Pünktlich zum Winteranfang trafen gestern endlich die noch fehlenden Schrauben zu meinem Laufband ein. Ich habe mich gestern gleich daran gemacht, das Laufband endgültig zusammenzubauen, da absehbar war, dass heute das Wetter nicht sonderlich gut werden wird.
Und? Schwein gehabt. Heute morgen um 07:00 Uhr hatte es hier zehn Zentimeter Schnee und tollen Schneematsch überall. Das hätte ich bei meiner 16 Kilometer-Einheit mit einem 05:30er Schnitt definitiv nicht gebraucht.
Trotzdem waren die 16 Kilometer auf dem Laufband kein Spaß. Ganz ehrlich: Das Ding muss falsch messen! Ich bin gestern mit einem Schnitt von 04:55 mit einer durchschnittlichen Herzfrequenz von 152 über die Tartanbahn gewetzt wie ein junger Hase ;-). Heute mit einem 05:30er Schnitt und einer mittleren Herzfrequenz von 149 kam ich mir vor wie ein alter Elefant.
Suboptimal ist die Tatsache, dass ich keine Distanz als begrenzenden Faktor eingeben kann. Im Fitness-Studio kann ich zwischen Zeit und Entfernung auswählen. Außerdem ist es etwas zeitaufwändig, wenn ich im User-Programm für jeden Streckenabschnitt das Tempo eingeben muss. Ansonsten macht das Laufband aber einen guten Eindruck.
und vor allen Dingen strukturierter.
Die Marathonvorbereitung habe ich mit dem Trainingsplan aus der Triathlon gemacht und war sehr zufrieden damit. DENN in diesem Plan waren immer Ruhetage oder ruhigere Tage dabei, die man sich selbst meist nicht gönnt. “Ich habe nicht genung gemacht!”, “Dies oder das müsste ich noch machen!”, “Beim Radfahren muss ich mal mehr Berge machen!” etc. Ich denke, dass diese Aussagen - unabhängig vom Leistungsstand - fast jeder kennt. Es ist einfach so, dass man sich permanent unter diesen “Ich mache nicht genug”-Druck setzt, wenn es nicht die ordnende Hand gibt, die einem diesen Druck wegnimmt. Daher habe ich mich dazu entschlossen, 2009 nach einem Trainingsplan, der nicht von mir erstellt wird, zu trainieren. Um hier Irrtümern vorzubeugen: Ich hatte bisher überhaupt keine Trainingspläne! mehr »
Tja, der Winter kommt, man kann ihm nicht entfliehen. Am Wochenende war es geschmeidig kalt, wir haben am Sonntag unsere Wintertauglichkeit am Klausenlift überprüft. Dort habe ich sogar einen Sportsfreund gesehen, der mit dem Rennrad unterwegs war. Es hatte zwar Sonnenschein, aber -3° Celsius im Schatten auf dem Rennrad sind schon eine etwas härtere Nummer. Hut ab!





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