Die Spannung steigt, das Kribbeln ist schon zu spüren. Nächsten Sonntag geht es über die 226 Kilometer in Roth. Gestern habe ich als letzte “Spitze” noch beim Nonstop Triathlon über die olympische Distanz in Baunach teilgenommen. Jetzt gibt es für mich nicht mehr viel zu tun. Montag und Dienstag werde ich nochmal locker mit dem Rad auskurbeln und kurze (und lockere) Koppelläufe machen, um die Spannung noch etwas hochzuhalten. Mittwoch stehen nochmal drei Kilometer im Neo auf dem Schwimmplan. Ab Donnerstag werde ich in Roth vor Ort sein und mir am Freitag die Örtlichkeiten genau anschauen, um einen Platz für die Trinkgurtübergabe auszusuchen. Als Betreuer werden meine Schwester und meine Freundin am Sonntag an der Strecke stehen. Wir werden für beide Fahrräder mitnehmen, da auch die Strecken, die die Zuschauer zurücklegen müssen, bei einer Langdistanz etwas länger sind als beim lokalen Volkstriathlon.

Ich denke, dass ich sehr gut vorbereitet bin. Bei pasendem Wetter (keine Affenhitze und bitte keine 14 Grad Celsius!) müsste ich gut durchkommen. Wenn ich dann noch diszipliniert meinen Ernährungsplan einhalte, sollte einem ordentlichem Finish nichts im Wege stehen. Aber auf einer Langdistanz kann viel passieren, insofern mache ich mich nicht durch Zeitvorgaben verrückt und werde einfach versuchen, gut über alle drei Disziplinen zu kommen.

Die erste Herausforderung dürfte es sein, beim Besuch der Triathlonmesse nicht gleich alle angebotenen Schnäppchen einzukaufen. Bei Saucony und High 5 dürfte mir das sicher sehr schwer fallen. ;-)

Ein sehr guter Freund von mir kann leider am Sonntag nicht in Roth vor Ort sein. Er hat meine Enwicklung vom Gelegenheitsfußballer zum Langdistanzler von Anfang an (also ab 2006) miterlebt. In einer E-Mail schrieb er mir diese Woche, dass “mit Roth ja quasi eine Ära ihrem Kulminationspunkt zusteuert.” Das sehe ich auch so. Fünf Jahre hartes Training werden nächsten Sonntag in einem einzigen Wettkampf münden. Ich freue mich!