Heute um 10:09 Uhr kam die Anmeldebestätigung für den Challenge Roth 2011 per E-Mail bei mir an. Ich saß seit 09:55 Uhr vor dem Rechner und habe auf der Anmeldeseite ständig STRG&R (Reload) gedrückt und hatte ganz zittrige Hände. Kurz nach 10:00 Uhr konnte ich dann endlich die Daten eintippen. Wenn die Buchungsnummer tatsächlich fortlaufend ist (was den Anschein macht), dann war ich die Nummer 591. Wie ich gehört habe, konnte auch Kollege Stone einen Startplatz ergattern. ;-)

Das war die gute Meldung des Tages. Ansonsten befinde ich mich in einem Motivationsloch, das die Ausmaße des Marianengrabens haben dürfte. Zuerst der glimpflich verlaufene Unfall mit dem Argon 18 am 15.07. Dann ist mir am 18.07. während einer Fahrt über einen Waldweg das Schaltauge am Cube LTD MTB gerissen (und das nach knapp 600 Kilometern!). Dabei wurde der hintere Umwerfer in das Hinterrad geschmettert. Der Umwerfer und die Kette waren anschließend Schrott. Ich bin dann ca. sieben Kilometer mit heruntergelassenem Sattel mit dem Cube als Laufrad nach Hause gelaufradelt. Sah sicher sehr lustig aus.

Das Wetter trägt auch nicht zur Erheiterung bei. Entweder es ist so brennend warm, dass man kaum Luft bekommt oder es ist so wie jetzt: 14-16 Grad Celsius. Ich hoffe sehr schwer, dass am 08.08. in Erlangen einfach sommerliches Wetter mit 22-24 Grad Celsius sein wird. Da ich bisher überhaupt nicht in die Saison gekommen bin, mache ich mir keine sonderlich großen Hoffnungen, dass es mir dieses Jahr noch gelingen wird. Letzte Woche hatte ich sogar kurzzeitig erwogen, nicht beim Challenge Roth 2011 zu starten und in Erlangen ein freiweilliges DNS (did not start) abzuliefern, weil mich der ständige Zeitdruck langsam mürbe macht. Jeden Tag muss ich schauen, wie ich die zwei (teilweise sogar drei) Einheiten zeitlich einordnen kann. Zwei Mal die Woche Schwimmen und eine Koppeleinheit mit 70-90 Kilometern Rad und sechs bis acht Kilometern Lauf ist als normal arbeitender Mensch nahezu unmöglich. Selbst die Radeinheiten mit bis zu vier Stunden und der anschließende Koppellauf sind nicht so einfach unter der Woche abzuwickeln. In den letzten beiden Wochen habe ich insgesamt ganze acht Stunden Training in SportTracks erfasst. Und das kurz vor dem eigentlich als Höhepunkt der Triathlon-Wettkämpfe geplanten Start in Erlangen. Optimal wäre sicher was anderes.