Das war 2009: Training

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Ralf

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Das Training im Jahr 2009 war deutlich strukturierter und zielgeführter als die Jahre zuvor. Alles war auf den Ironman 70.3 in Wiesbaden ausgerichtet. Leider war es am Wettkampftag viiiiiiel zu heiß, so dass ich definitiv nicht mein Potential abrufen konnte. Ich denke, dass ich knapp vier Wochen vorher in Pressath in Topform war.

Die Trainingsumfänge wurden von 2008 auf 2009 beim Rad (4000 Kilometer) und beim Laufen (1700 Kilometer) nicht sonderlich gesteigert - die Intensitäten waren freilich ganz andere! Beim Schwimmen wurde eine deutliche Schippe draufgelegt: In der Saison 2008 waren es 103 Kilometer, in der Saison 2009 kamen dann schon knapp über 180 Kilometer zusammen. Mit der Schwimmleistung bin ich, gemessen an den Trainingskilometern, absolut nicht zufrieden. Ich bin momentan daran, die Technik etwas umzustellen, konstante Zugzahlen zu schwimmen, den Ellenbogen deutlicher einzusetzen. Die Umfänge werden auch 2010 auf hohem Niveau bleiben. Diese Woche hatte ich drei Einheiten, mit insgesamt 10,9 Kilometern. Dienstag waren es alleine 4,5 Kilometer. Über zwei Stunden war ich da im Wasser. Fühlte mich am Ende wie ein Fisch.
Insgesamt ist festzustellen, dass das strukturierte und periodisierte Training zu einer deutlichen Leistungssteigerung geführt hat. Am  Beispiel des Volkstriathlons in Pressath lässt sich das sehr gut dokumentieren. Beim Radfahren konnte ich die Strecke in 43:54 (33,3 km/h) bewältigen, nachdem ich im Jahr zuvor noch 45:24 Minuten (32,2 km/h) für die 24,3 Kilometer benötigte. Die Laufstrecke mit knapp 5,9 Kilometern Länge konnte ich mit einen Kilometerschnitt von 03:56 laufen, während ich letztes Jahr noch 04:17 Minuten pro Kilometer benötigte. Nur beim Schwimmen will sich keine so deutliche Steigerung einstellen. Das ist auf jeden Fall ein Begrenzer, an dem es 2010 zu arbeiten gilt.

Die Pläne von Pierre sind abwechslungsreich, teilweise recht hart, aber meiner Meinung nach absolut stimmig. Durch die vorgegebenen Pläne lässt sich die Woche (bzw. der Monat) recht gut planen und eventuelle Problemfälle (drei Stunden Rad, danach noch fast zwei Stunden laufen) im Vorfeld entschärfen. Ich habe schon öfters geschrieben, dass ich mir selbst einige Einheiten sicher nicht verordnet hätte. Die hammerharten (4×3 Kilometer mit < 03:45 Minuten pro Kilometer) und die sehr langen Einheiten (eben drei Stunden Rad und dann noch 20 Kilometer zu Fuß) hätte ich mir sicher erspart. Nach der Grundlagenphase standen fast nur Koppeleinheiten (Bike/Run) auf dem Trainingsplan, die sicherlich auch einen beträchtlichen Beitrag zu der “Laufstärke” in Pressath beigetragen haben dürften.
2010 werde ich mit den Plänen von Pierre weitermachen und kann es jedem einigermaßen ambitionierten Triathleten nur empfehlen, sich auch einen Trainer zu suchen, um einen deutlichen Schritt nach vorne zu machen.
In diesem Zusammenhang kann ich einen Beitrag von Jörg Schneider empfehlen. Unbedingt lesen. Auch die Kommentare dazu.

Ein Kommentar zu “Das war 2009: Training”

  1. Projekt 2011 » Blog Archive » Das Training wirkt: Ergebnisse der Leistungsdiagnostik sagt:

    [...] habe ich geschrieben, dass mich das strukturierte Training gefühlt deutlich nach vorne gebracht hat. Nur einen Tag [...]

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