Archiv für Kategorie ‘Ernährung’

Die Kraft der Tomate

Was habe ich ernährungstechnisch nicht schon alles ausprobiert? Diverse Riegel (Oatsnack, Powerbar, High5), Gels (High5, Aktiv3 Liquid, PowerBar, Xenofit), Pulver (Sponser, Vitargo, High5) und fertige Getränke (Vitargo) lagerten schon in meinem Vorratsschrank. So richtig glücklich bin ich mit keinem geworden. Aktuell benutze ich das 4:1 Getränkepulver mit Berry Geschmack von High5, weil es mir am besten schmeckt. Als Riegel kommen im Training die High5 Sportsbars (ebenfalls Berry), im Wettkampf die High 5 Energy Bars (natürlich Berry!) zum Einsatz. Das haut beim Rad bis zu drei Stunden Belastung auch alles wunderbar hin. Wenn es aber mal wieder länger dauert (vielleicht sollte ich mir mal einige Snickers einpacken?), komme ich damit aber nicht über den Berg bzw. um den Hungerast. Beim Laufen der Strecken über 30 Kilometer bin ich leistungstechnisch schon öfters trotz ausreichender Versorgung mit High5 Getränk ziemlich in den Keller gefahren. Inzwischen mache ich diese Läufe immer nach dem Mittagessen, was deutlich bessser funktioniert. Das wird aber in Roth wahrscheinlich eher nicht möglich sein. Neulich habe ich ja schon mal geschrieben, dass ich auf einem langen Lauf mal “feste” Verpflegung (Toastbrot o.ä.) testen will. Kam ich aber noch nicht dazu.

Als ich vor dem Trainingslager nochmal schnell beim Stadler in Regensburg (”nur mal schauen”) war, habe ich neben der Neptune Regenjacke von Mavic auch noch einige Packungen von Squeezys berühmten Tomatengel gekauft. Als ich das damals in der Dauerwerbezeitung gelesen habe, hielt ich es erst für einen Scherz. In meiner Verzweiflung habe ich es einfach mal für einen Test mitgenomen. Es ist nämlich so, dass mir die süßen Gels nach mehreren Stunden einfach zum Hals raushängen und man sich die immer ziemlich reinwürgen muss. In Italien habe ich zwei Packungen davon bei der Koppeleinheit gegessen. Schmeckt wie Ketchup und lässt sich auch warm noch recht gut schlucken, was man jetzt von den PowerBar Gels, die sich unabhängig von der Temperatur sowieso nie gut schlucken lassen, nicht unbedingt behaupten kann. Die High5 Iso-Gels lassen sich zwar einwandfrei schlucken und man braucht noch nicht mal Wasser hinterher, aber die bekommen meinem Magen überhaupt nicht. Eine Leistungsexplosion habe ich nach dem Genuss keine feststellen können, aber ich bin immerhin auch nicht mehr eingebrochen als die anderen.
Ich habe in Steinberg kurz vor dem zweiten Wechsel ein Tomatengel genommen. Auf der Laufstrecke konnte ich ebenfalls nochmal eines zu mir nehmen. Da ich nur High 5 4:1 Getränk im Gürtel hatte, und das nicht mehr trinken konnte/wollte, hat es für das zweite Tomatengel nicht mehr gereicht. In Roth werde ich im Getränkegürtel nur sehr dünnes High 5 oder pures Wasser mitnehmen. So kann ich unterwegs trinken und das Wasser der Aid Stations zur Kühlung benutzen. Ich muss es nur schaffen, zum Halbmarathon an den zweiten Gürtel zu kommen. Aber das wird schon klappen.

Zum Schluss: Als ich mal bei einem Wettkampf den Gürtel voller Aktiv3 Liquids hatte, wurde ich gefragt, was ich mit der ganzen Zahncreme im Rennen vorhabe.

Raceday minus 10: Die Verpflegung ist gesichert

Nach meinem unglaublichen Hungerast beim München Marathon 2008 und meinen einschlägigen Erfahrungen bei Koppeleinheiten mit drei Stunden Rad und anschließenden Laufeinheiten von mehr als 20 Kilometern in diesem Jahr, habe ich für Wiesbaden vorgesorgt. Ich werde mich vor und während des Wettkampfes so mit Kohlenhydraten zuhämmern, dass ich nach dem halben Ironman wahrscheinlich mehr wiege als davor. ;-) Ich habe einige Sachen im Training getestet. So klappen High5 Riegel beim Radfahren und danach High5 Iso-Gel beim Laufen einwandfrei. Ich hoffe, dass es dann auch im Wettkampf bei etwas höherem Tempo hinhauen wird.

Vor dem Wettkampf werde ich über drei Tage die Speicher mit Vitargo Ready To Drink und Vitargo Quench wahrscheinlich bis zum Bersten füllen. Die entsprechenden Flaschen sind heute mit der Post gekommen. Ich werde morgen beim Training mal eine Flasche ausprobieren. Die Ready To Drink Variante soll ja etwas zähflüssig sein. Wer allerdings schon mal die Gels von PowerBar probiert hat, kennt das Gefühl ja.

Manche Dinge kann man spüren

Am Freitag stand eine Radfahrt mit 4×10 Minuten Belastungsintervall mit 152-158 Puls auf dem Plan. Pierre wollte mal reinmessen, wie der Laktatwert bei einer solchen Belastung aussieht. Ich kurbelte mich also 30 Minuten locker warm und traf mich dann mit Pierre am verabredeten Ort. Als Strecke haben wir eine Wendepunktstrecke rausgesucht: fünf Minuten hoch, Wende, fünf Minuten zurück. Die Strecke geht am Anfang immer leicht bergauf, auf der Rückfahrt demnach immer leicht runter. Die Pulsvorgabe wurde von Pierre dann auf 152-156 korrrigiert. Er wollte das letzte Stück hinter mir mit dem Auto herfahren, um nach ziemlich genau zehn Minuten messen zu können. Ich machte mich also auf den Weg und merkte bereits auf den ersten hundert Metern, dass das keine Spazierfahrt werden würde. Auf dem Rückweg bin ich an einer leichten Welle kurzfristig über einen Puls von 160 gekommen. Nach ziemlich exakt zehn Minuten hat Pierre dann gemessen. Stechen, säubern, desinfizieren, messen, warten. Mehr …

Neue Saison, neue Riegel

oatsnack.jpg
Leider bin ich nicht in der glücklichen Lage, jedes Jahr meine neuen Sponsoren vorzustellen, die mich auf meinem Weg nach Roth begleiten und unterstützen. :-( Nichtsdestotrotz gibt es jedes Jahr Neuerungen, denn sonst kommt man nicht vorwärts. Mehr …

Backe, backe, Kuchen

Kurz vor Weihnachten habe ich hier einen Laden entdeckt in dem es die vielfach beworbene WegeBrot Backmischung von P. Jentschura gibt. Letztes Jahr habe ich mir bei längeren Radeinheiten oder den Koppeleinheiten immer C2Max Riegel von Powerbar mitgenommen. Die kann ich definitiv nicht mehr sehen! Rein optisch erinnern sie mich an gepressten Katzendurchfall. Zum Glück schmecken sie nicht auch so - nehme ich auf jeden Fall an. ;-)
Preislich dürfte das WegeBrot klar im Vorteil liegen, da so ein C2Max 1,99 Euro oder 1,79 Euro, wenn man ihn billig kauft, kostet. Die Backmischung kostet knapp 16 Euro, plus Honig und die Cranberries kommt man dann so bei 20 Euro raus. Je nach selbsgewählter Größe erhält man aber auch 20-30 Riegel.

Ich denke, dass ich den optimalen Zeitpunkt für das Abschalten des Backofens knapp verpasst habe - an mir ist sicher kein guter Bäcker oder Koch verloren gegangen! Daher wirkt das Ergebnis etwas verbrannt. Die erste Geschmacksprobe verlief aber positiv. Ich werde nach dem Verzehr meine Erfahrungen posten.

2009 wird hart

          Tja, so Weihnachtsgeschenke der Freundin machen einem die Gewichtsreduktion nicht einfacher. Muss wohl Liebe sein! Ich denke, dass 2009 ein sehr hartes Jahr werden wird.

Die Futterkiste ist da !

Da man im Wettkampf ja auch ein bisschen was Essen muss und man dies am besten vorher ausgiebig testen sollte habe ich mir mal ein Probepaket an Produkten zusammengestellt und bei einem Laden der eigentlich nicht wirklich nach Ausdauersport aussieht bestellt. Hauptsache der Preis stimmt ;) Mehr …

Ich bin ein Auserwählter

Nachdem ich mich vor kurzem zum Helden erklärt habe, hat mich Powerbar nun zum Auserwählten gemacht.

Mehr …

Nach oben

Projekt 2011

Zuerst war dieser Blog als Begleitung auf dem Weg zur Challenge Roth 2011 gedacht. Die Challenge Roth 2011 ist vorbei, aber das Training und die Wettkämpfe gehen weiter!