Head HM Eschenbach

Letzten Sonntag fand der “Tempotest” für den München Marathon statt. Eigentlich hatte ich geplant, am Via Carolina Opening Event auf der A6 am 10.09.2008 teilzunehmen. Durch die Verschiebung der Startzeit auf 16:00 Uhr war es mir aber zeitlich leider nicht mehr möglich, daran teilzunehmen und ich habe die Teilnahme abgesagt. Dafür habe ich mich kurzfristig für den Halbmarathon im VierStädteDreieck in Eschenbach angemeldet.
Am Anfang des BergesDas Teilnehmerfeld war dort dieses Jahr sehr übersichtlich: 56 Teilnehmer beim Halbmarathon, 25 Teilnehmer beim 10 Kilometerlauf und zwei Inline-Skater. Ich bin ja eher ein Freund der kleineren Wettkämpfe, da dort in der Regel deutlich weniger Streß aufkommt. Der Start war pünktlich um 13:30 bei Sonnenschein, relativ starkem Wind und ca. 12° Celsius. Danach ging gleich die Post ab, da der Start am Stadtberg von Eschenbach war. Erstmal 400 Meter den Berg mit Vollgas runter (!). Nachdem es wieder flach wurde, haben mich einige überholt und ich lag ca. auf Position 10. Als Kilometerschnitt wollte ich so um die 04:10 Minuten bis 04:05 Minuten laufen. Schlussspurt am BergHat die ersten zwei Kilometer auch gut geklappt, dann hatte ich etwas Angst, dass ich das Tempo nicht durchstehen werde und habe kurzzeitig etwas das Tempo rausgenommen. Da dann auch schon die ersten Hügel kamen, war das auch gar nicht so schwer ;-) . Dann wieder wieder gut im Schnitt gelaufen, bis wieder Anstiege kamen. Flach war das auf jeden Fall nicht. Ab Kilometer 14 bis Kilometer 17 kamen dann richtig schöne Hügel, die unangenehm in den Oberschenkeln schmerzten. Das Schönste aber auch hier wieder zum Schluss: Der Stadtberg, den man nach dem Start runtergerannt ist, musste nun wieder in aufsteigender Richtung bewältigt werden. Es ist nicht so richtig angenehm, nach über 20 Kilometern nochmal 400 Meter den Berg hochzurennen. Ging aber alles. Die Beine waren während des ganzen Rennens recht locker. Die Versorgung mit dem High 5 Gel hat auch gut geklappt und ich habe es gut vertragen. Vor dem Rennen habe ich keinen Powerbar-Riegel gegessen, denn ich habe aus den Erfahrungen beim Regensburger Triathlon gelernt.
Kurz vor dem ZielDer Wettkampf auf der Laufstrecke ist gut organsiert, leider waren die Verpflegungsstellen nicht an den im Plan eingetragenen Stellen. Die Siegerehrung sollte um 16:00 Uhr stattfinden. Ich bin um 16:45 Uhr gegangen, weil es mir viel zu kalt war und ich Angst hatte, dass ich mich erkälte - bis dahin fand die Siegerehrung nicht statt, weil es Probleme mit dem Urkundendruck gab. Und: Die angegebene Duschmöglichkeit im Vereinsheim gab es auch nicht, die Türen waren alle abgeschlossen.

Herzfrequenz EschenbachDie Zeit ist im Vergleich zu meinem letzten Halbmarathon in Amberg um 49 Sekunden schlechter. Amberg war aber bretteben, Eschenbach war das sicherlich nicht. Ich denke, dass ich bei einem flachem Streckenprofil eine Zeit von 01:26:00 bis 01:27:00 hätte erreichen können. Mein Suunto T3 (dazu demnächst mehr) weist einen Training Effect von 5.0 bei einer durchschnittlichen Herzfrequenz von 165 aus und klassifiziert es als überanstrengendes Training.

Ergebnis: 01:28:57
Platzierung: Platz 6 von 49 (Platz 2 von 7 in der AK)

Fazit:

  • Im Herbst immer warme Pre- und After-Race Kleidung (Mütze) mitnehmen
  • Die Nike Mayflys sind absolut angenehm zu tragen
  • Eine vorherige Streckbesichtigung ist immer von Vorteil
  • Ein Startnummernband mit lace locks muss her - Die Befestigung mit Sicherheitsnadeln ging jetzt schon zwei Mal in die Hose