Blei in den Füßen, Pudding in den Beinen

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Ralf

Die Triathlon-Saison 2010 ist für mich seit dem Triathlon in Erlangen offiziell beendet. Ist auch irgendwie besser so, da ich dieses Jahr überhaupt nicht richtig reinkam. Amberg war zu kalt (10 Grad Celsius und Regen beim Radsplit), Kulmbach war sehr heiß (30 Grad, aus dem Urlaub direkt zum Wettkampf), Grossweier war zu heiß (über 30 Grad Celsius) und Pressath war unmenschlich heiß (35 (!) Grad Celsius). Zum Abschluss in Erlangen (23 Grad Celsius) konnte ich mir dann aber selbst beweisen, dass ich doch noch einigermaßen schnell nach dem Radfahren laufen kann.

Nach Erlangen war eine Woche Erholung angesagt. Ich bin locker 34 Kilometer gelaufen und habe sonst die Beine baumeln lassen. Seit letzter Woche befinde ich mich in der Marathon-Vorbereitung für den München Marathon am 10.10.2010. Acht Wochen sind natürlich nicht wirklich lange als Vorbereitungszeit für einen Marathon, daher geht es auch gleich in die Vollen. Letzte Woche habe ich 70 Kilometer zu Fuß und 93 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt und kam mit etwas Rumpfstabi auf fast 10 Stunden Training. Beim Lauf über 24 Kilometer (5:05er Schnitt) am Mittwoch sind mir am Ende mal wieder fast die Lichter ausgegangen und nur der Gang in den total verschwitzten Sport-Klamotten zum Supermarkt konnte mich retten: Ein Liter Coke und eine Packung Fritt innerhalb weniger Minuten wirken manchmal Wunder. Am Sonntag nach der lockeren Radeinheit über die 93 Kilometer stand noch ein Koppellauf über 12 Kilometer mit einem 04:35er Schnitt an. Das war ebenfalls nicht lustig. Zum Schwimmen und einem Lauf über 15 Kilometer kam ich aus Zeitgründen nicht.

Diese Woche sieht das Programm ähnlich ambitioniert aus. Natürlich mit einer Steigerung: 135 Kilometer Rad, 77 Kilometer Laufen, 4,7 Kilometer Schwimmen und noch 01:45 Stunden Krafttraining. Das Krafttraining am Montag hat mir ganz schön zugesetzt, ich war zuvor sicher drei Monate nicht mehr im Fitness-Studio und hatte tatsächlich Muskelkater. Den für heute geplanten 26 Kilometer Lauf musste ich nach knapp 23 Kilometern abbrechen. Da ich dieses Mal das leckere Energy Source 4:1 von High 5 im neu erworbenen Trinkgurt hatte, sind mir immerhin nicht wieder die Lichter ausgegangen. Aber die Beine wollten nicht mehr. Keinen Schritt! Irgendwie ist nach ca. 01:45 Stunden Ende mit den lockeren Beinen. Es tut nicht weh, aber es geht einfach nicht mehr. Da der Garmin momentan bei der Pace nicht sonderlich genau ist (letzte Woche habe ich laut dem Garmin Forerunner 310 XT einen Kilometer in 06:31 Minuten zurückgelegt) und auch die Herzfrequenzangaben (217er HF bei ca. 04:30er Schnitt?) nicht stimmen können, kann es auch sein, dass ich viel zu schnell loslaufe und dann am Ende dafür bezahlen muss. Ich werde mal meinen alten 305er rauskramen und  dann mit beiden Garmins gleichzeitig laufen.

Auf jeden Fall zeichnet es sich ab, dass die Marathonvorbereitung kein Zuckerschlecken wird und ich danach dringend in die Off-Season muss.

Mitteldistanz Erlangen: Gutes Wetter, guter Wettkampf

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Ralf

head.jpg Im Vorfeld der Mitteldistanz in Erlangen habe ich mir noch einen SkinCooler Beanie und die Cool Wings von De Soto gekauft, um bei der befürchteten Hitzeschlacht dem Leistungsverlust entgegenwirken zu können. Zum Glück war es dann aber mit 23 Grad Celsius optimal temperiert. Einzig der Regen auf der zweiten Radrunde war etwas suboptimal. Aber lieber das, als wieder ein Wettkampf bei Affenhitze.
Die Anreise war etwas spät und durch die weiten Wege kam ich zeitlich ziemlich unter Druck, was vor dem Start zu einer mittleren Hektik führte. Schlussendlich stand ich aber noch rechtzeitig zum Schwimmstart am Kanal.

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Welcome to the Challenge family

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Ralf

Heute um 10:09 Uhr kam die Anmeldebestätigung für den Challenge Roth 2011 per E-Mail bei mir an. Ich saß seit 09:55 Uhr vor dem Rechner und habe auf der Anmeldeseite ständig STRG&R (Reload) gedrückt und hatte ganz zittrige Hände. Kurz nach 10:00 Uhr konnte ich dann endlich die Daten eintippen. Wenn die Buchungsnummer tatsächlich fortlaufend ist (was den Anschein macht), dann war ich die Nummer 591. Wie ich gehört habe, konnte auch Kollege Stone einen Startplatz ergattern. ;-)

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Nachwuchsförderung: Merzig statt Regensburg

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Ralf

Eigentlich wollte ich am 31.07.2010 beim Ironman Regensburg als Helfer beim Bike Checkin zur Verfügung stehen. Als ich neulich erfahren habe, dass der talentierte Mr. Spickenreuther keinen Fahrer/Begleiter zur Deutschen Meisterschaft der Jugend am 31.07.2010 in Merzig findet, habe ich mich dazu entschlossen, aktiv den Nachwuchs zu fördern. Ich werde mit ihm am 30.07. nach Merzig (rund 500 Kilometer einfache Entfernung) fahren und ihn am 31.07. betreuen. Nachdem er dieses Jahr den BTV Sichtungswettkampf in seiner Altersklasse gewinnen konnte und auch weitere sehr gute Ergebnisse erzielen konnte, macht es Sinn, dass er bei der Deutschen Meisterschaft mitmacht.
Als “Gegenleistung” darf er mir im Herbst/Winter das Fahren mit dem Mountainbike im Gelände beibringen. Da hängt er mich momentan nämlich mit nur einer Hand am Lenker ganz locker ab.

Wettkampf-Feeling nach Feierabend: Koppeltraining in der Gruppe

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Ralf

Das war ein Spaß! Heute habe ich zum ersten Mal beim Koppeltraining in der Gruppe mitgemacht.
Der Ablauf ist denkbar einfach:

  1. Räder am Zaun positionieren, Helm, Brille und Startnummernband bereitlegen, Radschuhe entweder gleich einklicken oder vor das Rad stellen.
  2. Gegenüber den Räder mit ca. zwei Metern Abstand positionieren.
  3. “Startschuss” abwarten.
  4. Losstürmen, Startnummernband anlegen, Schuhe an, Helm und Brille aufsetzen.
  5. Fahrrad aus dem Hof über den Startbalken (Gehsteigkante) schieben.
  6. Aufsteigen und losradeln.
  7. Voll pressen.
  8. Kurz vor der Wechselzone Schuhe öffnen.
  9. Am Startbalken absteigen, Fahrrad in die Wechselzone schieben und am Zaun abstellen.
  10. Laufschuhe an, Mütze auf.
  11. Losrennen.
  12. An der Mülltonne abklatschen.

Da kam schon etwas Wettkampf-Feeling auf, da alle auf der Kante fuhren und rannten. Durch die Wendepunktstrecke beim Rad und Lauf, hatte man die anderen immer einigermaßen im Blick. Ich konnte mal wieder feststellen, dass der erste Wechsel auf jeden Fall noch verbesserungsfähig ist. Ich konnte die durch meinen “langsamen” Wechsel entstandene Lücke nie zufahren. Die Laufstrecke konnte ich bis zum Wendepunkt immer mit einem 03:40er Schnitt laufen, auf dem Rückweg habe ich dann etwas verloren und konnte relativ konstant alle drei Runden mit einem Schnitt um 03:50 Minuten pro Kilometer (03:49, 03:48 und 03:51) beenden. Seltsamerweise fühlte sich die erste Runde am härtesten an. Das werde ich in Zukunft öfters machen, denn in der Gruppe kann man sich viel besser quälen. ;-)

Hot as hell: Pressather Volkstriathlon am 10.07.2010

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Ralf

Der geneigte Leser wird es schon wissen: Ich bin etwas temperaturanfällig. Dieses Jahr läuft es in dieser Beziehung irgendwie nicht. In Amberg hat es 12 Grad Celsius und Regen, in Kulmbach 30 Grad Celsius, in Großweier über 30 Grad Celsius und in Pressath hatte es am Wochenende irgendwas um die 35 Grad Celsius. Bei den Volksdistanzen kann ich das noch einigermaßen aushalten. Ich hoffe, dass es in Erlangen am 08.08. nicht so brutal warm sein wird. Ich würde gerne mal eine Mitteldistanz bei Temperaturen um die 24 Grad Celsius machen. Das wär mal was!

Der Wettkampf war wieder einwandfrei organisiert, wobei wohl einige Läufer kurz nach dem Wechsel falsch abgebogen sind und irgendwo im Nirvana rumgerannt sind. Zielverpflegung mit Kuchen, Melone, Banane, Wasser und Apfelsaftschorle war prima. Bei dem Wetter hatte ich irgendwie keinen Hunger nach dem Wettkampf. Obwohl der Kuchen echt lecker aussah!
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Volkstriathlon Großweier am 27.06.2010

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Ralf

Vor lauter Training (man muss das sehr gute Wetter ja ausnutzen) und der Fußball-WM bin ich letzte Woche nicht dazu gekommen, kurz was zu dem Volkstriathlon zu posten. Gibt ja auch nicht sonderlich viel zu erzählen. Der Wettkampf war erstklassig organisiert, die Umstellung auf zwei Laufrunden macht die Veranstaltung für Teilnehmer und Zuschauer auf jeden Fall interessanter. In der zweiten Runde war das Überholen der “langsameren” Starter auf einem Singletrail ähnlichen Stück allerdings etwas schwierig, dafür gab es aber einige Passagen, die komplett im Schatten waren, was bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius auf jeden Fall sehr angenehm war. mehr »

Vorschau Großweier: Kurz, flach, schnell

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Ralf

2007 traten diese drei wackeren Kerle beim Triathlon in Großweier an Ich freue mich so! Endlich ein Wettkampf ohne Berge, dazu nur über eine etwas erweiterte Volksdistanz (0,75-25-5). Und ein direktes Duell mit Jörg und seinen Sportsfreunden vom TV Hatzenbühl gibt es noch obendrauf. Ich habe bisher nur einmal in Großweier mitgemacht, aber damals hat es mich ziemlich beeindruckt, dass die Veranstalter es schafften, ohne Chip-Zeitnahme für alle Starter die Splitzeiten zu erfassen. Auch sonst war der Wettkampf einwandfrei.
Wenn ich mir das Bild anschaue, muss ich feststellen, dass sich die Umgebungsvariablen seit damals etwas verändert haben: 2007 war die Radwelt noch aus Alu mit einem simplen Tachometer ohne Trittfrequenz, der Anzug noch ein Einteiler und ich brauchte immer jemanden, der mir nach dem Schwimmen meinen Forerunner 305 gab. 2010 fährt man ein Karbonrad mit Karbonlaufrädern und Wattmessnabe, der Zweiteiler hat eine ausgeklügelte Kompression (sagt der Hersteller) und vier Taschen für Gels etc. und ich habe einen wasserdichten Forerunner 310 XT mit dem ich auch schwimmen kann. Dazwischen liegen bei mir 491 Kilometer Swim, 10.949 Kilometer Bike, 5.295 Kilometer Run, etliche Wettkämpfe und ungezählte Investitionen in Material und Verpflegung. Insofern gehe ich davon aus, dass ich die 2007er Zeit mit 00:14:28 Swim, 00:44:48 Bike und 00:23:32 Run (Gesamtzeit: 01:22:48) knapp unterbieten werde. Damals hat es für den 84. Gesamtrang und den 35. Platz in der AK 30-40 gereicht. Wir werden sehen, soll ja wieder warm werden ……

Endlich: Der Einsatzwagen E-112 rollt!

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Ralf

kulmbach2010-033.jpg
Das war ein seeeeeehr langer Weg zu meinem neuen Fahrrad. Nach dem Bikefitting im März habe ich mich entschlossen, mir einen Argon 18 E-112 Rahmen in der Größe L zu kaufen. Das war einer von zwei möglichen Rahmen, die mir vorgeschlagen wurden. Ende März ist es aber nicht mehr ganz so einfach, einen solchen Rahmen zu bekommen. Alle Händler, bei denen ich Anfragen gestartet habe, hatten nur noch den in Größe M am Lager. Bei Edelrad.de wurde mir mitgeteilt, dass eine neue Lieferung der Rahmen Anfang/Mitte April eintreffen soll. Da habe ich dann kurzerhand bestellt, nicht wissend, dass die Rahmen mit dem Flugzeug (!) von Kanada nach Europa gebracht werden. Dummerweise kam dann die Aschewolke und die Auslieferung der Rahmen verzögerte sich von Mitte April bis fast Ende Mai. Das ist natürlich eher suboptimal. In Amberg bin ich noch mit dem Felt gestartet. Einige Tage vor dem Pfingsturlaub kam der Rahmen dann endlich an. Es wurden alle Komponenten vom Felt demontiert und an das E-112 montiert. Freitags konnte ich dann noch 20 Kilometer auf dem Argon fahren, die Lösung mit dem Vorbau war aber noch suboptimal. Da der ganze Lenker recht weit nach oben muss ist das jetzt eine optisch sehr gewagte Konstruktion, die nicht unbedingt meiner Idealvorstelllung eines schönen Triathlonrades entspricht. Aber es muss nicht gut aussehen, sondern es muss sich gut fahren lassen. Das Rad blieb während meines Urlaubs beim Händler, damit das Vorbauproblem gelöst werden konnte. Zwei Wochen später holte ich es wieder ab und fuhr Freitag und Samstag rund 110 Kilometer, bevor es dann zum Mönchshoftriathlon nach Kulmbach ging. mehr »

Sport im Glutofen II: Mönchshof Triathlon Kulmbach am 06.06.2010

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Ralf

Vollkommen erledigt
Ich bin mir noch nicht sicher, ob da wirklich ein Zusammenhang besteht, aber irgendwie ist es immer brüllend heiß, wenn ich eine Mitteldistanz mache. Letztes Jahr in Wiesbaden deutlich über 30 Grad, gestern um die 30 Grad. Das ist super Wetter für eine lockere Radausfahrt, aber sicher kein Wetter für einen Mitteldistanz-Triathlon. Vor allen Dingen, nachdem es die Wochen zuvor eher herbstlich denn sommerlich war, haben mir die Temperaturen wieder mal ganz schön zugesetzt.
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