Dieses Jahr habe ich nicht mehr jeden möglichen Wettkampf mitgemacht. Zum einen ist das immer ein zeitliches Problem, wenn man jedes Wochenende einen Wettkampf hat. Zum anderen dient es auch nicht unbedingt dem kontinuierlichen Training. Weniger ist in diesem Fall sicher mehr.
Das Highlight war auf jeden Fall der Ironman 70.3 in Wiesbaden. Aber auch der Triathlon in Hof und der Saisonabschluss beim Halbmarathon von Weiden nach Amberg waren schöne (und der letztere sogar ein sehr erfolgreicher) Wettkämpfe. Die Oberpfälzer Winter Challenge der Wechselszene konnte ich aufgrund von Erkältungen leider nicht komplett mitgehen. Schon nach dem ersten Wettkampf über 10 Kilometer im Januar lag ich mit einer Erkältung flach. Überhaupt haben mich die neun erkältungsbedingten Wochen Pause sicher einiges an Grundlagenausdauer gekostet. Dass ich davon angenervt war, brauche ich nicht extra zu erwähnen.
2010 werde ich zwei Halbdistanzen (Kulmbach im Juni und Erlangen im August) und den München Marathon im Oktober als A-Wettkämpfe betrachten. Alle anderen Wettkämpfe sind eigentlich C-Wettkämpfe und sollen nur der Tempo- und Wettkampfhärte dienen.
Dieses Jahr habe ich gelernt, dass eine gute Vorbereitung meistens zu einem guten Wettkampf führt. Ich habe auf jeden Fall gelernt, dass die Ernährung - im Vorfeld und im Wettkampf selbst - ab einer Wettkampfdauer von mehr als drei Stunden durchaus sehr wichtig ist. Festzustellen war, dass ich kein Hitze-Läufer bin. Deshalb werde ich auch niemals in Lanzarote, Nizza und Hawaii starten! Die Lücke bei den Laufleistungen von reinen Laufwettkämpfen zum Triathlon wurde kleiner. Vielleicht kann ich schon 2010 den abschließenden 10er in Sub 40 schaffen?



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