Volkstriathlon Großweier am 27.06.2010
- Montag, 5.07.2010
- Eingetragen in Wettkampf
- von Ralf
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Vor lauter Training (man muss das sehr gute Wetter ja ausnutzen) und der Fußball-WM bin ich letzte Woche nicht dazu gekommen, kurz was zu dem Volkstriathlon zu posten. Gibt ja auch nicht sonderlich viel zu erzählen. Der Wettkampf war erstklassig organisiert, die Umstellung auf zwei Laufrunden macht die Veranstaltung für Teilnehmer und Zuschauer auf jeden Fall interessanter. In der zweiten Runde war das Überholen der “langsameren” Starter auf einem Singletrail ähnlichen Stück allerdings etwas schwierig, dafür gab es aber einige Passagen, die komplett im Schatten waren, was bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius auf jeden Fall sehr angenehm war.
Schwimmen:
Da das Wasser zu warm war, wurde ein Neoprenverbot ausgesprochen. Ich alter Fuchs hatte natürlich meinen Sailfish Furious dabei, da ich mir sowas schon gedacht hatte. Offensichtlich hat mich dieser so beflügelt, dass ich die ersten 150 Meter wie ein Verrückter reingehauen habe. Dann ging mir die Luft aus und durch den ziemlich eng sitzenden Furious (so soll es ja auch sein!), bekam ich nicht mehr richtig Luft und musste große Teile mit Oma-Brustschwimmen zurücklegen. Das sah sicher sehr gut aus, mit dem Speedsuit! Nach der Wendeboje konnte ich wieder einigermaßen im Rhythmus schwimmen und kam schließlich mit 11:44 Minuten aus dem Wasser. Das können allerdings niemals wirklich 750 Meter gewesen sein.
Wechsel 1:
Lief gut: Speedsuit aus, Startnummer um, Schuhe an, Helm auf, Brille auf und ab die Post.
Radfahren:
Auf der flachen Strecke gab es von Beginn an nur eine Möglichkeit: Vollgas! So war es geplant und so habe ich es auch gemacht. Zwischendrin waren einige Passagen mit leichtem Gegenwind, ansonsten musste man einfach nur drücken und lenken. Nach 40:05 Minuten war ich in der zweiten Wechselzone, was zu einem Schnitt von 37,4 km/h führte. Da ich bei diesem Wettkampf zum ersten Mal meine schicke PowerTap Nabe im Einsatz hatte, konnte ich mir auch die durchschnittliche Wattzahl anzeigen lassen: 253,4 Watt wurden gemessen. Ich denke, das ist ein ganz guter Wert.
Wechsel 2:
War prima! Ich hatte zuvor eine Wasserflasche an meinen Wechselplatz gelegt, um mich nach dem Radfahren kurz abkühlen zu können. War eine klasse Idee bei 30 Grad Celsius. Das Wasser dürfte fast gekocht haben, als ich es über mich gegossen habe.
Laufen:
Der erste Kilometer ging mit 03:51 Minuten richtig gut von der Hand. Die restlichen Kilometer konnte ich mit 03:57, 03:58, 04:05 und 03:59 Minuten laufen. Der vierte Kilometer war etwas zäh, weil mir da schon wieder die Hitze zusetzte. Von Zuständen wie in Kulmbach war ich weit entfernt, aber zehn Kilometer hätte ich an diesem Tag nicht laufen wollen.
Der Laufsplit war übrigens meine beste Disziplin, hier reichte es zu Position 27.
Fazit:
Dieser Wettkampf ist immer wieder schön! Einwandfreie Organisation, nette Atmosphäre, tolle Strecke. Ich wollte um die 01:14:00 erreichen und kam mit 01:13:37 ins Ziel. Passt! Jörg hat ein sensationelles Rennen abgeliefert und konnte mit 01:08:04 den neunten Gesamtplatz erreichen. Gratulation! Petra konnte sogar den Gesamtsieg bei den Damen erringen. Hut ab! Großes Kino!
Ergebnis: 01:13:37 (0,75 Swim - 24,5 Bike - 4,9 Run)
Platzierung: Platz 43 von 268 (Platz 16 von 68 in der AK M30-40)
Bilder gibt es dieses Mal keine eigenen, aber auf der Website findet man folgende:
Beim Schwimstart ganz links, der Einsatzwagen E-112 wurde fast ganz vorne geparkt und beim Zieleinlauf.
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