2009 wird alles besser
- Dienstag, 9.12.2008
- Eingetragen in Training
- von Ralf
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und vor allen Dingen strukturierter.
Die Marathonvorbereitung habe ich mit dem Trainingsplan aus der Triathlon gemacht und war sehr zufrieden damit. DENN in diesem Plan waren immer Ruhetage oder ruhigere Tage dabei, die man sich selbst meist nicht gönnt. “Ich habe nicht genung gemacht!”, “Dies oder das müsste ich noch machen!”, “Beim Radfahren muss ich mal mehr Berge machen!” etc. Ich denke, dass diese Aussagen - unabhängig vom Leistungsstand - fast jeder kennt. Es ist einfach so, dass man sich permanent unter diesen “Ich mache nicht genug”-Druck setzt, wenn es nicht die ordnende Hand gibt, die einem diesen Druck wegnimmt. Daher habe ich mich dazu entschlossen, 2009 nach einem Trainingsplan, der nicht von mir erstellt wird, zu trainieren. Um hier Irrtümern vorzubeugen: Ich hatte bisher überhaupt keine Trainingspläne!
Für meine 2009er Trainingsplanung konnte ich meinen Vereinskameraden Pierre Jander gewinnen, der sehr viel in der Jugendarbeit macht und Erfahrung in der Erstellung von Trainingsplänen hat. Für die letzte Jugenbildungsmaßnahme Ende November konnte er sogar den geschätzten Herrn Al-Sultan (laut dem örtlichen Fernsehsender Deutschlands bester Triathlet - wenn das der gute Herr Stadler hört …) in die Oberpfalz locken. Pierre darf durchaus zu den lokalen Größen gezählt werden und hat schon viele Erfolge feiern können. Die Trainingsplanung wird auf jeden Fall bis zum 70.3 in Wiesbaden gehen - das ist mein Hauptwettkampf 2009. Eventuell kommt dann im Herbst noch ein Marathon dazu, das ist aber noch nicht sicher, da sich Jörg und ich noch etwas schwertun, einen gemeinsamen Termin zu finden.
Das Training startet diese Woche mit einem Programm von 12,5 Stunden, nächste Woche 13,5 Stunden und dann eine Ruhewoche mit 6,5 Stunden. Die Lauf- und Radeinheiten sind alle machbar, die Schwimmeinheiten (3 Einheiten mit insgesamt 8,2 Kilometern in der ersten Woche und 9,7 Kilometern in der zweiten Woche) sind allerdings schon eine Herausforderung. Ich kämpfe immer noch mit Krämpfen in der Wade und der Fußsohle, was das Schwimmen nicht angenehmer macht. Als größter Makel wurde meine nicht vorhandene Gleitphase festgestellt. Ich versuche jetzt immer, die Arme ganz lang zu machen und sie nicht gleich abzutauchen. Aber das ist ganz schön anstrengend und klappt nach rund 1,5 Kilometern oder bei schnellen Einheiten nicht mehr ganz so gut. Die Schwimmpläne sind mit Startabständen, auf die ich bisher noch nie geachtet habe.
Momentan habe ich die Pläne für die ersten drei Wochen und bin sehr zufrieden damit. Ich werde im Dezember noch eine Leistungsdiagnostik in Regensburg machen. Auf Basis dieser werden dann die weiteren Pläne erstellt.
Nach meinen Erfahrungen in München hat mir Pierre auch nahegelegt, mehr auf den Puls zu achten und den 70.3 AUF JEDEN FALL nur nach Puls zu machen. Sonst ereilt mich dort wahrscheinlich das gleiche Schicksal wie dieses Jahr in München. Und das will ich vermeiden!
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