Archiv für Kategorie ‘Training’

Trainings-Statistik Saison 2012 Teil 1

In dieser Saison erstelle ich mir die Pläne selbst und bisher ganz glücklich damit. Ich bin zeitlich deutlich flexibler und bei den Schwimmeinheiten bei den Umfängen pro Einheit deutlich niedriger. Meist bin ich in unter einer Stunde fertig und komme so nie in die Zone, in der meine Wade zu Krämpfen neigt. Das ist sehr angenehm. Bisher läuft das Training seit dem 01.11.2011 eigentlich problemlos. Ende November musste ich wegen einer Erkältung sechs Tage pausieren, ansonsten gab es keine Zwangspausen.
Es hat sich auf jeden Fall ausgezahlt, dass ich im Gegensatz zu den Jahren davor in der Off-Season nicht komplett auf den Sport verzichtet habe. Ich habe deutlich weniger an Tempo verloren als sonst. Es macht richtig Spaß, wenn man den 10 KM Tempodauerlauf relativ gut durchsteht. Von den schnellen Intervallen rede ich gar nicht, denn die sind nahezu problemlos. Das war früher auch anders. Da ich es bisher schon gewohnt war, hohe Umfänge zu trainieren, werde ich das auch diese Saison wieder machen. Ist zwar etwas heftig, wenn man im Januar schon Wochen mit 15 Stunden im Plan stehen hat, aber im Weihnachtsurlaub war das kein Problem. Ansonsten komme ich momentan auf 13 Stunden in der Spitze.

Swim

Beim Schwimmen nehme ich die Pläne aus dem Triathlon-Training Sonderheft. Das sind 16 abwechslungsreiche Wochen mit vier Einheiten pro Woche. Die vier Einheiten schaffe ich zeitlich aber nicht, da mein Schwerpunkt nicht auf dem Schwimmen liegt. In der Regel mache ich drei Einheiten und bin mit den Ergebnissen zufrieden.

Stats:
25:04 Stunden Umfang letzte Saison zu diesem Zeitpunkt
28:27 Stunden Umfang diese Saison


Bike

Hier liegt dieses Jahr auf jeden Fall mein Schwerpunkt. Für die bisher trainierten Umfänge bin ich in den Wettkämpfen einfach viel zu langsam. Insofern habe ich mich dazu entschlossen, dieses Jahr mit der Umfangskeule eine Steigerung der Wettkampfleistung zu bewirken. Ich bin eigentlich sehr optimistisch, dass es funktionieren wird. Ab Ende Juni wissen wir mehr. Mein Daum Ergometer hat mir diese Woche zu 5.000 gefahrenen Kilometern gratuliert.

Stats:
20:40 Stunden Umfang letzte Saison zu diesem Zeitpunkt
53:43 Stunden Umfang diese Saison


Run

Im Januar habe ich mich mit einem angepassten Steffny-Plan über 10 KM vergnügt. Dabei kamen sechs Laufeinheiten von 12 bis 23 Kilometer in der Woche zusammen. Das sind rund 88 Kilometer pro Woche nur beim Laufen. Ich bin sehr gespannt, ob ich die bisher gezeigten Trainingsleistungen dann auch bei den ersten Laufwettkämpfen im Januar und Februar auf den Asphalt zaubern kann. Nach dem Ende des 10er Plans (29.01.) trainiere ich jetzt zwei Wochen “locker” (fünf GA1-Einheiten pro Woche), um dann am 20.02. mit einem 01:20:00er Plan für den Halbmarathon in Freiburg (01.04) wieder gezielter (und härter) zu trainieren.

Stats:
44:07 Stunden Umfang letzte Saison zu diesem Zeitpunkt
62:43 Stunden Umfang diese Saison

Leistungsdiagnostik

Die Leistungsdiagnostik Ende Januar lief sehr gut. Ich habe mich die Tage davor etwas geschont, um ausgeruht auf dem Laufband stehen zu können. Ich konnte das 18 km/h Intervall leider nicht zu Ende laufen, da ich nicht mehr genug Luft durch die Maske bekam, nach 02:40 Minuten (von 03:00 Minuten) war Schluss. Die Beine hätten noch mehr gekonnt, aber ohne Luft war nichts zu machen. Die Werte sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich besser:

  • Aerobe Schwelle: 11,50 km/h (Vorjahr: 10 km/h)
  • Anaerobe Schwelle: 14 km/h (Vorjahr: 13 km/h)
  • Laktat bei 18 km/h: 9,3 mmol/l (Vorjahr: 10,9 mmol/l)
  • Die Erholungswerte zwischen den Intervallen und nach Abschluss der Diagnostik waren auch sehr gut. Insofern steht von den Werten her einer guten 2012er Saison nichts im Weg!

Ausgefallen: HM-Vorbereitung Woche 5

Nach den schweren Beinen beim langen Lauf letzten Sonntag hatte ich mich dazu entschlossen, die fünfte Woche etwas umzubauen und schon auf die sechste Woche zu gehen. So konnte ich am Montag einen trainingsfreien Tag genießen. Auf der Radfahrt von der Arbeit nach Hause bin ich vom Pedal abgerutscht und habe mir dabei wohl etwas den Fuß verspannt. Auf jeden Fall hatte ich abends Schmerzen in der Fußsohle. Dienstag waren die Schmerzen nicht weg, aber sie hinderten mich nicht am geplanten 3×3.000 Meter Intervalltraining auf der Bahn. Unter Belastung sind die Schmerzen verschwunden und ich konnte die drei Runden mal wieder unter der Vorgabe absolvieren und mich sogar noch pro Runde steigern. Bei einer Vorgabe von 03:47 Minuten pro Kilometer sind die Rundenzeiten von 03:44, 03:41, 03:37 Minuten pro Kilometer pro Block sehr ordentlich.

Am Mittwoch waren die Schmerzen dann schon deutlich stärker und ich entschied mich, einige Tage mit dem Training zu pausieren, um mich für den heutigen Halbmarathon in Neumarkt zu schonen. Nachdem die Schmerzen gestern aber noch nicht wirklich besser waren und ich nach dem Aufstehen morgens leichte Halsschmerzen hatte, entschloss ich mich schweren Herzens zu einem no show und damit zu einem DNS. Bei der zuvor im Training gezeigten Form ist es für mich echt bitter, da eine neue Bestzeit für den Halbmarathon sicherlich drin gewesen wäre. Aber mit Problemen im Fuß, einer beginnenden Erkältung, 14 Grad und Dauerregen macht es einfach keinen Sinn, wenn am Ende doch nur eine 01:27:00 rauskommt. Zumal ja noch mindestens drei Wettkämpfe auf mich warten. Vielleicht entschließe ich mich danach spontan noch zu einem Halbmarathon am 15. Oktober, um etwas an meiner Berghärte zu arbeiten. Habe mir heute ja einen erspart. ;-)

Alle Vorgaben erfüllt: HM-Vorbereitung Woche 4

Tempodauerlauf

So, vierte Woche rum. Endlich hat es auch mal mit dem Tempodauerlauf am Freitag hingehauen. Die zehn Kilometer auf der Bahn waren kein Spaß, aber am Ende bin ich doch recht deutlich unter der Vorgabe von 04:05 Minuten pro Kilometer geblieben und konnte einen Schnitt von knapp 04:00 Minuten pro Kilometer laufen. Noch schöner waren die 5×1.000 Meter am Dienstag auf der Bahn. Ich hatte mich mit zwei Vereinskollegen verabredet, da die ganz schnellen Einheiten alleine immer doppelt schwierig sind. Da ging es echt zur Sache: 03:27, 03:30, 03:28, 03:28 und 03:24 Minuten für den Kilometer stehen in meinem Garmin-Logfile. Der letzte Tausender war hart an (eigentlich schon über) der Schmerzgrenze. Ich wollte einfach nur an Wolfgang dranbleiben und hatte bis zur 600er Marke ein Rundentempo von 03:10 Minuten pro Kilometer auf dem Display. Dann war es allerdings vorbei mit dem Feuerwerk der guten Laune. Gefühlt bin ich danach nur noch gegangen, wenn man sich aber die Zeit (03:24) anschaut, war es doch nicht ganz so langsam. Wolfgang hat die Runde mit einem Schnitt von deutlich unter 03:20 Minuten pro Kilometer beendet. Die Einheit war richtig hart, aber sie hat trotzdem wahnsinnigen Spaß gemacht! Ich bin sehr froh, dass Wolfgang die nächsten drei Wettkämpfe, die ich geplan habe, nicht mitmacht. ;-)
Den Rest der Woche auf den langsamen Einheiten hatte ich keine Probleme, wobei der lange Lauf heute über den ersten Teil der Wettkampfstrecke des HM Amberg-Weiden recht zäh war. Wir haben uns im Wald mehrfach “verlaufen” und nicht so richtig den Weg gefunden. Zudem war es mit 26 Grad Celsius ganz schön warm. Und ich konnte mich davon überzeugen, dass das Profil die ersten 10 Kilometer definitiv nicht flach ist. Vor allen Dingen: Meine Beine waren ganz schön schwer. Ich werde nächste Woche auf jeden Fall den Plan nochmal umbauen. Es macht wohl keinen Sinn, wenn ich mit 70 Wochenkilometern in den Beinen in Neumarkt am Start stehen werde.

Training läuft, Technik streikt: HM-Vorbereitung Woche 3

So, die dritte Woche habe ich auch verletzungsfrei hinter mich gebracht. Jörg hat mich am Wochenende gefragt, ob ich keine Probleme mit dem plötzlichen Sprung bzgl. der Umfänge hatte. Ich habe da noch nie darüber nachgedacht, aber nachdem ich nach Roth nur sehr sporadisch trainiert habe, ist ein Sprung von fast nichts auf 97 Kilometer über 103 Kilometer auf 98 Kilometer tatsächlich gar nicht so wenig. Aber nein, ich habe keine Verletzung oder ähnliche Probleme. Allerdings habe ich in der dritten Woche den Montag (geplant: sechs Kilometer Jogging (das machen eigentlich ja nur alte Männer und Hausfrauen ;-) ) mit 70% max. HF) ausgelassen, weil ich zeitlich nicht dazu kam. Zudem sieht der selbst erstellte Plan nur in Woche 1 und in Woche 6 Ruhetage vor. Allerdings nur einen in Woche 1 und zwei in Woche 6. Daher habe ich mir gedacht, dass ich den Montag ruhig auslassen kann, sonst müsste ich 34 Tage am Stück ununterbrochen laufen. Ist für einen 3:2 und 2:1 verwöhnten Triathleten erstmal etwas gewöhnungsbedürftig.

Zum Training: Läuft fast alles sehr gut. Die Tempointervalle (4×2.000 Meter in 03:47 Kilometer pro Minute) habe ich voll erfüllt und hatte keine großen Schwierigkeiten damit. Bei dem Tempo ist klar, dass man nicht noch ein Liedchen nebenher pfeift, aber ich muss mich nach der Runde mit zwei Kilometern nicht auf den Boden legen und kann einfach ganz normal weitergehen. Das interpretiere ich mal als gutes Zeichen. Was allerdings weiterhin nicht funktioniert - und das nicht mal annähernd - ist der Tempodauerlauf am Freitag. Ich könnte echt heulen, wenn ich gefühlt mit Vollgas laufe und der Forerunner gerade mal einen Schnitt von 04:12 bei geplanten 04:05 anzeigt. Aber ich bin mir inzwischen sicher, dass es an den Bäumen liegt. Ganz ehrlich, wenn ich auf der Bahn relativ souverän acht Kilometer mit 03:47 laufe, kann ich auf der Straße nicht schon nach drei Kilometern an einem 04:05er Schnitt scheitern. Außerdem hat der Garmin mal wieder einen neuen Negativ-Rekord angezeigt: Im Laufen nach ca. 200 Metern hat er mir ein Rundentempo von 17:28 Minuten für den Kilometer angezeigt. Das kann ganz bestimmt nicht stimmen. Vielleicht gibt es freitags immer Probleme mit den Satelliten? Morgen werde ich mit zwei Forerunner 310 XT laufen. Meinen am linken Arm, den von einem Vereinskollegen am rechten Arm. Und das über die problembehaftete Strecke. Dann werden wir ja sehen, woran es liegt. Außerdem werde ich den Tempolauf am Freitag auf der Bahn machen. Wollen wir doch mal sehen, ob ich nicht 10 Kilometer mit einem 04:05er Schnitt laufen kann ……

Ansonsten passt alles, die langen Läufe sind kein Problem. Bei einigen Einheiten bin ich abends bereits in die Dunkelheit gelaufen. Ich habe deshalb die Stirnlampe und Reflektorweste wieder ausgepackt. Ich habe die letzten Wochen ca. 25-35 Prozent mit dem Newton absolviert. Ich habe keinerlei Probeme mit diesem Schuh, er läuft sich sehr angenehm. Trotz allem ist der Nike LunaRacer der absolute Dauerläufer: 900 Kilometer hat er jetzt schon auf dem Buckel und hält sich deutlich besser als sein Vorgänger. Die 1.000 Kilometer mache ich auch jeden Fall noch voll, dann dürfte er auf dem “für-Wettkämpfe-bei-schlechtem-Wetter-Stapel” landen. Wahrscheinlich werde ich mir dann wieder einen kaufen, denn der Schuh ist echt genial. Mal schauen …….

Es wird härter: HM-Vorbereitung Woche 2

Letzte Woche war ich total ausgeruht und hatte nur beim TDL mit 04:05 Minuten pro Kilometer kleinere Probleme mit dem Tempo. Diese Woche war das schon etwas härter. Vor allen Dingen waren die 4×1.000 Meter in 03:31 am Dienstag auf der Bahn hammerhart. Es war da ja noch schön warm und ich musste kräftig pumpen, um die Vorgaben zu schaffen. Die ersten beiden Runden waren noch sehr gut (03:31 und 03:29), danach war aber vorbei mit lockerem Laufen. 03:37 und 03:35 war alles, was ich noch auf die Bahn drücken konnte.

Der Rest der Woche war vom Tempo her relativ locker. Den TDL über 10 Kilometer am Freitag konnte ich deutlich besser als letzte Woche absolvieren, wobei ich inzwischen der Meinung bin, dass der Garmin auf der Strecke bei dem Tempo Probleme mit dem Empfangssignal hat. Durch die vielen Bäume, die momentan mehr oder weniger komplett von beiden Seiten über den Weg ragen, kann es schon mal sein, dass das GPS-Signal nicht passt. Ich meine inzwischen einschätzen zu können, ob ich eine 04:40 oder 04:05 laufe. Vor allen Dingen kann es gar nicht sein, dass ich mich laufend (nicht joggend!) mit einem Schnitt von 07:38 Minuten pro Kilometer bewege. Auf dem Kilometer danach wurde das dann automatisch korrigiert und ich hatte die wohl lockerste 03:38 aller Zeiten in meinem Log stehen. ;-)
Beim TDL am Freitag gegen 20:15 Uhr hatte es spät abends noch rund 26 Grad Celsius und HeatGear wäre gar nicht schlecht gewesen. Am Samstag gegen 19:00 Uhr (also rund 24 Stunden später!) hatte es 13,5 Grad Celsius und ColdGear wäre nicht schlecht gewesen. Ich habe in meinem sommerlichen Outfit fast gefroren.  Ich war bei den hohen Temperaturen am Anfang der Woche und auch schon letzte Woche regelmässig mit den CoolWings von DeSoto unterwegs. Die sind richtig gut, tragen sich bequem und kühlen definitiv!
Bei den Plänen bzw. den Wochen habe ich mich übrigens verrechnet. Der Plan läuft genau bis zum HM in Weiden am 25.09.2011. Ich habe jetzt die Wochen vier, fünf und sechs etwas angepasst. Weitere Einheiten mit einem Schnitt von 03:47 oder darunter habe ich aber keine mehr eingefügt. So viel Spaß machen die dann doch nicht. ;-) Die Woche vor dem Wettkampf in Etsdorf werde ich dann aber recht locker gestalten und als Vorbereitung irgendwas zwischen 50 und 70 Kilometer einplanen.

Von fast nix auf 97: Halbmarathon-Vorbereitung mit frisiertem Steffny Plan

Endlich ist wieder Zug drin im Training. Nachdem die letzten Wochen trainingstechnisch gegen Null tendierten - was ich in Regensburg beim Laufen deutlich gespürt habe - , habe ich diese Woche wieder mit klaren Vorgaben gearbeitet und auch die dafür notwendige Zeit investiert. Gemessen an den Triathlon-Wochen war es mit knapp 8,5 Stunden Trainingszeit aber eher eine Entlastungswoche - im Langdistanztraining verschieben sich die Maßstäbe bezüglich der Trainingsumfänge etwas nach oben. ;-)  Die erste Woche meines selbst erstellten und deutlich von Herbert Steffny inspirierten Plans sah 95 Kilometer vor, 97 Kilometer sind es dann geworden. Ich habe aus zwei von Jörg zur Verfügung gestellten Plänen meinen eigenen gebastelt. Einer war deutlich über und einer deutlich unter meiner Wunschzeit. Insofern habe ich mal den Taschenrechner bemüht und den für meine Zeit notwendigen Plan errechnet. Umfangstechnisch bin ich bei den Werten aus dem schnelleren Plan geblieben, die von dem langsamen Plan erschienen mir zu gering. So geht es mit 95, 105, 103, 71, 107 und 58 über die sechs Wochen. Ob die 5. Woche wirklich 107 Kilometer haben wird, ist noch nicht ganz sicher, da sich das Problem ergibt, dass ich in Woche 4, Woche 5 und Woche 6 jeweils einen Halbmarathon als Wettkampf geplant habe.
Von den Trainingseinheiten her ist der Plan eher locker. Ich bin sehr gespannt, ob er nachher zum gewünschten Ergebnis führen wird. Es gibt wöchentlich zwei Tempoeinheiten. Diese Woche fing es gleich mit 4×2 Kilometer mit 03:47 Minuten pro Kilometer auf der Bahn an. Am Freitag gab es dann einen TDL mit 04:05 Minuten pro Kilometer. Das Bahntraining hat sehr gut funktioniert, der TDL war unerwartet hart. Hatte ich diese Saision schon öfter, dass der TDL nicht so richtig klappen will. Heute morgen habe ich den langen langamen Dauerlauf mit 05:32 Minuten pro Kilometer über 23 Kilometer hinter mich gebracht und war heute abend noch eine Stunde Tennis spielen. Da wäre also noch Luft. ;-)

T Minus 2 Wochen

Endspurt! In meinem zweiwöchigen Urlaub in Italien mit bestem Wetter konnte ich etwas an meiner Hitzeresistenz (abends beim Laufen noch meist um die 30 Grad Celsius) und etwas an der Schwimmform (erste Woche 17,5 Kilometer) arbeiten. Das Rad blieb zu Hause, dafür wäre auch gar keine Zeit gewesen, ich lag ja den ganzen Tag faul am Strand und habe regeneriert. ;-)
Dafür habe ich gestern und heute ordentlich in die Pedale getreten: Gestern 03:49:09 Stunden mit rund 102 Kilometern und heute 05:13:02 Stunden mit rund 150 Kilometern. Und da ich ja Triathlet bin, bin ich natürlich danach noch direkt zu schönen Koppelläufen aufgebrochen. Was ein Spaß! Gestern 12 Kilometer und heute dann noch geplante 15 und gelaufene 14 Kilometer. Das übliche Quäldichrichtigprogramm (1. und 3. Kilometer mit 03:45) habe ich mir heute erspart, da ich nach dem Radfahren schon recht platt war. Es war keine gute Idee, nach einer 150 Kilometer Radtour zum anschließenden Koppellauf über 15 Kilometer mit nur einem Gel loszulaufen. Bei Kilometer fünf kam das erste Loch, das ich mit dem Gel überbrücken konnte. Jetzt die große Frage: Wann kam dann das zweite Loch? Genau, bei Kilometer zehn. Dummerweise hatte ich kein Gel mehr dabei und habe ganz schön gelitten, so dass ich mich spontan dazu entschied, die Laufstrecke um einen Kilometer zu kürzen.
Gestern beim Radfahren hatte es um die 18 Grad Celsius, heute 22 mit gelegentlichem Regen und nassen Straßen. Pünktlich zum Koppellauf kam dann die Sonne raus und es wurde richtig warm. Das war im Mai irgendwie besser.
Ich habe an beiden Tagen nochmal etwas mit der Ernährung experimentiert. War sehr aufschlussreich. Ohne Salztablette jede Stunde auf dem Rad bekomme ich beim Laufen Wadenkrämpfe. Ohne Gels komme ich nicht durch den Laufsplit, wenn er länger als zehn Kilometer ist. Ich werde beim Radsplit in Roth die High5 EnergyBars und SportsBars mischen. Nur die EnergyBars geht nicht. Spätestens den dritten Riegel muss ich mit aller Gewalt runterwürgen. Wenn ich wirklich jede halbe Stunde einen vollen Riegel essen werde, werden das zehn bis zwölf Riegel werden. Ich hoffe, dass es nicht ganz so warm wird, dann schmilzt die Joghurt Glasur nicht und die SportsBars lassen sich besser essen. Für die “Lagerung” auf dem Rad habe ich auch schon eine tolle Idee. Ich denke, dass ich damit endgültig den Preis für das hässlichste Rad einheimsen werde. Vielleicht werde ich demnächst noch ein Bild davon posten.
Die nächste Woche wird nochmal etwas radlastig, am Samstag geht es dann zum Nonstop Triathlon über die olympische Distanz nach Baunach.

We have a new record

Gesamtumfang Rad 2006 bis 2011 Wer hätte es gedacht? Der Mai war der bisher radstärkste Monat jemals. Das gute Wetter und das Trainingslager haben einen guten Teil dazu beigetragen, dass ich auf sehr gute 1.355 Kilometer in einem Monat gekommen bin. Gefühlt bin ich jeden Tag im Mai auf dem Rad gesessen, in Wirklichkeit waren es nur 19 Tage. Auf dem Einsatzwagen E-112 von Argon macht das Radfahren auch richtig Spaß. Die Episode, als ich bei einer Ausfahrt nach rund 50 gefahrenen Kilometern am Anfang eines Anstiegs fast den Lenker samt Vorbau in den Händen gehalten hätte, weil sich alle vier Schrauben gelöst hatten, vergesse ich hier mal. Bin auch selbst schuld, wenn ich kein Werkzeug mitnehme und mich dann mit dem Auto abholen lassen muss. Zum Glück war das aber am Anfang des Anstiegs und nicht bei der Abfahrt, da wäre das vielleicht anders ausgegangen.

Gesamtumfang Schwimmen 2006 bis 2011
Beim Schwimmen ist auf jeden Fall noch Luft nach oben. Wenn es das Wetter zulässt, werde ich demnächst einige Einheiten im Neo im Freibad machen. In Steinberg habe ich mich im neuen Neo schon sehr wohl gefühlt.

Gesamtumfang Laufen 2006 bis 2011
Das Laufen bewegt sich auf einem guten Niveau und ist meine beste Disziplin. Es macht auf jeden Fall mehr Spaß, beim abschließenden Lauf noch Leute einsammeln zu können als ständig überholt zu werden. Wenn die Temperaturen stimmen, kommt immer ein gutes Ergebnis raus. Im nächsten Jahr gilt es, etwas am Tempo zu arbeiten, so dass die Zeiten bei den 10 Kilomtern und dem Halbmarathon gesteigert werden können. Aber das dann erst 2012!

Besichtigung Radstrecke Roth

Junge Menschen unter 30 nutzen den Vatertag offensichtlich in erster Linie dazu, mit einem Bollerwagen voll mit Bier durch die Gegend zu marschieren und sich relativ sinnlos zu betrinken. Alte Menschen um die 60 packen bei gutem Wetter das gute alte Fünfgang Fahrrad aus und machen damit die Straßen unsicher. Die Menschen, die am Vatertag keinen Bewegungsdrang verspüren, sitzen im Garten und grillen. Da ich mich zu keiner der drei Kategorien zähle, bin ich zusammen mit Hans die Radstrecke der Challenge Roth abgefahren. Eigentlich wollten wir am 15.05.2011 mit dem Professional Endurance Team eine geführte Tour fahren. Bei mir kam aber der Duathlon in Krailling dazwischen, Hans war erkältet und konnte daher nicht mitfahren. Da wir beide der Meinung sind, dass eine gewisse Streckenkenntnis nicht verkehrt ist, haben wir uns kurzfristig dazu entschlossen, den heutigen Tag dafür zu nutzen. Und wir waren nicht alleine!

Am Anfang taten wir uns etwas schwer, den “richtigen” Park & Ride Parkplatz in Roth zu finden. Da es aber auf dem Weg nach Eckersmühlen nur einen gibt, haben wir den genommen. Dort haben wir das Auto abgestellt, die Räder ausgeladen und sind dann Richtung Eckersmühlen losgefahren. Dort haben wir uns gleich verfahren, da wir immer erst den Zettel rauskramen mussten, auf dem die einzelnen Stationen stehen. Wir haben erst bei Kilometer 40 geblickt, dass an den diversen Verkehrsschildern Challenge Roth Wegweiser angebracht sind.  Unterwegs haben wir eine siebenköpfige Truppe getroffen, die offensichtlich die gleiche Idee hatte wie wir. So haben wir uns immer mal wieder gegenseitig überholt. Am Kalvarienberg in Greding trennten sich aber unsere Wege, da ich die Abfahrt verpasst habe und dann reaktionsstark die Auffahrt für die Gegenfahrbahn benutzt habe. Hätte super gepasst, wenn ich nicht den dicken Gang drin gehabt hätte. Beim Schalten am Berg ist mir dann die Kette runtergesprungen und wir mussten einen Notstopp einlegen. Das wird mir am 10.07. hoffentlich nicht wieder passieren. Der Kalvarienberg ist am Anfang ganz schön steil, aber nach den italienischen Steilwänden kann mich das nicht mehr schocken. Weiter oben wird er wieder etwas flacher und lässt sich ganz gut hochkurbeln. Wie das dann im Rennen bei der zweiten Runde aussieht, kann ich nicht sagen. Der Solarer Berg ist ziemlich harmlos. Wenn ich mir dann noch vorstelle, dass dort in drei oder vier Reihen Menschen stehen, die einen den Berg hochpeitschen, dürfte das eher ein kleines Problem sein. Was mich etwas überrascht hat, war das gesamte Streckenprofil. Alle Leute, mit denen ich mich bisher unterhalten habe, haben mir erzählt, dass die Strecke flach und schnell ist. Nachdem Sebastian Kienle letztes Jahr die Radbestzeit auf der Langstrecke aufgestellt hat, kann es schon sein, dass die Strecke schnell ist. Aber flach ist das Profil auf jeden Fall nicht. Wir hatten gefühlt auch immer Gegenwind, was bei einem Rundkurs ja nicht so ganz möglich ist. Ich hoffe, dass es am 10.07. windstill ist.
Nachdem wir die Fahrräder wieder im Auto verstaut hatten, sind wir noch die ersten fünf Kilometer der Laufstrecke bis kurz vor den Kanal gelaufen und dann wieder ungekehrt. Insgesamt hat sich die Tour auf jeden Fall gelohnt, da ich jetzt weiß, was mich auf der Radstrecke am Wettkampftag erwartet. Und der erste Teil der Laufstrecke ist auch nicht ohne, da geht es knackig den Berg hoch. Also auf keinen Fall einen Blitzstart hinlegen!

Erlebnisbericht Trainingslager Italien Teil 2

Der erste Teil war noch recht geschmeidig. Es war von Tobi geplant, die Belastung im Camp zum Ende hin zu steigern. Belastung zu Entlastung am Anfang 3:1 (Sonntag, Montag, Dienstag Belastung, Mittwoch Entlastung) und am Ende 2:1 (Donnerstag und Freitag Belastung, Samstag Entlastung). Daher ging es ab Donnerstag richtig in die Vollen.

Donnerstag

Killereinheit! Geplant waren ca. 120 Kilometer mit rund 2.500-3.000 Höhenmeter. Gekommen ist es aber ganz anders! Es gab wieder zwei Gruppen. Die starke Gruppe fuhr voraus, die langsame Gruppe fuhr die gleiche Strecke und sollte im Zweifelsfall die “schwächeren” Mitglieder der starken Gruppe am Passo Della Spina (rund 1.500 Höhenmeter) aufnehmen. Ich war in der schwächeren Gruppe und die Anfahrt war absolut unproblematisch. Wir machten nach zwei Bergen mit rund 1.200 Höhenmeter und rund 60 gefahrenen Kilometern in einer Pizzeria am Lago d’Idro eine kurze Pause und ich musste erstmal einen Teller Nudeln essen. Gerade als wir wieder losfahren wollten, kam ein Anruf der anderen Gruppe. Mehr …

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Projekt 2011

Zuerst war dieser Blog als Begleitung auf dem Weg zur Challenge Roth 2011 gedacht. Die Challenge Roth 2011 ist vorbei, aber das Training und die Wettkämpfe gehen weiter!