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Trainings-Statistik Saison 2012 Teil 1

In dieser Saison erstelle ich mir die Pläne selbst und bisher ganz glücklich damit. Ich bin zeitlich deutlich flexibler und bei den Schwimmeinheiten bei den Umfängen pro Einheit deutlich niedriger. Meist bin ich in unter einer Stunde fertig und komme so nie in die Zone, in der meine Wade zu Krämpfen neigt. Das ist sehr angenehm. Bisher läuft das Training seit dem 01.11.2011 eigentlich problemlos. Ende November musste ich wegen einer Erkältung sechs Tage pausieren, ansonsten gab es keine Zwangspausen.
Es hat sich auf jeden Fall ausgezahlt, dass ich im Gegensatz zu den Jahren davor in der Off-Season nicht komplett auf den Sport verzichtet habe. Ich habe deutlich weniger an Tempo verloren als sonst. Es macht richtig Spaß, wenn man den 10 KM Tempodauerlauf relativ gut durchsteht. Von den schnellen Intervallen rede ich gar nicht, denn die sind nahezu problemlos. Das war früher auch anders. Da ich es bisher schon gewohnt war, hohe Umfänge zu trainieren, werde ich das auch diese Saison wieder machen. Ist zwar etwas heftig, wenn man im Januar schon Wochen mit 15 Stunden im Plan stehen hat, aber im Weihnachtsurlaub war das kein Problem. Ansonsten komme ich momentan auf 13 Stunden in der Spitze.

Swim

Beim Schwimmen nehme ich die Pläne aus dem Triathlon-Training Sonderheft. Das sind 16 abwechslungsreiche Wochen mit vier Einheiten pro Woche. Die vier Einheiten schaffe ich zeitlich aber nicht, da mein Schwerpunkt nicht auf dem Schwimmen liegt. In der Regel mache ich drei Einheiten und bin mit den Ergebnissen zufrieden.

Stats:
25:04 Stunden Umfang letzte Saison zu diesem Zeitpunkt
28:27 Stunden Umfang diese Saison


Bike

Hier liegt dieses Jahr auf jeden Fall mein Schwerpunkt. Für die bisher trainierten Umfänge bin ich in den Wettkämpfen einfach viel zu langsam. Insofern habe ich mich dazu entschlossen, dieses Jahr mit der Umfangskeule eine Steigerung der Wettkampfleistung zu bewirken. Ich bin eigentlich sehr optimistisch, dass es funktionieren wird. Ab Ende Juni wissen wir mehr. Mein Daum Ergometer hat mir diese Woche zu 5.000 gefahrenen Kilometern gratuliert.

Stats:
20:40 Stunden Umfang letzte Saison zu diesem Zeitpunkt
53:43 Stunden Umfang diese Saison


Run

Im Januar habe ich mich mit einem angepassten Steffny-Plan über 10 KM vergnügt. Dabei kamen sechs Laufeinheiten von 12 bis 23 Kilometer in der Woche zusammen. Das sind rund 88 Kilometer pro Woche nur beim Laufen. Ich bin sehr gespannt, ob ich die bisher gezeigten Trainingsleistungen dann auch bei den ersten Laufwettkämpfen im Januar und Februar auf den Asphalt zaubern kann. Nach dem Ende des 10er Plans (29.01.) trainiere ich jetzt zwei Wochen “locker” (fünf GA1-Einheiten pro Woche), um dann am 20.02. mit einem 01:20:00er Plan für den Halbmarathon in Freiburg (01.04) wieder gezielter (und härter) zu trainieren.

Stats:
44:07 Stunden Umfang letzte Saison zu diesem Zeitpunkt
62:43 Stunden Umfang diese Saison

Leistungsdiagnostik

Die Leistungsdiagnostik Ende Januar lief sehr gut. Ich habe mich die Tage davor etwas geschont, um ausgeruht auf dem Laufband stehen zu können. Ich konnte das 18 km/h Intervall leider nicht zu Ende laufen, da ich nicht mehr genug Luft durch die Maske bekam, nach 02:40 Minuten (von 03:00 Minuten) war Schluss. Die Beine hätten noch mehr gekonnt, aber ohne Luft war nichts zu machen. Die Werte sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich besser:

  • Aerobe Schwelle: 11,50 km/h (Vorjahr: 10 km/h)
  • Anaerobe Schwelle: 14 km/h (Vorjahr: 13 km/h)
  • Laktat bei 18 km/h: 9,3 mmol/l (Vorjahr: 10,9 mmol/l)
  • Die Erholungswerte zwischen den Intervallen und nach Abschluss der Diagnostik waren auch sehr gut. Insofern steht von den Werten her einer guten 2012er Saison nichts im Weg!

Wettkampfauftakt 2012: Winterlauf Challenge Teil 1

Der erste Wettkampf des Jahres ist traditionell der erste Teil der Winterlauf Challenge. Bis Freitag sah alles nach einem wunderbaren Wettkampf aus: Kein Schnee, nicht kalt. Doch dann hat es von Freitag auf Samstag geschneit und die Temperaturen gingen unter null Grad Celsius. Insofern war auch dieses Jahr wieder ein großer Teil der Strecke mit Schnee bedeckt. Im Gegensatz zu den Jahren davor war es aber noch kein Eis, sondern eine eigentlich gut zu laufende Schneedecke. Nachdem ich letztes Jahr auf den Asphaltabschnitten mit den IceBugs nicht so richtig glücklich war, fiel dieses Jahr die Schuhwahl auf einen der neuen Schuhe in meinem Schrank: Den Salomon SpeedCross 3. Die Wahl hat sich rückblickend als sehr gut herausgestellt. Im Schnee hatte ich damit immer ausreichend Grip, auf Asphalt ist er zwar auch kein superleichter Wettkampfschlappen, aber immerhin deutlich flexibler als der IceBug. Der Wettkampf an sich ist schnell erzählt: Dieses Jahr waren (wahrscheinlich wegen dem Wetter) gefühlt deutlich weniger Leute am Start als noch letztes Jahr. Bisher gab es hier bisher noch keinen so richtigen Winter, da haben sich einige von Schnee und Kälte abschrecken lassen. Der Start ging diszipliniert ab und war mit 03:45 für den ersten Kilometer auch ganz zügig. Auf den ersten zwei bis drei Kilometern hatte ich noch etwas mit der Kälte (kurze Tri-Short, Under Armour Coldgear und Tri-Top sind nicht soooo warm) zu kämpfen. Trotz SpeedCross konnte ich keinen optimalen Druck auf den Boden bringen und musste mich daher mit Kilometerrunden um die 04:00 Minute zufrieden geben. Da das Streckenprofil nicht flach ist, verwundert das aber nicht wirklich. Kilometer fünf war mit 04:12 Minuten pro Kilometer der langsamste, danach konnte wieder zulegen und konnte die Kilometer acht (03:55) und neun (03:57) wieder unter der vier Minuten Marke absolvieren. Das letzte Stück hat mehrere kleine Wellen drin, die aber nach rund 35 Minuten ganz schön schmerzen können. Schlussendlich kam ich mit (handgestoppten - mit dem neuen Garmin Forerunner 910XT!) 39:50 Minuten ins Ziel. Wenn ich mir überlege, dass ich am Donnerstag bei der Leistungsdiagnostik war, am Freitag morgens um 06:30 Uhr schwimmen war, um 17:00 Uhr rund 12,5 Kilometer laufen war, um 20:00 Uhr noch zwei Stunden auf dem Ergometer abgekurbelt habe und am Samstag zwei Stunden bei einem Langlauf-Skating-Kurs war, bin ich mit der Zeit mehr als zufrieden. Das sind übrigens fast zwei Minuten schneller als letztes Jahr. 2012 fängt sehr gut an!

Zum neuen Garmin Forerunner 910XT werde ich demnächst noch mehr schreiben, muss ihn erstmal etwas benutzen, um fundierte Aussagen machen zu können. Eines ist schon mal sicher: Er ist ein echter Handschmeichler im Vergleich zum 310XT (vom 305 rede ich hier erst gar nicht!).

Ergebnis: 00:39:50 (für 9,9 Kilometer)
Platzierung: Platz 20 von 190 (AK: 5)

Wettkampftermine 2012

Im November hatte ich schon mal grob meine 2012er Saison skizziert. Kurz danach wurde mein eigentlicher Halbmarathon-Höhepunkt 2012 (Regensburg) vom Veranstalter abgesagt. Den Dreiländerlauf in Basel kann ich wegen des Termins kurz vor den Pfingstferien nicht wahrnehmen. Insofern haben sich schon wieder einige Termine geändert. Das ist aber kein Problem. Statt Basel im Mai ist jetzt ein Start in Freiburg am 1. April geplant. Der Wettkampfplan ist in der ersten Jahreshälfte deutlich auf die Laufwettkämpfe ausgerichtet. Ich werde keinen Duathlon machen und erst Ende Juni in die “Triathlon-Saison” 2012 starten. Nach sechs Wochen ist diese dann auch schon wieder vorbei und ich werde mich wieder den Halbmarathons widmen. Ob es tatsächlich auch für einen Marathon reicht, werden die nächsten Monate zeigen. Ich werde einige neue Gels (Gu und Vitargo) im Trainings- und Wettkampfeinsatz testen. Vielleicht können diese ja mein Problem lösen? Oder ich laufe den Marathon einfach in unter zwei Stunden, dann komme ich nicht in die Problemzone. ;-)

So sieht der vorläufige Wettkampfplan für 2012 aus:

Januar:

29.01.2012: Steinberg - 10 Kilometer (Winterlauf Challenge Teil I) angemeldet

Februar:

26.02.2012: Steinberg - 15 Kilometer (Winterlauf Challenge Teil II) angemeldet

März:

17.03.2012: Nürnberg - 10 KM Post SV
25.03.2012: Steinberg - 15 Kilometer (Winterlauf Challenge Teil II) angemeldet

April:

01.04.2012: Freiburg - Halbmarathon
22.04.2012: Amberg - Halbmarathon
28.04.2012: Pleystein - 8,5 KM (OVL-CUP)

Mai:

12.05.2012: Weiden - 10 KM (OVL-CUP)
16.05.2012: Neustadt - 5,8 KM Firmenlauf
25.05.2012: Friedenfels - 6,8 KM (OVL-CUP)

Juni:

02.06.2012: Wernberg 7 KM (OVL-CUP)
23.06.2012: Schönsee - 9,2 KM (OVL-Cup)
24.06.2012: Großweier - Triathlon (0,75 KM - 25 KM - 5 KM)

Juli:

07.07.2012: Pressath - Triathlon (0,5 KM - 26 KM - 6 KM)
13.07.2012: Flossenbürg - 8 KM (OVL-CUP)
21.07.2012: Mitterteich - 7,2 KM (OVL-CUP)
22.07.2012: Hof - Triathlon (1,5 KM - 40 KM - 10 KM) angemeldet

August:

05.08.2012: Erlangen - Triathlon (2,0 KM - 80 KM - 20 KM)

September:

16.09.2012: Neumarkt - Halbmarathon

Oktober:

03.10.2012: Nürnberg - Halbmarathon

2012: Neues Design

Nach fast fünf Jahren in dem alten Design, wurde es mal Zeit, die Optik etwa anzupassen. Eigentlich wollte ich das schon im Oktober während der Off-Season machen, kam aber leider nicht dazu. Zum Glück bleibt in der Entlastungswoche etwas Zeit, um vor den 12×400er Intervallen noch schnell eine Design-Änderung vorzunehmen. Ich hoffe, dass es gefällt.

Leider nicht unterm Weihnachtsbaum: Garmin Forerunner 910XT

Das klang so verlockend: Zu Weihnachten sollte es die eierlegende Wollmilchsau, die alle Zeiten und Trainingseinheiten eines Triathleten erfassen kann, geben. Zuerst zögerte ich etwas mit der Bestellung, da der Forerunner 310XT eigentlich schon ein sehr feines Gerät ist, das mehr oder weniger alle Bedürfnisse erfüllt. Er zeigt die folgenden Werte an:

  • Tempo,
  • gelaufene Strecke,
  • Pulsrate,
  • Wattzahl und noch viele Parameter mehr.

Eine (für mich) leichte  Schwäche ist die Tatsache, dass kein barometrischer Höhenmesser integriert ist und somit die Angaben der zurückgelegten Höhenmeter immer recht ungenau ist. Größere Schwäche: Man kann damit die Outdoor-Schwimmstrecke nur sehr ungenau und die Indoor-Schwimmstrecke überhaupt nicht erfassen. Das hat auch Garmin erkannt und dem 910XT einen barometrischen Höhenmesser und einen Beschleunigungssensor spendiert. Somit ist der 910XT noch mehr als der 310XT DAS Gerät für einen Triathleten. Anfang November habe ich meine Vorab-Bestellung beim lokalen Sportfachhändler platziert. Schlauerweise habe ich meinen 310XT aber noch nicht verkauft. Im Gegensatz zu ziemlich vielen Sportskollegen. In den einschlägigen Foren und ebay gab es wahrscheinlich noch nie soooo viele gebrauchte 310XT im Angebot wie in den letzten sechs Wochen. Dumm nur, dass Garmin den Liefertermin jetzt erstmal auf Ende Februar geschoben hat. Wie soll man jetzt den Silversterlauf machen? ;-) Ich werde meinen 310XT auch weiterhin nicht verkaufen. Erst wenn ich den 910XT in den Händen halte, werde ich den 310XT zum Verkauf anbieten. Bei DC Rainmaker gibt es einen sehr ausführlichen Test zum 910XT.
Wie die meisten anderen Sportler auch, muss ich nur noch dieses eine Ding haben, um die (fast) perfekte Ausstattung zu haben. Nach fünf Jahren Ausdauersport kann ich am Horizont den Punkt der maximalen Ausstattung schon fast erahnen. Mal schauen, ob er tatsächlich irgendwann erreicht sein wird……

Das härteste Feld bisher: 10 KM Rheinzabern am 11.12.2011

Das hat gerockt! Fast 1.300 Starter bei einem 10 Kilometer Wettkampf mitten im Dezember. Ich habe einen Besuch zu Hause mit einem Wettkampf in der Nähe kombiniert und konnte dabei auch gleich noch Jörg und Petra (besten Dank an dieser Stelle für die Einladung und das außerordentlich leckere Mittagessen!) besuchen. Also das Maximum rausgeholt.

Ich bin noch immer von dem Starterfeld beeindruckt. Bei uns lassen sich bei 0 Grad Celsius irgendwie keine 1.300 (!) Leute finden, die bereit sind, sich zwischen 00:31:26 und 01:19:22 über die Wettkampfstrecke zu bewegen. Ich habe das riesige Feld am Anfang unterschätzt und stand beim Start dementsprechend irgendwie in Reihe 30. Nach dem Startschuss ging es erstmal im Schritttempo zur Startlinie. Selbst danach war an laufen geschweige denn rennen überhaupt nicht zu denken. Daher habe ich an meinem Garmin den Start-Knopf erst gedrückt, als es auch Sinn machte. Die Spuren wurden wild gewechselt, wenn man schnell vorwärts kommen wollte. Der erste Kilometer war absolut unrund und schon ganz schön hart. Danach wurde es etwas lockerer, weil sich das Feld bis dahin schon etwas entzerrt hatte. Trotzdem hatte man immer fünf bis zehn Leute in seiner unmittelbaren Nähe. Es war schon ein komisches Gefühl, als ich mit einer 5er Durchgangszeit von 18:49 immer noch mitten im Feld war. Auf der anderen Seite ist es natürlich eine feine Sache, wenn man so viele Leute um sich rum hat. Man kommt nicht ins Grübeln und verfällt auch sicher nicht in das berüchtigte Wohlfühltempo. Bei Kilometer neun kam die von Jörg angekündigte “Rampe”. Im Training läuft man da einfach drüber weg und bemerkt sie vielleicht überhaupt nicht. In einem Wettkampf an der Leistungsgrenze macht sie sich aber ziemlich bemerkbar. Bei Kilometer acht stand eine 03:52 auf dem Display. Bei Kilometer neun waren es dann schon 04:00. Zum Glück ist am Ende der “Rampe” ein Wendepunkt, so dass man sie dann auf dem letzten Kilometer wieder runter rennen kann. Das führte dann zu einer 03:50 für den letzten Kilometer.
Da es keine Brutto-/Nettozeiten gibt, stimmt die offizielle Zeit von 38:57 Minuten natürlich nicht. Mein Garmin gibt für eine Strecke von 10,04 Kilometern eine Zeit von 38:25 Minuten an. So nebenbei also mitten im Winter eine neue Bestzeit auf den 10er gerannt. Ich bin begeistert! Letztes Jahr um die Zeit waren 40 Minuten für den 10er unmöglich. Ich bin mir noch nicht sicher, woran es liegt, dass ich jetzt schon so schnell bin, nehme es aber natürlich dankend hin. Die Platzierung Gesamt und auch in der AK zeigen, was das das für ein hartes Feld war. Für Platz 100 musste man eine 36:53 laufen!

Ergebnis: 00:38:25 (offiziell 38:57)
Platzierung: Platz 181 von 1289 (Platz 30 von 56 in der AK M40)

Deutlich gestrafft: Nike LunaRacer 3

LunaRacer 3 oben Im Herbst gibt es neue Schuhe, das ist Tradition. Das ist auch nötig, wenn man pro Saison rund 2.300 Kilometer laufend unterwegs ist. Von einigen Schuhen dieser Saison bin ich ziemlich enttäuscht. Meiner Meinung nach kann es nicht sein, dass ein Schuh bei einem Läufer mit einem Gewicht von 80 Kilogramm Gewicht schon nach rund 400 Kilometern ziemlich am Ende ist. Dazu werde ich in einem späteren Beitrag noch etwas mehr schreiben.
Heute soll es um einen neuen Schuh gehen: Der LunaRacer 3 ist schon mein dritter LunaRacer. Der erste war qualitativ sehr schlecht, der LunaRacer 2 war in dieser Beziehung deutlich besser. Er ist ein genialer Schuh, den man (je nach persönlicher Dämpfungsnot) vom 5er bis zum Marathon einsetzen kann. Mein LunaRacer 2 hat jetzt 1038 Kilometer auf dem Buckel und ist echt fertig. Und das verdientermaßen. Mit dem LunaRacer 3 bin ich inzwischen schon einige Einheiten (rund 100 Kilometer) gelaufen. Beim ersten LunaRacer 3 seitlichAnziehen, kam ich kaum in den Schuh rein. Der ist richtig eng und sitzt richtig gut am Fuß. Beim Laufen macht er ebenfalls einen deutlich strafferen Eindruck. Wenn er ein Auto wäre, würde ich sagen, dass Nike ihm ein richtig straffes Sportfahrwerk spendiert hat. Er ist meiner Meinung deutlich anders als der LunaRacer 2. Ich kann mich natürlich auch täuschen, denn mein LunaRacer 2 ist sicherlich schon etwas ausgeleiert.
Optisch ist der LunaRacer 3 wieder deutlich mehr an den ursprünglichen LunaRacer gerückt. Ich hoffe, dass die Qualität des Obermaterials bei dieser Version auf dem Niveau des LunaRacer 2 liegt. Was mir auch aufgefallen ist: Bei Schotterwegen drücken sich die Steine nicht so stark in die Sohle wie beim LunaRacer 2. Für mich ist die Sohle deutlich “härter” als beim Vorgänger.
LunaRacer 3 unten Ich bin mit dem Schuh die Tage in den “normalen” Laufsocken gerannt und hatte bei 5 Grad Celsius Außentemperatur keine kalten Füße. Er macht auf jeden Fall richtig Spaß und wird mich hoffentlich lange in meiner 2012er Saison begleiten.

Off-Season …. vorbei

So, diese Woche habe ich die Off-Season 2011 für beendet erklärt und bin direkt in die Season 2012 gestartet. Um ehrlich zu sein, war die Off-Season nicht so richtig off, ich habe so trainiert, wie ich Lust hatte und es kam dabei tatsächlich was zusammen.
Während der trotzdem noch reichlich vorhandenen Freizeit habe ich an meinen Plänen für 2012 gearbeitet. Der Wettkampfplan für 2012 steht schon weitestgehend und war nicht sonderlich aufwändig. Ich werde mich bis Ende Juni wahrscheinlich ausschließlich auf Laufwettkämpfe konzentrieren. Highlights werden der Halbmarathon in Regensburg und ein Abstecher zum Dreiländerlauf in Basel sein. Ende Juni wird dann mit den Triathlon-Wettkämpfen gestartet. Höhepunkt in diesem Bereich wird die Mitteldistanz in Erlangen im August sein. Für den Herbst habe ich mir mal optional einen Marathon notiert (ja, ich weiß, dass ich eigentlich keinen mehr machen wollte! ;-) Aber eine Zeit von über 03:30 kann ich irgendwie nicht stehen lassen!), dafür muss ich aber zuerst mein “Ernährungsproblem” in den Griff bekommen. Mehr …

Podest: Battert-Lauf am 08.10.2011

Ganz vorne ist es interessant  Endlich! Podest! Dritter in der Gesamtwertung! Und dann die Siegerehrung verpasst!

Ja, so war das am Samstag! Das Wetter war bei weitem nicht so gut wie beim Halbmarathon in Etsdorf am Montag. Elf Grad Celsius mit Regengefahr erwarteten mich kurz vor dem Start. Das Feld war recht groß, für mich aber nicht einzuschätzen, da ich außer Jan Werner keinen Namen kannte. Er startete auch schon beim Das gibt es nur in Baden-Baden: Laufwettkampf mit PferdedroschkeSilvesterlauf in Wintersdorf und gewann dort das Rennen über 10,5 Kilometer. Insofern war mir klar, dass er sicher das Tempo ganz vorne mitbestimmen würde. Da alle Läufer (sieben und zwölf Kilometer) gleichzeitig starteten, war es etwas schwer, einzuschätzen, an wen man sich halten muss. Da es recht kalt war, machte ich mich relativ lange warm und erachtete Mütze und leichte Handschuhe als notwendige Accessoires. Inzwischen läuft die Pre-Race-Phase schon recht routiniert ab. Zumal es “nur” ein Lauf über zwölf Kilometer war. Auch meine Schwester hat nach den diversen Wettkämpfen (Oberhausen, Großweier, Kraichgau, Roth), die sie als Betreuerin dabei war, inzwischen schon reichlich Erfahrung.

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Mit einem Bein auf dem Podest: Tempel-Marathon in Etsdorf am 03.10.2011

Der Weg ins Nirgendwo Das war knapp! Bis ca. 400 Meter vor dem Ziel war ich auf dem dritten Platz der Halbmarathon Konkurrenz. Leider wurde ich auf der Zielgeraden überholt und doch noch vom Treppchen gestoßen.

Aber von vorne: Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen fand am 03.10. in Etsdorf der erste Tempel-Marathon statt. Mir war im Vorfeld schon klar, dass durch das übersichtliche Starterfeld keine sonderliche große Konkurrenz zu erwarten war. Insofern ging ich top motiviert an den Start. Als ich aber den Start sah, überkam mich doch etwas Respekt. Wir wurden mit dem Bus vom Ziel zum Start gefahren, der oben auf einem Berg gelegen war. Das war schon ziemlich beeindruckend: Direkt vom Start weg rund 800 Meter richig steil den Berg runter. Gut, ist ja meine Stärke. Vor dem Start wurden noch einige offizielle Bilder gemacht und schon wurde der Countdown gezählt. Mit dem Schuss ging es los und ich versuchte gleich, ganz nach vorne zu kommen, da der Weg nicht so breit war und ich hier keine Zeit liegen lassen wollte. Ich konnte mich direkt an Platz zwei setzen. Der Sportsfreund vor mir war noch schneller. Ich konnte sein Tempo nicht ganz mitgehen, hatte aber nach rund 800 Metern einen Schnitt von 02:53 auf dem Garmin stehen. Dann ging es noch rund 200 Meter flach weiter, bis kurz vor dem Zielbogen der erste Kilometer absolviert war: 03:03 erschien auf meinem Display. Die Lunge brannte und die Beine waren auch schon etwas schwammig. Weiter ging es. Am Zielbogen vorbei und noch ca. 200 Meter bis zur ersten Kurve. Direkt nach der Kurve hat der Der steile Weg zum Start bisher führende zwei Gänge runtergeschaltet und den gemütlichen Sonntagslauf-Gang eingeworfen. Es war ein Staffelläufer, der wohl als erster durch den Zielbogen wollte. Somit schnupperte ich zum ersten Mal in meiner jungen Sportlerkarriere Führungsluft. Allerdings nur für 200-300 Meter, dann wurde ich auch schon wieder überholt. Da alle Starter (Staffelmarathon, Halbmarathon, Marathon) gleichzeitig starteten, war es schwer einzuschätzen, wer welche Disziplin macht. Das Streckenprofil war echt hammerhart und der bergige Halbmarathon Amberg-Weiden war dagegen schon fast ein Lauf in der Rheinebene. Es ging ständig (vor allen Dingen) auf und ab. An der ersten Versorgungsstation musste man sich die Becher selbst vom Tisch nehmen, weil die Hilfskräfte offensichlich nicht instruiert wurden.
So zog sich das alles hin und ich konnte feststellen, dass auch hier keine Bestzeit zu erwarten war. Bei Kilometer neun gab es dann einen Wendepunkt und man konnte sich die Startnummern (bzw. die Farbe der Startnummer) der weiter vorne platzierten Läufer anschauen. Ich war aber so mit mir selbst beschäftigt, dass ich nicht darauf achtete. Schließlich wurde ich von einem Läufer überholt, den ich letzte Woche noch distanzieren konnte. Er hatte am Montag einfach die besseren Beine. Als ich zum zweiten Mal am Wendepunkt vorbeikam, achtete ich auf die Farben. Ein Halbmarathoni, ein Staffelläufer, noch ein Mein Favorit: Bergab rennenStaffelläufer, ein Halbmarathoni. Das waren alle vor mir. Dritter Platz also. Gerade als Freude aufkam und ich den Wendepunkt erreichte, wurde die Euphorie gleich wieder gedämpft: Ich hatte nur noch ca. 15-20 Sekunden Vorsprung auf den nächsten Läufer. Und das war einer mit einer Halbmarathon-Nummer. Mist! Ich versuchte alles, aber an dem Anstieg 400 Meter vor dem Ziel zog er vorbei und ich konnte nicht mehr kontern. Gerne hätte ich die Sache etwas spannender gestaltet, aber es ging nicht. Zum zweiten Mal innerhalb von wenigen Tagen muss ich mich auf der Zielgeraden bei einem Halbmarathon geschlagen geben. Aber wenn einer schneller ist, dann ist er halt schneller. Auch wenn vier Sekunden Rückstand bei einem Halbmarathon etwas bitter sind.

In Zukunft werde ich wieder flache Strecken suchen. Wobei nächsten Samstag mit dem Battert-Lauf nochmal eine richtige Rampe wartet: 340 Höhenmeter auf sieben Kilometer und dann fünf Kilometer die Strecke wieder runter zum Start! Mal schauen, ob die grandiosen Bergab-Beine da noch Lust haben, eine 02:53 abzuliefern. ;-)

Ergebnis: 01:28:30 (Garmin gemessen), 01:29:04 (Veranstalter)
Platzierung: Platz 4 von 31 (AK-Wertung gab es keine)

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Projekt 2011

Zuerst war dieser Blog als Begleitung auf dem Weg zur Challenge Roth 2011 gedacht. Die Challenge Roth 2011 ist vorbei, aber das Training und die Wettkämpfe gehen weiter!