T minus 2 Monate
- Dienstag, 10.05.2011
- Eingetragen in Allgemein
- von Ralf
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Im Kontrollzentrum herrscht Zuversicht. Das Trainingslager hat die Oberschenkel hart und die Ausdauer deutlich besser gemacht. Irgendwo habe ich neulich gelesen, dass man das ganze Jahr rumtrödeln kann, aber in den letzten acht Wochen vor dem Hauptwettkampf sollte man Vollgas geben. Es ist nicht so, dass ich bisher nur rumgetrödelt hätte, aber trotzdem werden die nächsten acht Wochen wahrscheinlich ziemlich hart. Ich bin gerade dabei, den im Trainingslager gewonnen Raddruck noch bis Ende der Woche für den Duathlon in Krailling zu konservieren. Ich habe am Sonntag, Montag und heute das sehr gute Wetter genutzt und bin insgesamt rund 200 Kilometer von locker bis ziemlich schnell gefahren. Muss mal meinen Garmin überprüfen, da mir dieser seit Sonntag Tempowerte anzeigt, die ich fast nicht glauben kann. Nach den langen Bergauffahrten am Lenker (Oberlenker habe ich am E-112 keinen. Auf jeden Fall keinen, an dem ich mich bei den gefahrenen Bergen hätte festhalten können) habe ich die letzten drei Tage fast ausschließlich auf dem Aerolenker gelegen. Das tat richtig gut. Die Koppelläufe sind ja inzwischen Pflichtprogramm nach jeder Einheit. Morgen steht nochmal ein Lauf über 30 Kilometer an, danach wird es etwas ruhiger, um noch etwas Kraft für den Duathlon am Sonntag zu haben.
Ich hatte schon vor dem Trainingslager geplant, den Duathlon als Chris-McCormack-No-Regrets-Alles-oder-Nichts-Gedächtnislauf anzusehen. Jetzt wird das eine komplette No Regrets Woche.
Passt aber, ich fühle mich gut. Ich bin der Meinung, dass mich das Tapern nicht unbedingt schneller macht und möchte es mal so herum probieren. Den ersten 10er werde ich natürlich nicht ganz mit Vollgas laufen, geplant ist ein kontrollierter Schnitt von 04:00 Minuten. Noch kenne ich die Strecke nicht, kann daher nicht sagen, ob das realistisch ist. Beim Radfahren geht es aufs Ganze. 250 Watt oder mehr sollten nachher als Durchschnittsleistung im SportTracks zu sehen sein. Den abschließenden 5er werde ich (falls dann noch möglich) mit Vollgas angehen, was dann ca. 03:40-03:45 für den ersten Kilometer bedeuten dürfte. Danach entscheide ich spontan (wenn ich dann noch klar denken kann), wie es weitergeht.
Zur Challenge: Das Feld der Profis ist inzwischen benannt. Neben den Herren Raelert und Kienle ist jetzt auch Frau Wellington amtlich am Start. Bei den Herren sind auch am Start: James Cunnama, Keegan Williams, Luke Dragstra, Clemens Coenen und die Altmeister Lothar Leder und Jürgen Zäck. Bei den Frauen (natürlich) Rebekah Keat und (natürlich) Belinda Granger. Die dürften aber nur um die Plätze kämpfen. Das wird ein Spaß!
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