Endlich ist wieder Zug drin im Training. Nachdem die letzten Wochen trainingstechnisch gegen Null tendierten - was ich in Regensburg beim Laufen deutlich gespürt habe - , habe ich diese Woche wieder mit klaren Vorgaben gearbeitet und auch die dafür notwendige Zeit investiert. Gemessen an den Triathlon-Wochen war es mit knapp 8,5 Stunden Trainingszeit aber eher eine Entlastungswoche - im Langdistanztraining verschieben sich die Maßstäbe bezüglich der Trainingsumfänge etwas nach oben. ;-)  Die erste Woche meines selbst erstellten und deutlich von Herbert Steffny inspirierten Plans sah 95 Kilometer vor, 97 Kilometer sind es dann geworden. Ich habe aus zwei von Jörg zur Verfügung gestellten Plänen meinen eigenen gebastelt. Einer war deutlich über und einer deutlich unter meiner Wunschzeit. Insofern habe ich mal den Taschenrechner bemüht und den für meine Zeit notwendigen Plan errechnet. Umfangstechnisch bin ich bei den Werten aus dem schnelleren Plan geblieben, die von dem langsamen Plan erschienen mir zu gering. So geht es mit 95, 105, 103, 71, 107 und 58 über die sechs Wochen. Ob die 5. Woche wirklich 107 Kilometer haben wird, ist noch nicht ganz sicher, da sich das Problem ergibt, dass ich in Woche 4, Woche 5 und Woche 6 jeweils einen Halbmarathon als Wettkampf geplant habe.
Von den Trainingseinheiten her ist der Plan eher locker. Ich bin sehr gespannt, ob er nachher zum gewünschten Ergebnis führen wird. Es gibt wöchentlich zwei Tempoeinheiten. Diese Woche fing es gleich mit 4×2 Kilometer mit 03:47 Minuten pro Kilometer auf der Bahn an. Am Freitag gab es dann einen TDL mit 04:05 Minuten pro Kilometer. Das Bahntraining hat sehr gut funktioniert, der TDL war unerwartet hart. Hatte ich diese Saision schon öfter, dass der TDL nicht so richtig klappen will. Heute morgen habe ich den langen langamen Dauerlauf mit 05:32 Minuten pro Kilometer über 23 Kilometer hinter mich gebracht und war heute abend noch eine Stunde Tennis spielen. Da wäre also noch Luft. ;-)