Ausblick Pressather Triathlon
- Donnerstag, 9.07.2009
- Eingetragen in Allgemein . Wettkampf
- von Ralf
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Eigentlich wollte ich an dieser Stelle einen schönen Ausblick auf einen meiner Lieblingswettkämpfe liefern, in dem ich schreibe, dass ich fit bin, mich auf den Wettkampf freue und es kaum erwarten kann, endlich meine Pranken in das bräunliche (und leicht modrig schmeckende) Wasser am KiesiBeach zu hämmern. Aber leider ist es anders gekommen.
Ich mache mal wenig bis gar keinen Sport und bin plötzlich verletzt. Wie das genau geht, weiß ich auch nicht, aber seit Sonntag plagen mich massive Schmerzen in der rechten Schulter. Sonntag nach einem Mittagsschläfchen hatte ich leichte Schmerzen in der Schulter (das muss man sich mal vorstellen!). Danach habe ich mein Intervalltraining gemacht und die Schmerzen waren etwas stärker. Montag hatte ich sie aber fast schon wieder vergessen, war ja eh Ruhetag. Dienstag stand lockeres Plantschen mit Schwerpunkt Technik auf dem Programm. Schon beim Einschwimmen spürte ich diesen Schmerz, der sich von der Schulter rechts quer bis zur linken Schulter zog, beim Rückenschwimmen. Alte Sportlertaktik: Nicht das tun, was schmerzt. Beim Kraul- und Brustschwimmen hatte ich keine Schmerzen ….. leider nur die ersten 40 Minuten. Dann machte es plötzlich *ZONK* und ich hatte nur noch stechende Schmerzen, die mich schon das Übelste befürchten ließen. Daraufhin habe ich das Schwimmen sofort abgebrochen und bin nach Hause.
Mittwoch waren die Schmerzen noch stärker, so dass ich morgens um 07:00 gleich zum Physio bin. Einrenken, kurze Massage, K-Tape kleben. Gut, wenn man jemanden kennt, der sich damit auskennt.
Nachdem die Schmerzen gegen späten Nachmittag nicht besser wurden, habe ich beim Orthopäden angerufen und für heute morgen einen “Wartetermin” (man kommt und wartet) bekommen. Nach knapp zwei Stunden wusste ich, dass im Röntgenbild und bei der Ultraschalluntersuchung keine Auffälligkeiten zu sehen sind. Gut, wenigstens nichts gerissen. Schmerzlindernde Salbe (Traumaplant – was für ein Name!) und Voltaren-Kapseln sollen helfen. Fango und Massage habe ich heute auch schon bekommen und gehe morgen früh gleich wieder zur Massage. Vielen Dank an die Damen und Herren Physiotherapeuten vom Vitalis, die sich immer um mich kümmern. Ich denke, dass sie es irgendwie bewerkstelligen können, dass ich am Samstag schmerzfrei die 500 Meter in Pressath absolvieren kann. Ich werde mich dort relativ lange (also länger als die üblichen 30 Sekunden) einschwimmen und entscheide dann, ob ich starten werde. Wenn die Schulter hält, bin ich absolut davon überzeugt, eine neue persönliche Bestzeit zu schaffen (Wie sagte Timo Bracht auf der PK zum Ironman Frankfurt: “Ich habe meine Hausaufgaben gemacht. Ich bin in jeder Disziplin noch schneller als 2008″ - gut, das “noch” ist bei mir jetzt nicht DIE Leistung, aber ich bin auch schneller als 2008!). Vor allen Dingen bin ich absolut gespannt, was für eine Kilometerpace am Ende des Laufsplits auf dem Forerunner stehen wird.

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