Archiv für August, 2009

01.08.2010: Ironman in Regensburg

Die Spatzen haben es ja schon länger von den Dächern gepfiffen, am Schluss ging es nur noch darum, eine Finanzierungslücke zu schließen. Das ist wohl geglückt. Seit heute ist die Website (in dem üblichen Xdream/Ironman-Grausam-Design) online. Unter http://www.ironman-regensburg.de/deutsch/default.htm gibt es alle Informationen zum Wettkampf und den Strecken.
An meinen Plänen für 2011 wird sich dadurch aber nichts ändern. Die erste Langdistanz werde ich definitiv in Roth machen. Das ist für mich DAS Langdistanz-Rennen in Deutschland! Hawaii-Quali will ich keine (und schaffe ich auch überhaupt nicht) und das Flair ist in Roth wohl absolut einzigartig.
Aber ich überlege mir, ob ich 2010 als Helfer nach Regensburg gehen werde. Ich habe schon bei vielen Wettkämpfen mitgemacht, bei denen die Helfer sehr engagiert waren und ohne die es überhaupt nicht gegangen wäre. Zuletzt auch in Wiesbaden waren alle sehr nett, bemüht und jederzeit hilfsbereit. Und das bei über 30° Celsius. Muss mal meinen Wettkampfkalender für 2010 erstellen. Im Zweifelsfall gehe ich halt nur als Zuschauer hin. Die vier Lauf-Runden mit Ziel in Stadtamhof klingen relativ spektakulär. So wie ich es auf dem Plan erkennen kann, gibt es auf der Laufstrecke keinen Gegenverkehr. Fand ich in Wiesbaden dieses Jahr auch sehr gut. Ab Kilometer 15 braucht man bei der Mitteldistanz durchaus etwas mehr Platz. ;-)
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Was kommt nach Wiesbaden?

was_kommt_nach_wiesbaden.jpg
Knapp zwei Wochen nach dem Saisonhöhepunkt befinde ich mich noch in der Regenerationsphase. Ich fühle mich gut und könnte wahrscheinlich mehr machen. Pierre meinte jedoch, dass ich mir die lockeren zwei Wochen gönnen sollte. Ich hatte nach Wiesbaden praktisch keinen Muskelkater und konnte ohne Probleme Treppen steigen. Am Montag nach dem Rennen war ich mit der Familie in der Saalburg in Bad Homburg und anschließend noch im Senckenberg Museum in Frankfurt. Ging alles ohne Probleme.

Der ganz große Schwung ist momentan etwas verloren gegangen. Auf Radtouren mit dem Rennrad habe ich aktuell überhaupt keine Lust. Das mache ich im nächsten Jahr wieder. ;-) Schwimmen war ich auch kaum, nur ein wenig laufen. Da als nächstes der Bike & Run Hirschwald (hoffentlich ein besseres run after bike-Erlebnis als in Wiesbaden) und dann am 20.09.2009 der Halbmarathon Weiden-Amberg anstehen, wird das fehlende Schwimmtraining sicher keinen negativen Einfluss auf ein gutes Ergebnis haben.

Letzten Samstag war ich als Zuschauer bei der 24-Stunden-MTB-Weltmeisterschaft in Sulzbach-Rosenberg, da vier Vereinskollegen vom La.Fa.Ce Team dort mitgemacht haben. Das ist schon ziemlich abgefahren: In der Dunkelheit mit dem MTB durch eine Industrieruine. Bei OTV gibt es dazu einen schönen Videobeitrag.

Sport im Glutofen: Ironman 70.3 Germany am 16.08.2009

Endlich im Ziel!

Der längste Wettkampf bisher mit dem längsten Post bisher.
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Raceday: Affenhitze

Wahnsinn! Deutlichst ueber 30 Grad Celsius. Ich bin total ausgebrannt! Lief leider nicht ganz so, wie ich es mir gedacht habe:

Overall Time: 05:31:37
Place Category: 84 in der M35
Place Overall: 391

Weitere Infos und schicke Bilder im Lauf der Woche.

Raceday minus 4: Reifenwechsel, Reifenwechsel, Reifenwechsel

Ich komme mir fast vor wie in der Formel 1. Ich habe heute ca. neun Mal den Reifen gewechselt. Wie vorgestern schon geschrieben, musste ich für das Hinterrad einen neuen Schlauch kaufen, damit ich Doc Blue einfüllen kann. Heute habe ich das gemacht und habe dann festgestellt, dass die lange Ventilverlängerung bei der Zipp  808 nach dem Schlauchwechsel nicht luftdicht abschließt. Nach mehreren Versuchen und einer leichten Unentspanntheit habe ich dann normales Isolierband auf das Gewinde geklebt, um es irgendwie luftdicht zu bekommen. Sonst konnte ich keinen Druck jenseits der 4 Bar reinpumpen. Das war echt ein Akt. Nach einem Gespräch mit meinem technisch versierten Schwager habe ich das dann wie die “Profis” mit Teflonband abgedichtet. Und? Siehe da: Es klappt einwandfrei.
Heute habe ich auch noch eine kleine SKS-Luftpumpe gekauft, die angeblich bis zu zehn Bar Druck schafft. Vielleicht im Labor unter Idealbedingungen. In der freien Wildbahn habe ich nicht mehr als zwei Bar reinbekommen. Ich muss mir morgen dann doch noch eine Airgun kaufen, die taugt hoffentlich mehr.

Irgendwie bin ich inzwischen leicht angespannt. Jedes Kneifen in den Beinen lässt gleich eine schlimme Verletzung vermuten, die Nummer mit den Reifenwechsel hat mich auch etwas nervös gemacht. Dafür kann ich das jetzt. ;-) Morgen noch eine letzte Einheit, Freitag geht es ab nach Wiesbaden. Wird echt Zeit, dass es Sonntag wird.

Raceday minus 6: Am Equipment soll es nicht scheitern

Letzte Woche habe ich neue Bremsbacken von KoolStop montiert, die auf jeden Fall mal deutlichst besser zupacken können als die original Dura-Ace Komponenten. Bei Regen konnte ich sie noch nicht ausprobieren, denke aber, dass sie sich auch dort als zuverlässig erweisen werden.
Auf die Zipps habe ich neue Mäntel (Continental Grand Prix 4000s) montieren lassen. Nach einem Gespräch mit meinem Trainer letzte Woche, habe ich mir Doc Blue besorgt und das heute in den Schlauch des Vorderrades gespritzt. Am Hinterrad habe ich einen Schlauch, bei dem sich das Ventil nicht entfernen lässt. Das haut mit Doc Blue natürlich nicht hin. Ich muss mir morgen noch einen anderen Schlauch besorgen. Ich werde auch gleich zwei Ersatzschläuche mitnehmen und mir die in Wiesbaden an den Flaschenhalter kleben. Man kann nie wissen. Wenn ich bei Kilometer 75 einen Platten bekäme, wäre das keine schöne Situation.

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Raceday minus 7: Die Rennstrategie

Da ich bei der Vergabe der Gesamtpodestplätze (und auch in der Altersklasse) sicher nicht mitreden werde, kann ich mir das Rennen so einteilen, wie ich es will. Ich muss mir nicht wie Macca in Frankfurt das Tempo anderer aufdrücken lassen, um dann grandios zu explodieren. Das macht die Sache etwas einfacher. Da ich mich nicht für einen Clearwater-Slot angemeldet habe, bleibt mir dieser “Druck” ebenfalls erspart. Trotzdem ist es meiner Meinung nach wichtig, bei so einem Rennen eine gewisse Strategie zu besitzen. Mein Traumziel wäre ein Sub5-Finish. Eigentlich sollte das kein Problem sein, wenn mir nicht die 1.500 Höhenmeter auf der Radstrecke im Weg stünden. Ich kann es momentan absolut nicht einschätzen, wie ich da durchkomen werde. Ich habe mich bei den Schätzungen an den Zeiten aus dem letzten Jahr in der Altersklasse M35 orientiert, die beim Schwimmen und Laufen in etwa mein Niveau haben. So komme ich zu der folgenden Einschätzung:
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Raceday minus 8: Kurze Zwangspause

Am Montag beim Intervalltraining auf der Bahn hat mich irgendein übles Getier voll in mein rechtes Bein gestochen. Die “klaffende” Wunde habe ich erst beim Duschen bemerkt und wurde dabei wieder daran erinnert, dass meine Zeckenschutzimpfung schon einige Jahre abgelaufen ist.
Daher bin ich am Dienstag gleich morgens zum Arzt und habe den ersten Teil der Impfung machen lassen. Seitdem schmerzt mir der linke Arm. Am Donnerstag bekam ich dann Kopfschmerzen und fühlte mich generell unwohl. Daher bin ich am Freitag nochmal zum Arzt, da ich mir nicht sicher war, ob mich am Montag vielleicht nicht doch eine Zecke gebissen hat. Nach einer kurzen Untersuchung und einer Überprüfung der Entzündungswerte (minimal erhöht) schlug er mir vor, zwei Tage auf den Sport zu verzichten. Da ich für Wiesbaden nichts riskieren will, habe ich den Rat befolgt und komme so in den Genuss von zwei weiteren ruhigen Tagen.

Raceday minus 9: Startnummer und Startwelle

Für alle, die live verfolgen wollen, was ich in Wiesbaden reissen werde, hier meine Startnummer: 1930. Auf der Website von Ironman.com gibt es in der Regel einen Liveticker (für die vorderen Positionen, in denen ich aber sicher nicht zu finden sein werde) und einen Livetracker (einfach die Startnummer 1930 eingeben). Am Wettkampftag sollte er hier zu finden sein. Ich starte zusammen mit 144 anderen M35er mit einer hellblauen Badekappe in der siebten Startwelle um 08:55 Uhr und hoffe, dass ich beim Schwimmen recht schnell durchkomme und mich dann gut (und ohne Zeitstrafen) durch die Massen der vorher gestarteten Altersklassen kurbeln kann. Die Laufstrecke werde ich mir nächste Woche mal genauer anschauen. Ich hoffe, dass wenigstens diese flach sein wird.

Ich freue mich natürlich sehr über Fans an der Strecke, die mich durch den Halbmarathon schreien werden. Ich denke spätestens ab der dritten Runde könnte ich das brauchen. ;-)

Raceday minus 10: Die Verpflegung ist gesichert

Nach meinem unglaublichen Hungerast beim München Marathon 2008 und meinen einschlägigen Erfahrungen bei Koppeleinheiten mit drei Stunden Rad und anschließenden Laufeinheiten von mehr als 20 Kilometern in diesem Jahr, habe ich für Wiesbaden vorgesorgt. Ich werde mich vor und während des Wettkampfes so mit Kohlenhydraten zuhämmern, dass ich nach dem halben Ironman wahrscheinlich mehr wiege als davor. ;-) Ich habe einige Sachen im Training getestet. So klappen High5 Riegel beim Radfahren und danach High5 Iso-Gel beim Laufen einwandfrei. Ich hoffe, dass es dann auch im Wettkampf bei etwas höherem Tempo hinhauen wird.

Vor dem Wettkampf werde ich über drei Tage die Speicher mit Vitargo Ready To Drink und Vitargo Quench wahrscheinlich bis zum Bersten füllen. Die entsprechenden Flaschen sind heute mit der Post gekommen. Ich werde morgen beim Training mal eine Flasche ausprobieren. Die Ready To Drink Variante soll ja etwas zähflüssig sein. Wer allerdings schon mal die Gels von PowerBar probiert hat, kennt das Gefühl ja.

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Projekt 2011

Zuerst war dieser Blog als Begleitung auf dem Weg zur Challenge Roth 2011 gedacht. Die Challenge Roth 2011 ist vorbei, aber das Training und die Wettkämpfe gehen weiter!