Wettkampfauftakt 2010: Minus 5° Celsius und einige Eisflächen

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Ralf

So ist das in einem normalen Januar: Kalt und glatt. Gestern fand der Wettkampfauftakt für die Saison 2010 statt. 10 Kilometer im Rahmen der Oberpfälzer Winterlauf Challenge galt es rund um den Steinberger See zu absolvieren. Die Strecke war im Vergleich zum Vorjahr in einem sehr guten Zustand, war aber trotzdem teilweise noch komplett mit Eis überzogen. Die Temperaturen waren deutlich kälter als letztes Jahr. Beim “Warmlaufen” dachte ich noch, dass ich trotz ordentlicher Kleidung erfrieren müsse. Im Wettkampf selbst habe ich das dann aber - zum Glück - gar nicht mehr gemerkt und ab Kilometer sieben haben mir die Hände fast gebrannt, so warm waren sie.
Der Lauf an sich verlief absolut unspektakulär. DIe Strecke wurde im Vergleich zum letzten Jahr etwas geändert und man lief teilweise leicht ansteigende Waldwege hoch, was bei Schnee und Eis etwas suboptimal ist. Aber das ist ja ein Winterlauf, da gehört sowas dazu. Die Organisation war einwandfrei, Zielverpflegung mit warmer (und nicht heißer) Suppe war sehr gut.
Gemessen am Vorjahr habe ich den Kilometer eine Sekunde schneller zurückgelegt. 2009 mit einem Schnitt von 04:07 Minuten pro Kilometer, 2010 mit einem Schnitt von 04:06 Minuten pro Kilometer. Da es dieses Jahr deutlich kälter war und die Strecke auch etwas mehr Profil hat, geht das absolut in Ordnung. Ralf Preissl hat als Sieger übrigens eine geschmeidige 32:44 aufs Eisparkett gezaubert. Hut ab!

Ergebnis: 40:13 Minuten (für 9,80 Kilometer)
Platzierung: Platz 34 von 227 (Platz 11 von 31 in der AK M35)

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Das Training wirkt: Ergebnisse der Leistungsdiagnostik

Leistungsdiagnostik Kein Kommentar »
Ralf

Neulich habe ich geschrieben, dass mich das strukturierte Training gefühlt deutlich nach vorne gebracht hat. Nur einen Tag später bekam ich meine Vermutung dann bei einer Leistungsdiagnostik bestätigt. Ich habe mich bei allen wichtigen Werten signifikant verbessert. Das Gewicht war mit 77,4 Kilogramm um 1,6 Kilogramm geringer als noch vor einem Jahr. Der Körperfettanteil wurde dieses Jahr nicht gemessen, aber er war DEFINTIV unter 18,5 % wie noch 2008.
Die schönste Entwicklung: Ich habe meine individuelle anaerobe Schwelle um 2 km/h (!) nach oben verschoben. 2008 lag diese noch bei 12 km/h, 2009 liegt sie bei 14 km/h. Die Laktat-Werte haben sich bei gleicher Belastung deutlich verringert. Das ist eine sehr gute Entwicklung, die auf jeden Fall eine Halbmarathonzeit von unter 01:30:00 bei einer Mitteldistanz zulassen sollte. Das wurde mir vom Doc bestätigt. mehr »

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