Neue Laufräder

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Ralf

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Wenn man bisher mit der ZIPP 606-Kombination (vorne 404, hinten 808) rumgefahren ist, erscheint einem der Kauf eines Fulcrum Racing 7 Laufradsatzes nicht sonderlich spektakulär. Nachdem es aber reichlich Herzschmerz verursacht, wenn man mit dem recht teuren ZIPP-Laufradsatz über Stock und Stein fährt und im Jahr einige tausend Kilometer draufrollt, habe ich mich dazu entschlossen, mir einen preiswerten Trainings-Laufradsatz anzuschaffen. Die Fulcrum Racing 7 haben mir gefallen und wurden mir von einem Vereinskollegen auch als Trainings-Laufradsatz empfohlen. Als Mantel kommt der rot-schwarze Continental Grand Prix 4000 s zum Einsatz. Sieht gut aus. UND: Ist so gut wie nicht seitenwindanfällig. Das ist definitiv der beste Effekt an der ganzen Geschichte: Mit den ZIPPs war das Fahren bei Wind immer so eine Sache. Mich hat es mal nach einer steilen bergab Waldpassage bei rund 60 km/h fast in den Straßengraben geblasen. Im Wald ging kein Wind, außerhalb aber schon. Das war eine Erfahrung. Seither habe ich Fahrten bei Wind immer etwas gescheut. Vor allen Dingen in der Aeroposition ist so eine Seitenwind-Attacke kein Spaß. Jetzt bin ich auch im Wettkampf etwas flexibler und kann im Zweifelsfall die Fulcrum Racing 7 fahren.

Was mir dadurch auch klar wurde: Aerolaufräder sind für den “Anfänger” eher eine optische Geschichte. Wenn man das Geld für ein Trainingslager oder für einen professionell erstellten Trainingsplan benutzt, wird man wahrscheinlich eher schneller.

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