So langsam kommt wieder Schwung rein

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Ralf

Ich habe neulich ja schon berichtet, dass mich die zwei Wochen Pause etwas aus dem Tritt gebracht haben. Letzte Woche habe ich wieder mit “normalem” Training (fast nur Laufeinheiten, ganz wenig Rad, kein Schwimmen) angefangen. Der Bike & Run in Kastl lief ganz gut, aber beim Laufen fehlte etwas der Druck.
Diese Woche wurde der Umfang deutlich erhöht und ich komme so langsam wieder rein.

Montag: Ruhetag

Dienstag: 3 Kilometer einlaufen, 10 Minuten Lauf-ABC, 3×4 Kilometer mit 03:55 Minuten pro Kilometer, 3×200 Meter < 38 Sekunden, 3 Kilometer auslaufen. –> insgesamt 21,57 Kilometer in 01:50:30 Stunden.

Mittwoch: Morgens 2 Kilometer einlaufen, 10 Minuten Lauf-ABC, 2×1 Minute mit 03:30 Minuten pro Kilometer, 3 Kilometer auslaufen. Abends 12 Kilometer GA1, alle 5 Minuten 10 Sekunden Vollgas. –> insgesamt 17,88 Kilometer in 01:26:26 Stunden.

Donnerstag: Ruhetag.

Freitag: Morgens 1 Kilometer einlaufen, 15 Minuten Lauf-ABC, 5 Kilometer mir 04:00 Minuten pro Kilometer, 2 Kilometer auslaufen. Abends 12 Kilometer GA1, alle 5 Minuten 10 Sekunden Vollgas. –> insgesamt 21,15 Kilometer in 01:47:30 Stunden.

Samstag: 18 Kilometer mit 04:30 Minuten pro Kilometer.

Sonntag: Ruhetag. mehr »

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Regeneration bis zur Formschwäche?

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Ralf

Zwei Wochen (fast) Pause. Das hatte ich (abgesehen von den erkältungsbedingten Pausen im Frühjahr) schon lange nicht mehr. Nach den Pausen im Frühjahr konnte ich feststellen, dass ich extrem schwer wieder in die Gänge komme. So auch jetzt wieder. Die letzten beiden Wochen zusammen sind gerade mal 8,5 Stunden Training rausgekommen.
Seit dieser Woche ist wieder etwas mehr Programm angesagt. Montag eine schöne Intervalleinheit mit 25 Minuten einlaufen (inklusive zehn Minuten Lauf ABC), 4×3 Kilometern mit einer Pace von 03:50 Minuten pro Kilometer (zwischen den Intervallen drei Minuten Pause), zwei Kilometer auslaufen. Am Dienstag haben mir die Beine mehr geschmerzt als nach Wiesbaden. Trotzdem stand abends dann noch eine zweistündige Radausfahrt (GA1, Hügel flott) auf dem Plan. Am Mittwoch waren die Beine noch schwerer. Wahnsinn! Beim Lauf am Mittwoch über 16 Kilometer im GA1 haben mir die Oberschenkel geschmerzt und gegen Ende war die Luft echt raus. Heute morgen hatte ich dann Muskelkater (!) in den Armen (?). Heute ist Ruhetag gewesen. Morgen locker ein Stunde mit hoher Trittfrequenz auf dem Rennrad.
Samstag Wettkampfvorbereitung (fünf Kilometer mit drei Minuten WK-Tempo (04:00 Minuten pro Kilometer), drei Minuten GA1 (ca. 04:45 Minuten pro Kilometer)).
Sonntag steht dann der Bike & Run in Kastl auf dem Plan. Ich hoffe mal, dass ich bis dahin meine Form wieder “gefunden” habe. In der aktuellen Verfassung werde ich dort wohl nichts reissen können.

Raceday minus 8: Kurze Zwangspause

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Ralf

Am Montag beim Intervalltraining auf der Bahn hat mich irgendein übles Getier voll in mein rechtes Bein gestochen. Die “klaffende” Wunde habe ich erst beim Duschen bemerkt und wurde dabei wieder daran erinnert, dass meine Zeckenschutzimpfung schon einige Jahre abgelaufen ist.
Daher bin ich am Dienstag gleich morgens zum Arzt und habe den ersten Teil der Impfung machen lassen. Seitdem schmerzt mir der linke Arm. Am Donnerstag bekam ich dann Kopfschmerzen und fühlte mich generell unwohl. Daher bin ich am Freitag nochmal zum Arzt, da ich mir nicht sicher war, ob mich am Montag vielleicht nicht doch eine Zecke gebissen hat. Nach einer kurzen Untersuchung und einer Überprüfung der Entzündungswerte (minimal erhöht) schlug er mir vor, zwei Tage auf den Sport zu verzichten. Da ich für Wiesbaden nichts riskieren will, habe ich den Rat befolgt und komme so in den Genuss von zwei weiteren ruhigen Tagen.

Raceday minus 13: Die meiste Arbeit ist getan

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Ralf

So, die harten Trainingszeiten sind vorbei. Ab jetzt wirds lockerer. In 13 Tagen ist Raceday, bis dahin wird das Training von den Umfängen her eher locker sein, die Intensitäten sind aber teilweise noch hoch. Heute standen 4×1 Kilometer in 03:45 (eventuell mit knapper Steigerung 03:45 / 03:43 / 03:41 / 03:39) mit zwei Kilometern einlaufen und zehn Minuten Lauf-ABC, danach zwei bis drei Kilometer auslaufen, auf dem Plan. Die Intervalle waren eine wahre Freude. Zum einen habe ich die Zeitvorgabe locker erfüllt (03:40, 03:37, 03:42, 03:33), zum anderen ist ein Kilometer echt lustig. Bei zwei Kilometern in dem Tempo ist der Spaßfaktor deutlich geringer. ;-) Die Laufform ist absolut blendend. Ich freue mich schon auf die 21,1 Kilometer in Wiesbaden.
Die Schwimmeinheit heute war geprägt von vielen kurzen, aber schnellen 50 und 100 Meter Einheiten. Auch hier konnte ich die Startabstände locker einhalten. Das sah im April und Mai schon mal anders aus. Aber man muss ja zum Höhepunkt der Saison fit sein, nicht am Anfang. Im Moment sieht es so bei mir aus.

Auf die Wettervorhersage ist kein Verlass mehr!

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Ralf

Dass der Sommer kein Sommer mehr ist, halte ich inzwischen für bewiesen. Und die Wettervorhersage ist heutzutage auch nicht mehr wirklich genau. Oder ich habe früher nie die Vorhersage mit dem tatsächlichen Wetter verglichen.

Für heute war auf jeden Fall morgens Regen angesagt und am Nachmittag trockenes Wetter. Nun ja, irgendwo war es sicher so, aber leider nicht da, wo ich mit dem Fahrrad rumgefahren bin. Als etwas “fortgeschrittener” Radfahrer habe ich natürlich eine Regenjacke dabei: Man kann ja nie wissen, ob man sie nicht doch benötigt. Nach ca. einer Stunden habe ich unter einem Vordach eine kurze Regenpause gemacht. Danach ging es ca. 10 Minuten gut, dann kam die nächste Pause. Danach war die Straße leider total nass, so dass ich nach weiteren 10 Minuten erstmal die Regenjacke übergestreift habe. War alles noch ganz angenehm. In Nabburg musste ich dann kurz Zuflucht unter dem Vordach einer Tankstelle suchen. Dann sah alles wieder gut aus. Nach ca. 1 Kilometer hat es dann richtig übel zu regnen angefangen.  Mir sind innerhalb von zwei Minuten die Schuhe mit Wasser vollgelaufen. Da es nicht kalt war, war es einigermaßen erträglich. Der Regen dauerte so ca. zehn Minuten. Danach war alles wieder gut und ich richtig nass. Hilft aber nix, bin meine drei Stunden Runde zu Ende gefahren.
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Trainingsmüdigkeit

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Ralf

Bisher habe ich meine Einheiten immer tapfer durchgezogen - sofern ich nicht krank war. Aber letzte Woche war nach weiteren zwei Hammerwochen Mitte der Woche die Luft raus. Ich musste den Plan etwas umstellen und habe dann schon am Montag nach dem Wettkampf in Weißenbrunn gleich wieder voll losgelegt: Am Montag 90 Kilometer Rad + sechs Kilometer Lauf, am Dienstag 80 Kilometer Rad + 20 Kilometer Lauf. Mittwoch war ich in München schwimmen, kam aber nie richtig rein und habe mich maßlos über eine Rücken-nicht-schwimmerin geärgert, die mir in der Olympia-Schwimmhalle auf einer Schwimmbahn aquajoggend und auf der falschen Spur schwimmend die Zeit und Nerven geraubt hat. Bei einem Trainingsplan mit 10×100 Metern in 01:30 bis 01:35 Minuten (und das dann auch noch zwei Mal) bin ich nicht zu Scherzen aufgelegt. Da die Dame sich aber nicht von Ihrem Wellness-Schwimmen hat abbringen lassen, habe ich nach 40 Minuten und 1,5 Kilometern das Schwimmtraining abgebrochen. Und war sauer!
Donnerstag standen dann eigentlich vier Stunden Rad + 10 Kilometer Lauf (drei Minuten WK-Tempo, drei Minuten locker) auf dem Plan. Es ging nicht! Das Gewitterwetter in München und rund 20 Minuten Stillstand in der S-Bahn machten mich mürbe. Am Freitag war das Radintervalltraining geplant, das mal wieder unglaubliche Werte lieferte. Ich habe nur rund eine Stunde Rad (von drei geplanten Stunden) gemacht. Und danach noch den Lauf über acht Kilometer absolviert. Samstag war geplanter Ruhetag.

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Der Laktat-Boy fährt durch den Regen

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Ralf

Juni 2009: Es schüttet

Im Moment fallen mir nur zwei Möglichkeiten ein: Entweder ich bin ein medizinisches Wunder oder irgendwas läuft in meinem Training schief. Heute waren wieder Belastungsintervalle mit Laktattest angesagt. Nach dem Laktatschock neulich, wurden die Pulwerte etwas nach unten (145-152) korrigiert und ich bin wirklich innerhalb dieser Grenzen gefahren. Das Wetter war da auch noch in Ordnung. Ich fühlte mich gut, nachdem ich die letzten beiden Tage quasi pausiert habe (das ist aber ein anderes Thema). Ich bin die gleiche Strecke wie vor zwei Wochen gefahren und bin das erste Intervall auch sehr kontrolliert gefahren. Nach dem ersten Intervall hat Pierre wieder den Laktatwert gemessen. Nun ja, was soll ich sagen? 11,8 mmol/l! Irgendwie gibt es das nicht. Bei meinen Trainingseinheiten und Umfängen, kann es eigentlich gar nicht sein, dass ich nach so einer kurzen Belastung einen so hohen Wert aufweise. Letzte Woche in Weißenbrunn bin ich die knapp 18 Kilometer mit einem Durschnittspuls von 156 gefahren. Und bin danach noch die Bergetappe gelaufen. Alles recht komisch. mehr »

Time for some action!

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Ralf

Der letzte Wettkampf liegt schon fast zwei Monate zurück: Es war der Amberger City-Triathlon am 1. Mai. Seitdem war nur noch Training angesagt. Und das nicht zu knapp! Eigentlich wollte ich Mitte Mai noch den DJK Strassenlauf über 10 Kilometer mitmachen. Da hatte ich aber eine Erkältung und habe vernünftigerweise pausiert.  Ende Mai wollte ich dann beim Amberger Night Run über 10 Kilometer starten, musste aber wegen einer absolut üblen Magen-Darm-Verstimmung, die mich drei Tage ganz schlecht hat aussehen lassen, passen. Irgendwie brauche ich diese spezielle Atmosphäre vor und nach einem Wettkampf. Erst da merkt man, ob sich das Training gelohnt hat - oder eben nicht.
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Manche Dinge kann man spüren

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Ralf

Am Freitag stand eine Radfahrt mit 4×10 Minuten Belastungsintervall mit 152-158 Puls auf dem Plan. Pierre wollte mal reinmessen, wie der Laktatwert bei einer solchen Belastung aussieht. Ich kurbelte mich also 30 Minuten locker warm und traf mich dann mit Pierre am verabredeten Ort. Als Strecke haben wir eine Wendepunktstrecke rausgesucht: fünf Minuten hoch, Wende, fünf Minuten zurück. Die Strecke geht am Anfang immer leicht bergauf, auf der Rückfahrt demnach immer leicht runter. Die Pulsvorgabe wurde von Pierre dann auf 152-156 korrrigiert. Er wollte das letzte Stück hinter mir mit dem Auto herfahren, um nach ziemlich genau zehn Minuten messen zu können. Ich machte mich also auf den Weg und merkte bereits auf den ersten hundert Metern, dass das keine Spazierfahrt werden würde. Auf dem Rückweg bin ich an einer leichten Welle kurzfristig über einen Puls von 160 gekommen. Nach ziemlich exakt zehn Minuten hat Pierre dann gemessen. Stechen, säubern, desinfizieren, messen, warten. mehr »

Mein Urlaubsrenner 2009

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Ralf

Der Urlaubsrenner 2009
Im Pfingsturlaub in Italien haben wir uns ein Fahrrad ausgeliehen, um auf dem Campingplatz schneller von A nach B zu kommen. Das gute Gerät war natürlich aus edelstem italienischem (oder chinesischem) Stahl hergestellt, handgefertigt und mit innen verlegten Bremszügen ausgestattet. Aus diesem Grund habe ich in den zwei Wochen auf das Radtraining verzichtet und bin in der ersten Woche geschwommen wie ein Fisch (18 Kilomter) und gelaufen wie ein Hase (118 Kilometer). In der zweiten Woche war Entlastungswoche. Das Beste war aber das Wetter: Sonnenschein, schön warm (22-30° Celsius), kein Regen, der mich vom Training abgehalten hätte. Vielen Dank dafür. In Deutschland ist ja inzwischen auch gutes Wetter, bin mal gespannt, wie lange das hält …… mehr »

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