Archiv für Kategorie ‘Equipment’

Leider nicht unterm Weihnachtsbaum: Garmin Forerunner 910XT

Das klang so verlockend: Zu Weihnachten sollte es die eierlegende Wollmilchsau, die alle Zeiten und Trainingseinheiten eines Triathleten erfassen kann, geben. Zuerst zögerte ich etwas mit der Bestellung, da der Forerunner 310XT eigentlich schon ein sehr feines Gerät ist, das mehr oder weniger alle Bedürfnisse erfüllt. Er zeigt die folgenden Werte an:

  • Tempo,
  • gelaufene Strecke,
  • Pulsrate,
  • Wattzahl und noch viele Parameter mehr.

Eine (für mich) leichte  Schwäche ist die Tatsache, dass kein barometrischer Höhenmesser integriert ist und somit die Angaben der zurückgelegten Höhenmeter immer recht ungenau ist. Größere Schwäche: Man kann damit die Outdoor-Schwimmstrecke nur sehr ungenau und die Indoor-Schwimmstrecke überhaupt nicht erfassen. Das hat auch Garmin erkannt und dem 910XT einen barometrischen Höhenmesser und einen Beschleunigungssensor spendiert. Somit ist der 910XT noch mehr als der 310XT DAS Gerät für einen Triathleten. Anfang November habe ich meine Vorab-Bestellung beim lokalen Sportfachhändler platziert. Schlauerweise habe ich meinen 310XT aber noch nicht verkauft. Im Gegensatz zu ziemlich vielen Sportskollegen. In den einschlägigen Foren und ebay gab es wahrscheinlich noch nie soooo viele gebrauchte 310XT im Angebot wie in den letzten sechs Wochen. Dumm nur, dass Garmin den Liefertermin jetzt erstmal auf Ende Februar geschoben hat. Wie soll man jetzt den Silversterlauf machen? ;-) Ich werde meinen 310XT auch weiterhin nicht verkaufen. Erst wenn ich den 910XT in den Händen halte, werde ich den 310XT zum Verkauf anbieten. Bei DC Rainmaker gibt es einen sehr ausführlichen Test zum 910XT.
Wie die meisten anderen Sportler auch, muss ich nur noch dieses eine Ding haben, um die (fast) perfekte Ausstattung zu haben. Nach fünf Jahren Ausdauersport kann ich am Horizont den Punkt der maximalen Ausstattung schon fast erahnen. Mal schauen, ob er tatsächlich irgendwann erreicht sein wird……

Deutlich gestrafft: Nike LunaRacer 3

LunaRacer 3 oben Im Herbst gibt es neue Schuhe, das ist Tradition. Das ist auch nötig, wenn man pro Saison rund 2.300 Kilometer laufend unterwegs ist. Von einigen Schuhen dieser Saison bin ich ziemlich enttäuscht. Meiner Meinung nach kann es nicht sein, dass ein Schuh bei einem Läufer mit einem Gewicht von 80 Kilogramm Gewicht schon nach rund 400 Kilometern ziemlich am Ende ist. Dazu werde ich in einem späteren Beitrag noch etwas mehr schreiben.
Heute soll es um einen neuen Schuh gehen: Der LunaRacer 3 ist schon mein dritter LunaRacer. Der erste war qualitativ sehr schlecht, der LunaRacer 2 war in dieser Beziehung deutlich besser. Er ist ein genialer Schuh, den man (je nach persönlicher Dämpfungsnot) vom 5er bis zum Marathon einsetzen kann. Mein LunaRacer 2 hat jetzt 1038 Kilometer auf dem Buckel und ist echt fertig. Und das verdientermaßen. Mit dem LunaRacer 3 bin ich inzwischen schon einige Einheiten (rund 100 Kilometer) gelaufen. Beim ersten LunaRacer 3 seitlichAnziehen, kam ich kaum in den Schuh rein. Der ist richtig eng und sitzt richtig gut am Fuß. Beim Laufen macht er ebenfalls einen deutlich strafferen Eindruck. Wenn er ein Auto wäre, würde ich sagen, dass Nike ihm ein richtig straffes Sportfahrwerk spendiert hat. Er ist meiner Meinung deutlich anders als der LunaRacer 2. Ich kann mich natürlich auch täuschen, denn mein LunaRacer 2 ist sicherlich schon etwas ausgeleiert.
Optisch ist der LunaRacer 3 wieder deutlich mehr an den ursprünglichen LunaRacer gerückt. Ich hoffe, dass die Qualität des Obermaterials bei dieser Version auf dem Niveau des LunaRacer 2 liegt. Was mir auch aufgefallen ist: Bei Schotterwegen drücken sich die Steine nicht so stark in die Sohle wie beim LunaRacer 2. Für mich ist die Sohle deutlich “härter” als beim Vorgänger.
LunaRacer 3 unten Ich bin mit dem Schuh die Tage in den “normalen” Laufsocken gerannt und hatte bei 5 Grad Celsius Außentemperatur keine kalten Füße. Er macht auf jeden Fall richtig Spaß und wird mich hoffentlich lange in meiner 2012er Saison begleiten.

Es gibt kein schlechtes Wetter …

… es gibt nur schlechte Kleidung.

Den Spruch hat jeder mindestens schon 12.000 fach gehört. Und mindestens 11.999 Anmerkungen dieser Art gingen einem auf die Nerven, weil sie meistens von Leuten kommen, die angeblich 1972 im Herbst die Alpen nur in einer kurzen Sporthose und ohne warmen Tee überquert haben. Aber: An der Grundidee könnte ja tatsächlich was dran sein?
Diesen Winter bin ich dabei, den Inhalt dieser Aussage mit einer absolut unwissenschaftlichen (und höchst subjektiven) empirischen Studie zu belegen. Bisher konnte ich feststellen, dass es in der Tat so ist, dass wetterangepasste Kleidung den Spaß am Sport deutlich verlängern kann. Alles hat natürlich seine Grenzen und ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Ich z.B. leide im Sommer bei Temperaturen über 27 Grad Celsius überdurchschnittlich. Da kann man leider nicht viel machen, außer Hektoliter von Flüssigkeit in sich zu schütten und zu hoffen, dass das Funktionsmaterial genug kühlt.
Im Winter ging es mir bisher immer so, dass ich dauerhaft beim Laufen draußen gefroren habe. Das Ergebnis war dann meist eine schöne Erkältung nach einigen Laufeinheiten. Daraufhin habe ich viele Einheiten indoor auf dem Laufband gemacht, was die Sache in punkto “Kältehärte” natürlich nicht verbessert hat. Vor dem Winter hatte ich noch gehofft, dass er nicht so hart und lang wird. Ich habe irgendwo eine Aussage von irgendeinem Meteorologen gehört, der sowas in der Richtung erzählt hatte. Das habe ich natürlich gleich als Fakt wahrgenommen. Ist aber leider nicht so gekommen. Inzwischen höre ich zunehmend Stimmen, die sagen, dass das einfach mal wieder ein normaler Winter sei. Bin ich froh, dass ich bisher viele nicht “normale” Winter erleben durfte. ;-) Inzwischen fast fünf Monate Permafrost, Schnee und Eis sind nicht so mein Ding und dem täglichen Training auch nicht unbedingt zuträglich.
Daher habe ich vor kurzem angefangen, mein Equipment diesbezüglich zu optimieren. Für Läufe von ca. 30 Minuten kommen die meisten Leute mit den Sportklamotten vom Discounter sicher sehr gut durch den Winter. Wer aber auch im Winter Läufe von 30 Kilometern oder mehr, die dann auch schon mal drei Stunden dauern können, auf dem Plan hat, der sollte sich durchaus eine etwas bessere (und leider auch deutlich teurere) Garderobe zulegen. Ich persönlich habe diesen Winter mein Herz für Odlo (und in eingeschränktem Umfang auch für Gore) Funktionskleidung entdeckt. In der Regel sind die relativ teuer, wenn man aber mal die wahrscheinliche Benutzungsdauer, die Benutzungshäufigkeit, den persönlichen (und natürlich subjektiven) Nutzen und den Preis in Relation setzt, kommt ein gar nicht so schlechter Wert raus. Zumindestens wenn ich es für mich rechne.
Nachfolgend meine optimale Bekleidung für den Winter. Damit habe ich als “härteste” Einheit bei minus sechs Grad Celsius einen 26 mit 05:39er Schnitt, der insgesamt 02:27:38 Stunden gedauert hat, hinter mich gebracht und fühlte mich den größten Teil der Einheit sehr gut.
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Schuhe kommen - Schuhe gehen

An dieser Überschrift habe ich die komplette Off-Season getüftelt. Ich denke, dass sich die Anstrengungen absolut gelohnt haben! ;-)
Das Ende der Saison ist immer ein guter Zeitpunkt, um sich von seinen alten Schuhen zu trennen. Damit es in meinem Laufschuhschrank nicht irgendwann aussieht wie bei Imelda Marcos früher, werden jetzt einige der Abfallwirtschaft zugeführt. Da man aber nicht nur mit einem Paar Laufschuhen unterwegs sein soll, kommen natürlich auch wieder neue dazu. ;-)

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Endlich: Der Einsatzwagen E-112 rollt!

kulmbach2010-033.jpg
Das war ein seeeeeehr langer Weg zu meinem neuen Fahrrad. Nach dem Bikefitting im März habe ich mich entschlossen, mir einen Argon 18 E-112 Rahmen in der Größe L zu kaufen. Das war einer von zwei möglichen Rahmen, die mir vorgeschlagen wurden. Ende März ist es aber nicht mehr ganz so einfach, einen solchen Rahmen zu bekommen. Alle Händler, bei denen ich Anfragen gestartet habe, hatten nur noch den in Größe M am Lager. Bei Edelrad.de wurde mir mitgeteilt, dass eine neue Lieferung der Rahmen Anfang/Mitte April eintreffen soll. Da habe ich dann kurzerhand bestellt, nicht wissend, dass die Rahmen mit dem Flugzeug (!) von Kanada nach Europa gebracht werden. Dummerweise kam dann die Aschewolke und die Auslieferung der Rahmen verzögerte sich von Mitte April bis fast Ende Mai. Das ist natürlich eher suboptimal. In Amberg bin ich noch mit dem Felt gestartet. Einige Tage vor dem Pfingsturlaub kam der Rahmen dann endlich an. Es wurden alle Komponenten vom Felt demontiert und an das E-112 montiert. Freitags konnte ich dann noch 20 Kilometer auf dem Argon fahren, die Lösung mit dem Vorbau war aber noch suboptimal. Da der ganze Lenker recht weit nach oben muss ist das jetzt eine optisch sehr gewagte Konstruktion, die nicht unbedingt meiner Idealvorstelllung eines schönen Triathlonrades entspricht. Aber es muss nicht gut aussehen, sondern es muss sich gut fahren lassen. Das Rad blieb während meines Urlaubs beim Händler, damit das Vorbauproblem gelöst werden konnte. Zwei Wochen später holte ich es wieder ab und fuhr Freitag und Samstag rund 110 Kilometer, bevor es dann zum Mönchshoftriathlon nach Kulmbach ging. Mehr …

Ich hab noch einen Rahmen im Nirgendwo

Puh, das macht keinen Spaß! Seit drei Wochen höre ich nun, dass der Rahmem “am Anfang der nächsten Woche” kommt. Dass ich in Amberg mit dem Argon 18 fahren kann, habe ich mir schon abgeschminkt. Wird sowieso nur ein besserer Trainingswettkampf, da am Tag vorher der Firmenlauf ansteht und drei Tage später der Halbmarathon in Regensburg im Wettkampfkalender vermerkt ist.
Was ich an der ganzen Geschichte absolut nicht verstehe, ist der Umstand, dass keiner in der Lage ist, mir zu sagen, wann der Rahmen nun ankommt und vor allen Dingen, wo er gerade ist. Wahnsinn! Wenn ich den Rahmen nicht bis zum 14.05. in meinen Händen halte, muss ich mir Alternativen überlegen, da es sonst zeitlich auch für die Mitteldistanz Kulmbach nicht klappen wird. Und das kann es ja wohl nicht sein! Da hätte ich mir ja letzten November schon ein Cube bestellen können, das hätte ich auch nicht früher gehabt. ;-)

Auch das noch: Der Triathlon-Wettkampfschuh 2010

kiss_this.jpg Im Jahr 2006 entschloss ich mich als unbedarfter und bestenfalls schlecht trainierter Mensch dazu, mit dem Triathlon anzufangen. Damals war Triathlon noch der Volkstriathlon um die Ecke, zwar schon mit dem Ziel, 2011 in Roth zu starten (hey, der Blog hier heißt schließlich Projekt 2011!), aber ohne jegliches Wissen, dass das alles ganz schön hart werden kann. Damals war ich auch der Meinung, dass man nur einen Laufschuh benötigt und er locker 2.000 Kilometer (also geschätzte vier Jahre) hält. Nun gut, jetzt haben wir 2010 und ich weiß inzwischen, dass man mit nur einem Laufschuh überhaupt nicht auskommt, dass ein Schuh keine 2.000 Kilometer hält und ich für 2.000 Kilometer auch keine vier Jahr benötige. Man lernt halt immer was dazu. Mehr …

Ich hab noch einen Rahmen in Kanada

Das läuft echt suboptimal. Beim Bikefitting kommt raus, dass mein Felt B2 Pro Rahmen gar nicht zu mir passt. Danach überlege ich mir zwei Tage zu lang, ob ich jetzt einen Storck Aero 1 oder ein Argon 18 E-112 nehmen soll. Bei einem Preisunterschied von rund 800 Euro für den Rahmen hätte ich mir das auch einfacher machen können. Durch die “lange” Zeit, die ich für die Enscheidungsfindung benötigt habe, war dann kein “neuer” E-112er Rahmen mehr in Größe L aufzutreiben, einen bereits montierten hätte ich bekommen können. Aber für das Geld will ich einen jungfräulichen Rahmen haben. Dank Internet konnte ich schließlich einen sehr guten  Händler finden, der sehr bemüht ist, mir einen solchen Rahmen zu besorgen. Eigentlich hätte ich ihn auch schon eine Woche haben sollen, aber leider kam dann der isländische Vulkan dazwischen, so dass mein Rahmen jetzt an einem kanadischen Flughafen in irgendeiner Lagerhalle auf Stand-by steht. Wann er in Deutschland ankommt und wann ich ihn dann schließlich in meinen Händen halten werde, kann keiner sagen.
Wenn er dann bei mir ist, müssen die Komponenten vom B2 demontiert und an das E-112 montiert werden. Danach nochmal zum Bikefitting. Aufgrund des aktuellen Wettkampfplanes, der Unsicherheit, wann der Rahmen schließlich kommt und den Umbaumaßnahmen wird das bis Amberg am 13.05. eine echt knappe Sache. Ich würde nämlich gerne noch 100-200 Kilometer vor dem Wettkampf auf dem Rad gefahren sein. Im Zweifelsfall muss ich halt nochmal mit dem B2 fahren.

Das erste Stück zum neuen Glück

Die Verpackung Auf den brandneuen 2010er Argon 18 E-112 Rahmen muss ich noch einige Tage warten. Laut Händler ist er auf dem Weg zum Flieger und soll Anfang nächster Woche in Deutschland eintreffen. Hoffen wir es. Nachdem der Flugverkehr momentan eher nicht so flüssig läuft, glaube ich das erst, wenn er bei mir eingetroffen ist. Mehr …

Eine Radbiometrie sollte man besser vor dem Radkauf machen

Tja, wieder was gelernt! Ich war heute beim Fahrrad Dresel in Höchstadt und wollte meine Sitzposition optimieren lassen. Der Termin war schon seit einigen Wochen ausgemacht und ich habe ihn trotz der leichten Erkältung, die ich noch immer mit mir rumschleppe, wahrgenommen. Die Anreise nach Höchstadt (knapp 1,5 Stunden) verlief ohne Probleme, der Laden war mit dem Navi auch sehr gut zu finden.
Dort angekommen wurde gleich das Serotta-Einstellrad auf meine Bedürfnisse angepasst. Es wurde mein Lenker, meine Aeorobars, meine Armauflagen, mein Sattel und meine Pedale an das Fahrrad montiert. Dabei wurden meine Teile aber nicht von meinem Fahrrad abgeschraubt: Da ich nur Standard-Bauteile verwende, waren diese alle vorrätig und wurden aus einer großen Kiste gezogen und an das Einstellrad montiert. Einzig mein Felt 3.1 Sattel war nicht vorrätig. Daher wurde meiner vom B2 demontiert und an das Serotta-Einstellrad befestigt. Mehr …

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Projekt 2011

Zuerst war dieser Blog als Begleitung auf dem Weg zur Challenge Roth 2011 gedacht. Die Challenge Roth 2011 ist vorbei, aber das Training und die Wettkämpfe gehen weiter!