Nach dem langen und harten Winter meinte es das Wetter über Ostern sehr gut mit mir. Ich konnte am Freitag mit dem Einsatzwagen E-112 bei geschmeidigen 26 Grad Celsius in kurz/kurz durch die frühlingshaft blühenden Wiesen der Oberpfalz rollen. Sonntag war es auf dem Rad nicht ganz so warm, was aber daran lag, dass ich schon am Vormittag unterwegs war. Es versteht sich von selbst, dass nach den Radeinheiten (Freitag 93 Kilometer) und am Sonntag (80 Kilometer) noch ein Koppellauf für den krönenden Abschluss sorgen durfte. Am Freitag konnte ich die fünf Kilometer mit einem Schnitt von 03:58 Minuten pro Kilometer bewältigen, am Sonntag brachte ich die vier Kilometer mit einem Schnitt von 03:54 hinter mich. Das Koppeln klappt also schon mal ganz gut. Der erste Kilometer ist allerdings noch etwas unrund. Selbst in den Newtons, in denen ich momentan alles unter zehn Kilometern laufe.
Am Samstag konnte ich bei meinem Lauf über 32 Kilometer mit Endbeschleunigung ab Kilometer 25 auf 04:20 (jeden Kilometer zehn Sekunden schneller) ein Gefühl dafür bekommen, wie es ist, wenn man in der brennenden Sonne (gut, ist jetzt etwas übertrieben) laufen muss. Die Endbeschleunigung hat bis auf den Kilometer 31 auch geklappt. Da hatte ich einen leichten Hänger und war zehn Sekunden über dem Schnitt, wobei ich bei Kilometer 30 zehn Sekunden unter dem Schnitt war. Insofern gleicht sich das wieder aus. Lustig war die Episode, bei der eine etwas ältere Dame auf ihrem Fahrrad mit aller Gewalt zu mir aufschließen wollte, nur um mir folgendes mitzuteilen: “Sie laufen ja schneller, als ich mit dem Rad fahre!” Als ich ihr dann antwortete, dass ich schon 30 Kilometer hinter mir hatte, war sie sprachlos und hat sich wieder etwas zurückfallen lassen. Ist mir übrigens schon öfters passiert, dass mir die Radfahrer diese Tatsache mitteilen wollen.
Letzte Woche noch Under Armour Coldgear, diese Woche musste ich dann schon das Under Armour Heatgear Shirt aus dem Schrank holen. In erster Linie habe ich es allerdings als Sonnenschutz benutzt, da ich die Version mit den langen Ärmeln habe. Ich hatte nämlich noch keine Sonnencreme zur Hand. Kaufe ich erst am Freitag. Für Italien. Nächste Woche.
Zu guter letzt (bzw. am Anfang des Oster-Trainings-Block) bin ich am Donnerstag morgens 10,5 Kilometer mit einem 04:30er Schnitt gelaufen (der fühlte sich schon fast so gut an, wie letztes Jahr im Sommer!). Abends dann das Tempo-Training mit 2 Kilometer ein, 10 Minuten Lauf-ABC, 4×200 Meter steigernd, 4×2 Kilometer mit 03:40-03:45 Minuten pro Kilometer, 4×200 Meter steigernd, 2 Kilometer aus. So kamen rund zwölf Stunden Training in vier Tagen zusammen. Die zwei geplanten Schwimmeinheiten habe ich “verschoben”, hatte dafür beim besten Willen keine Zeit mehr. Das Schwimmen spielt für mich dieses Jahr eine etwas untergeordnete Rolle, Fokus liegt klar auf dem Radfahren und Laufen. Und das klappt ganz gut.