Aug 26
Die Triathlon-Saison 2010 ist für mich seit dem Triathlon in Erlangen offiziell beendet. Ist auch irgendwie besser so, da ich dieses Jahr überhaupt nicht richtig reinkam. Amberg war zu kalt (10 Grad Celsius und Regen beim Radsplit), Kulmbach war sehr heiß (30 Grad, aus dem Urlaub direkt zum Wettkampf), Grossweier war zu heiß (über 30 Grad Celsius) und Pressath war unmenschlich heiß (35 (!) Grad Celsius). Zum Abschluss in Erlangen (23 Grad Celsius) konnte ich mir dann aber selbst beweisen, dass ich doch noch einigermaßen schnell nach dem Radfahren laufen kann.
Nach Erlangen war eine Woche Erholung angesagt. Ich bin locker 34 Kilometer gelaufen und habe sonst die Beine baumeln lassen. Seit letzter Woche befinde ich mich in der Marathon-Vorbereitung für den München Marathon am 10.10.2010. Acht Wochen sind natürlich nicht wirklich lange als Vorbereitungszeit für einen Marathon, daher geht es auch gleich in die Vollen. Letzte Woche habe ich 70 Kilometer zu Fuß und 93 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt und kam mit etwas Rumpfstabi auf fast 10 Stunden Training. Beim Lauf über 24 Kilometer (5:05er Schnitt) am Mittwoch sind mir am Ende mal wieder fast die Lichter ausgegangen und nur der Gang in den total verschwitzten Sport-Klamotten zum Supermarkt konnte mich retten: Ein Liter Coke und eine Packung Fritt innerhalb weniger Minuten wirken manchmal Wunder. Am Sonntag nach der lockeren Radeinheit über die 93 Kilometer stand noch ein Koppellauf über 12 Kilometer mit einem 04:35er Schnitt an. Das war ebenfalls nicht lustig. Zum Schwimmen und einem Lauf über 15 Kilometer kam ich aus Zeitgründen nicht.
Diese Woche sieht das Programm ähnlich ambitioniert aus. Natürlich mit einer Steigerung: 135 Kilometer Rad, 77 Kilometer Laufen, 4,7 Kilometer Schwimmen und noch 01:45 Stunden Krafttraining. Das Krafttraining am Montag hat mir ganz schön zugesetzt, ich war zuvor sicher drei Monate nicht mehr im Fitness-Studio und hatte tatsächlich Muskelkater. Den für heute geplanten 26 Kilometer Lauf musste ich nach knapp 23 Kilometern abbrechen. Da ich dieses Mal das leckere Energy Source 4:1 von High 5 im neu erworbenen Trinkgurt hatte, sind mir immerhin nicht wieder die Lichter ausgegangen. Aber die Beine wollten nicht mehr. Keinen Schritt! Irgendwie ist nach ca. 01:45 Stunden Ende mit den lockeren Beinen. Es tut nicht weh, aber es geht einfach nicht mehr. Da der Garmin momentan bei der Pace nicht sonderlich genau ist (letzte Woche habe ich laut dem Garmin Forerunner 310 XT einen Kilometer in 06:31 Minuten zurückgelegt) und auch die Herzfrequenzangaben (217er HF bei ca. 04:30er Schnitt?) nicht stimmen können, kann es auch sein, dass ich viel zu schnell loslaufe und dann am Ende dafür bezahlen muss. Ich werde mal meinen alten 305er rauskramen und dann mit beiden Garmins gleichzeitig laufen.
Auf jeden Fall zeichnet es sich ab, dass die Marathonvorbereitung kein Zuckerschlecken wird und ich danach dringend in die Off-Season muss.
Jul 26
Heute um 10:09 Uhr kam die Anmeldebestätigung für den Challenge Roth 2011 per E-Mail bei mir an. Ich saß seit 09:55 Uhr vor dem Rechner und habe auf der Anmeldeseite ständig STRG&R (Reload) gedrückt und hatte ganz zittrige Hände. Kurz nach 10:00 Uhr konnte ich dann endlich die Daten eintippen. Wenn die Buchungsnummer tatsächlich fortlaufend ist (was den Anschein macht), dann war ich die Nummer 591. Wie ich gehört habe, konnte auch Kollege Stone einen Startplatz ergattern.
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Jul 16
Eigentlich wollte ich am 31.07.2010 beim Ironman Regensburg als Helfer beim Bike Checkin zur Verfügung stehen. Als ich neulich erfahren habe, dass der talentierte Mr. Spickenreuther keinen Fahrer/Begleiter zur Deutschen Meisterschaft der Jugend am 31.07.2010 in Merzig findet, habe ich mich dazu entschlossen, aktiv den Nachwuchs zu fördern. Ich werde mit ihm am 30.07. nach Merzig (rund 500 Kilometer einfache Entfernung) fahren und ihn am 31.07. betreuen. Nachdem er dieses Jahr den BTV Sichtungswettkampf in seiner Altersklasse gewinnen konnte und auch weitere sehr gute Ergebnisse erzielen konnte, macht es Sinn, dass er bei der Deutschen Meisterschaft mitmacht.
Als “Gegenleistung” darf er mir im Herbst/Winter das Fahren mit dem Mountainbike im Gelände beibringen. Da hängt er mich momentan nämlich mit nur einer Hand am Lenker ganz locker ab.
Feb 26
Vom 13. Februar bis 20. Februar waren wir zum Sporturlaub auf Fuerteventura. Nachdem wir uns Mitte Dezember für Sonne statt Schnee entschieden hatten viel unsere Wahl auf das Apparthotel Bahia Grande im Playitas Ressort auf Fuerteventura.
Wichtig für uns war nur das es in der Anlage einen 25 oder 50 Meter Pool gibt damit man auch noch ein bisschen schwimmen kann. Da in der Jahreszeit die Radform und daher die gesammelten Kilometer noch am Anfang stand waren hier nicht die extremen Umfänge zu erwarten.
Nach der Buchung mit der TUI haben wir dann auch gesehen das Hannes Hawaii Tours ebenfalls zu dem Zeitpunkt ein Trainingscamp dort veranstaltet. Die Anzeichen standen also nicht schlecht für Urlauber die Spaß am Schwimmen, Laufen und Rad fahren haben. Als wir dann direkt beim Check In auch noch Sebastian Kienle gesehen haben (er benötigte Waschmaschinenmünzen) wussten wir hier sind wir richtig, mehr »
Nov 29

Am Wochenende fand in Weiden eine Jugendbildungsmaßnahme zum Thema Doping und Drogen statt. Im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung wurden mehrere Trainingseinheiten unter der Leitung von Pierre Jander abgehalten. Zum Schwimmtraining am Samstagabend konnten Faris Al-Sultan und Ina Reinders vom Team Abu Dhabi Triathlon als Übungsleiter “verpflichtet” werden. Den Jugendlichen machte das Training sichtlich Spaß. Wie oft hat man die Möglichkeit, gute Schwimmtipps eines Hawaii-Siegers und der fünffachen Siegerin des prestigeträchtigen Triathlons in Buschhütten zu erhalten?
Danach gab es noch eine offene Diskussionsrunde zum Thema Doping und Drogen im Sport. Dabei wurde von beiden unter anderem geschildert, wie Dopingproben ablaufen und was man als Profi alles machen muss, um für die ständige Erreichbarkeit durch die Tester der NADA zu sorgen. Es war ein sehr interessanter Abend und als Zaungast beim Schwimmtraining konnte ich auch noch was lernen. mehr »
Okt 12
Was für ein Renen?! Das war mal wieder eine packende Angelegenheit (auf jeden Fall bei den Männern). Pierre hatte zur traditionellen Hawaii-Party geladen und ca. 15 Sportinteressierte folgten der Einladung. Es gab leckeres Essen, massig Fachgespräche und den Live-Stream und Live-Ticker von Ironman.com. Das war qualitativ deutlich besser als die Übertragung im öffentlichen-rechtlichen TV letztes Jahr. Gut, war nur auf englisch und nicht in gewohnter TV-Bildqualität, aber dafür fachlich fundiert und jederzeit unterhaltsam. Ohne Internet hätte man sich am Sonntag einen kurzen Bericht in der ARD anschauen können. Es ist sowieso der Wahnsinn, was es inzwischen alles für Informationen dazu im Internet gibt. Bei Tri2b.com gab es Pre-Race Interviews mit den deutschen Stars. Bei Tri-Mag.de gab es eine sehr interessante Timo Bracht-Story und ebenfalls Interviews mit den wichtigsten deutschen Startern - alleine das rechtfertigt schon fast das Abo der Triathlon. Sensationelle Bilder und Geschichten von 1978 bis heute gab es beim Triathlete magazine.
Aber auch nach dem Rennen gab es noch weitere Berichterstattungen: Faris in gewohnter Manier und ein nicht ganz zufriedener Timo Bracht. Andreas Raelert dagegen ist nach dem Rennen überglücklich. Alles zusammen in knapp sechs Minuten gibt es hier. Wenn man sich die Pros im Ziel anschaut, kann man feststellen, dass die alle ganz schön gelitten haben. Es war wohl unglaublich heiß dieses Jahr. Mir haben die 32 Grad Celsius in WIesbaden dieses Jahr gereicht, mehr Hitze brauche ich nicht. 
Sep 24
So, der letzte Wettkampf des Jahres ist erledigt. Da kommt die wohlverdiente Off-Season genau richtig. Ich werde jetzt erstmal zwei Wochen den ganz Lockeren machen. Durch eine Hochzeitsfeier und den Besuch meiner Schwester käme ich auch gar nicht dazu, mehr zu machen. Bis Mitte Oktober wird nicht viel passieren. Danach steige ich wieder ins Training ein. Ich denke, dass es in dieser Zeit auch nicht viel zu schreiben gibt. Ich werde aber auf jeden Fall demnächst noch einen Praxis-Test des Garmin Forerunner 310 XT liefern. Wer noch einen SUUNTO GPS-POD und/oder einen SUUNTO PC-POD braucht, kann sich bei mir melden. Ich gebe beide günstig ab.
Sep 03
Zwei Wochen (fast) Pause. Das hatte ich (abgesehen von den erkältungsbedingten Pausen im Frühjahr) schon lange nicht mehr. Nach den Pausen im Frühjahr konnte ich feststellen, dass ich extrem schwer wieder in die Gänge komme. So auch jetzt wieder. Die letzten beiden Wochen zusammen sind gerade mal 8,5 Stunden Training rausgekommen.
Seit dieser Woche ist wieder etwas mehr Programm angesagt. Montag eine schöne Intervalleinheit mit 25 Minuten einlaufen (inklusive zehn Minuten Lauf ABC), 4×3 Kilometern mit einer Pace von 03:50 Minuten pro Kilometer (zwischen den Intervallen drei Minuten Pause), zwei Kilometer auslaufen. Am Dienstag haben mir die Beine mehr geschmerzt als nach Wiesbaden. Trotzdem stand abends dann noch eine zweistündige Radausfahrt (GA1, Hügel flott) auf dem Plan. Am Mittwoch waren die Beine noch schwerer. Wahnsinn! Beim Lauf am Mittwoch über 16 Kilometer im GA1 haben mir die Oberschenkel geschmerzt und gegen Ende war die Luft echt raus. Heute morgen hatte ich dann Muskelkater (!) in den Armen (?). Heute ist Ruhetag gewesen. Morgen locker ein Stunde mit hoher Trittfrequenz auf dem Rennrad.
Samstag Wettkampfvorbereitung (fünf Kilometer mit drei Minuten WK-Tempo (04:00 Minuten pro Kilometer), drei Minuten GA1 (ca. 04:45 Minuten pro Kilometer)).
Sonntag steht dann der Bike & Run in Kastl auf dem Plan. Ich hoffe mal, dass ich bis dahin meine Form wieder “gefunden” habe. In der aktuellen Verfassung werde ich dort wohl nichts reissen können.
Aug 31
Die Spatzen haben es ja schon länger von den Dächern gepfiffen, am Schluss ging es nur noch darum, eine Finanzierungslücke zu schließen. Das ist wohl geglückt. Seit heute ist die Website (in dem üblichen Xdream/Ironman-Grausam-Design) online. Unter http://www.ironman-regensburg.de/deutsch/default.htm gibt es alle Informationen zum Wettkampf und den Strecken.
An meinen Plänen für 2011 wird sich dadurch aber nichts ändern. Die erste Langdistanz werde ich definitiv in Roth machen. Das ist für mich DAS Langdistanz-Rennen in Deutschland! Hawaii-Quali will ich keine (und schaffe ich auch überhaupt nicht) und das Flair ist in Roth wohl absolut einzigartig.
Aber ich überlege mir, ob ich 2010 als Helfer nach Regensburg gehen werde. Ich habe schon bei vielen Wettkämpfen mitgemacht, bei denen die Helfer sehr engagiert waren und ohne die es überhaupt nicht gegangen wäre. Zuletzt auch in Wiesbaden waren alle sehr nett, bemüht und jederzeit hilfsbereit. Und das bei über 30° Celsius. Muss mal meinen Wettkampfkalender für 2010 erstellen. Im Zweifelsfall gehe ich halt nur als Zuschauer hin. Die vier Lauf-Runden mit Ziel in Stadtamhof klingen relativ spektakulär. So wie ich es auf dem Plan erkennen kann, gibt es auf der Laufstrecke keinen Gegenverkehr. Fand ich in Wiesbaden dieses Jahr auch sehr gut. Ab Kilometer 15 braucht man bei der Mitteldistanz durchaus etwas mehr Platz. 
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