. Das letzte Stück hat mehrere kleine Wellen drin, die aber nach rund 35 Minuten ganz schön schmerzen können. Schlussendlich kam ich mit (handgestoppten - mit dem neuen Garmin Forerunner 910XT!) 39:50 Minuten ins Ziel. Wenn ich mir überlege, dass ich am Donnerstag bei der Leistungsdiagnostik war, am Freitag morgens um 06:30 Uhr schwimmen war, um 17:00 Uhr rund 12,5 Kilometer laufen war, um 20:00 Uhr noch zwei Stunden auf dem Ergometer abgekurbelt habe und am Samstag zwei Stunden bei einem Langlauf-Skating-Kurs war, bin ich mit der Zeit mehr als zufrieden. Das sind übrigens fast zwei Minuten schneller als letztes Jahr. 2012 fängt sehr gut an!
Zum neuen Garmin Forerunner 910XT werde ich demnächst noch mehr schreiben, muss ihn erstmal etwas benutzen, um fundierte Aussagen machen zu können. Eines ist schon mal sicher: Er ist ein echter Handschmeichler im Vergleich zum 310XT (vom 305 rede ich hier erst gar nicht!).
Ergebnis: 00:39:50 (für 9,9 Kilometer)
Platzierung: Platz 20 von 190 (AK: 5)

