Raceday minus 7: Die Rennstrategie
- Sonntag, 9.08.2009
- Eingetragen in Wettkampf
- von Ralf
- Kommentar schreiben
Da ich bei der Vergabe der Gesamtpodestplätze (und auch in der Altersklasse) sicher nicht mitreden werde, kann ich mir das Rennen so einteilen, wie ich es will. Ich muss mir nicht wie Macca in Frankfurt das Tempo anderer aufdrücken lassen, um dann grandios zu explodieren. Das macht die Sache etwas einfacher. Da ich mich nicht für einen Clearwater-Slot angemeldet habe, bleibt mir dieser “Druck” ebenfalls erspart. Trotzdem ist es meiner Meinung nach wichtig, bei so einem Rennen eine gewisse Strategie zu besitzen. Mein Traumziel wäre ein Sub5-Finish. Eigentlich sollte das kein Problem sein, wenn mir nicht die 1.500 Höhenmeter auf der Radstrecke im Weg stünden. Ich kann es momentan absolut nicht einschätzen, wie ich da durchkomen werde. Ich habe mich bei den Schätzungen an den Zeiten aus dem letzten Jahr in der Altersklasse M35 orientiert, die beim Schwimmen und Laufen in etwa mein Niveau haben. So komme ich zu der folgenden Einschätzung:
Swim: 00:32:00
Transition 1: 00:03:45
Bike: 02:50:00
Transition 2: 00:01:30
Run: 01:30:00
———————————————————–
Gesamt: 04:57:15
Wie gesagt ist das Radfahren die große Unbekannte bei dieser Gleichung. Wenn die Laufstrecke flach ist, dürfte ich eventuell sogar eine Zeit von 01:29:00 (Schnitt von 04:12 Minuten pro Kilometer) oder 01:28:00 (Schnitt von 04:09 Minuten pro Kilometer)
erreichen. Hängt aber sehr stark von der Radstrecke ab. Wenn nach dem Radfahren absehbar ist, dass ich nur die 01:30:00 laufen muss, werde ich sicher nicht alles auf eine Karte setzen, nur um beim Halbmarathon noch zwei Minuten rauszuholen.
So sah meine Rennplanung (2:50 auf dem Rad als worst case) in etwa auch aus. Sieht so aus, als hätten wir es beide verbockt.