Archiv für September, 2008

Happy Birthday Ralf

Hey, alles Gute zum Geburstag.
Ich wünsch Dir vor allem viel viel Gesundheit
Viele Grüße

Jörg

Marathontraining Woche 7

In der siebten Woche musste ich etwas für die sechste Woche büßen: Die ersten drei Tage hatte ich keine große Lust auf Training und kam durch einen München-Aufenthalt auch gar nicht dazu. Es war aber unterm Strich nicht so schlimm, wie es sich anhört, da der Montag sowieso immer frei ist und der Mittwoch ein Kann-Tag (45-60 Minuten schwimmen) war. Donnerstag war ich dann laufen und schwimmen und kam so doch noch auf meine Strecken. Was ich leider nicht geschafft habe, waren die 90 Minuten bei Marathontempo. Weil ich zu spät dran war, wurden nur 75 Minuten daraus. Wird aber in Woche 8 nachgeholt. Versprochen!
Ich habe festgestellt, dass das Laufen im Freien (also nicht auf dem tempobestimmenden Laufband) auf eine bestimmte Zeit nicht so einfach ist . Klar, rennen mit Vollgas ist recht einfach, da muss man nicht viel machen - wenn man mal vom schnell rennen selbst absieht ;-) . Das werde ich aber in München nicht machen können, da ich sonst bei Kilometer zehn elegant am Straßenrand zusammensacken werde. Für die ersten zehn Kilometer sind 04:40 Minuten pro Kilometer geplant. Danach 20 Kilometer mit 04:30 Minuten. Die restlichen Kilometer dann nach Gefühl, aber auf jeden Fall unter 04:40 Minuten pro Kilometer. Ich bin mal gespannt, ob das so klappen wird.

  • Montag: Frei!
  • Dienstag: Frei!
  • Mittwoch: Frei!
  • Donnerstag: 60 Minuten GA1, 3 Steigerungsläufe, 45 Minuten Schwimmen
  • Freitag: 10 Minuten einlaufen, 75 Minuten Marathontempo, 10 Minuten auslaufen
  • Samstag: 60 Minuten Marathontempo mis 10 s/km
  • Sonntag: 75 Minuten GA1
  • Gesamt: 1,2 Kilometer Swim - 60 Kilometer Run

Die Weltraum-Schlappen

lunaracer_3

Ich bin ja ein Equipment-Junkie und Technik-Freak. Wenn ich der Meinung bin, dass mir ein Ausrüstungsgegenstand helfen kann, muss ich den haben (Deshalb habe ich keinen Aero-Helm: Ich schaffe es nicht mal fünf Minuten den Kopf richtig in der Aero-Position zu halten).

Bei (Sport-)Schuhen war ich bisher eher konservativ: Fußball-Schuhe (lang, lang ist’s her) immer von Adidas, Laufschuhe von ASICS, “Lifestyle-Sneaker” von Puma. In letzter Zeit hat sich das allerdings etwas verändert. Fußball-Schuhe habe ich gar keine mehr, ASICS macht jetzt auch “Lifestyle-Sneaker”, die allerdings qualitativ überhaupt nicht mit den Puma-Modellen mithalten können und Nike “mischt” mit neuen Ideen und Materialien die Laufschuh-Szene auf. Letztes Jahr habe ich mir ein Paar Free 5.0 und ein Paar Free 4.0 gekauft. Beides sehr angenehme Schuhe, die ich meist direkt vor dem Wettkampf trage und die definitiv besser aussehen als diese unsäglichen Crocs, die seit geraumer Zeit von immer mehr Sportlern getragen werden. Gerne auch rote Crocs, weiße CEP-Socken, braune kurze Hose und Hawaii-Hemd als After-Race-Outfit!

Der Nike Mayfly hat mich bisher voll überzeugt, da er extrem leicht ist und sich angenehm trägt. Leider hält er nicht wirklich lange - dafür ist er auch nicht ausgelegt! Da mich der letzte ASICS DS Runner qualitativ absolut nicht überzeugt hat, wollte ich mir zuerst den neuen Ultra Race von Zoot kaufen. Diesen Schuh gibt es aber noch nicht als 2009er Modell und das Obermaterial soll beim neuen Schuh nicht so toll sein. Insofern entschloss ich mich dazu, mir den Nike LunaRacer zu besorgen. Laut Nike ist der Lunarlite Schaumstoff, der sich in der Sohle des LunaRacers befindet, 30% leichter als herkömmliches geschäumtes Sohlenmaterial. Gefunden haben die Nike-Ingenieure dieses leichte Material im Sitz des Space-Shuttles. Doch erst nach einer recht langen Entwicklungszeit konnte es in diesem Schuh schliesslich verbaut werden.
Im Fachgeschäft war ich schon beim ersten Tragen begeistert. Der Schuh ist extrem leicht und man läuft fast wie auf Watte. Die ersten Läufe draußen waren in der Regel sehr angenehm, einzig auf einem Feldweg mit großen Kieselsteinen spürte ich den einen oder anderen Stein durch die Sohle. Ich denke, dass der LunaRacer der Schuh für den München Marathon sein wird, da er - gemessen am ASICS Kinsei - praktisch nichts wiegt.
Nike bietet auch einen Lunar Trainer an, mit dem man irgendwie aussieht wie Donald Duck mit umgedrehten Füssen: Er ist vorne recht schmall (gemessen am restlichen Schuh) und wird hinten unglaublich breit. Da ich mir immer mal wieder mit dem ASICS Kinsei Wunden in meine Sprunggelenke reiße (gerne so ab Kilometer 20, in harten Wochen auch früher), denke ich nicht, dass der ultrabreite Lunar Trainer was für mich ist. Da werde ich mich wahrscheinlich wieder für einen ASICS DS Trainer entscheiden. Der Schuh ist einfach gut. Und hält auch was aus!

Marathontraining Woche 6

Die sechste Woche war die bisher umfangreichste im gesamten Trainingsblock. Die 105 Minuten am Dienstag auf dem Laufband führten zu 21 Kilometern und tropfnassen Klamotten. Donnerstag und Freitag relativ lockeres Training, am Samstag Staffellauf und am Sonntag der lange Lauf über drei Stunden. Mit sechs Packungen High 5 Gel und einer Wasserflasche im Gepäck habe ich die Strecke gut überstanden. Danach ging es mir erstaunlich gut, ich hatte keine richtig schweren Beine und nur geringe Schmerzen. Ich habe unter dem Eindruck der Gel-Problematik (wo mache ich zehn Gels in München hin?) und der Tatsache, dass ich neulich mehrfach Probleme mit meiner Startnummer und den Sicherheitsnadeln hatte, noch schnell ein neues Startnummernband bei Laufstar.de bestellt, um in München nichts dem Zufall zu überlassen.

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Landkreisstaffellauf 20.09.2008

Beim Start
Auch dieses Jahr fand wieder ein Landkreisstaffellauf statt. Die Veranstaltung an sich ist sehr kurzweilig, da jeder Läufer eine Strecke zwischen 3,5 und 7,4 Kilometern zu bewältigen hat. Die Kernzielgruppe der Veranstaltung sind ganz klar Breiten- und Nichtsportler. Es gibt daher auch keine Pokale oder Preise für die Erstplatzierten. Jeder Teilnehmer erhält ein Erinnerungsgeschenk und einen Gutschein für eine Bratwurst oder Steaksemmel (die übrigens verdammt lecker waren!). Mehr …

Halbmarathon in Eschenbach 14.09.2008

Head HM Eschenbach

Letzten Sonntag fand der “Tempotest” für den München Marathon statt. Eigentlich hatte ich geplant, am Via Carolina Opening Event auf der A6 am 10.09.2008 teilzunehmen. Durch die Verschiebung der Startzeit auf 16:00 Uhr war es mir aber zeitlich leider nicht mehr möglich, daran teilzunehmen und ich habe die Teilnahme abgesagt. Dafür habe ich mich kurzfristig für den Halbmarathon im VierStädteDreieck in Eschenbach angemeldet.
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Marathontraining Woche 5

Die fünfte Woche war recht locker, da am Sonntag der Halbmarathon im VierStädteDreieck auf dem Programm stand. Am Samstag habe ich, auch wegen dem tornadoähnlichen Wind, das Radfahren sein und die Beine etwas baumeln lassen. Die Einheit im Marathontempo am Dienstag habe ich auf dem Laufband absolviert, um einen sauberen 04:30 Minuten-Schnitt auf den Kilometer zu laufen. Ganz ehrlich: Das fühlte sich an wie ein 04:00 Schnitt im Freien.

  • Montag: Frei!
  • Dienstag: 15 Minuten einlaufen, 60 Minuten im Marathontempo, 15 Minuten auslaufen
  • Mittwoch: 60 Minuten GA1 Run, 3 Steigerungsläufe
  • Donnerstag: Frei!
  • Freitag: 75 Minuten GA1, 3 Steigerungsläufe
  • Samstag: Frei!
  • Sonntag: Halbmarathon-Wettkampf
  • Gesamt: 65 Kilometer Run

JLow: Hawaii kann kommen

Die wichtigste Nachricht vom Wochenende: JLow hat Ihren ersten Triathlon überlebt. Da sie vorher angekündigt hatte, notfalls kriechend über die Ziellinie zu kommen, hatte sie vorsichtshalber schon mal das Krankenhaus- oder Totenhemd an. Ich gebe Unsummen für Kompressionskleidung aus, zwänge mich in hautenge Swimsuits, um einige Sekunden rauszuholen, kaufe Radjacken immer recht eng, damit ja nichts im Wind schlackert. Kann ja sein, dass es durch das weite Hemd zu günstigen Verwirbelungen kommt, die einen schneller machen. Wer weiß? 2009 wird es sicherlich eine JLow-Triathlon-Collection von XTerra geben.
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Marathontraining Woche 4

Die vierte Woche war etwas entspannter als die vorherigen Wochen, da ich die ganze Woche in Weiden war und das Wetter bis auf Sonntag auch sehr gut war. Der für Sonntag geplante drei Stundenlauf musste wegen schlechtem Wetter leider ausfallen - ich habe mich 90 Minuten auf dem Laufband total ausgeschwitzt. Nächsten Sonntag ist ein “schneller” Halbmarathon im VierStädteDreieck eingeplant. Insofern kann ich erst in zwei Wochen den drei Stundenlauf machen.

  • Montag: Frei!
  • Dienstag: 75 Minuten GA1 Run, 3 Steigerungsläufe
  • Mittwoch: 45 Minuten Swim
  • Donnerstag: 60 Minuten GA1 Run, 3 Steigerungsläufe
  • Freitag: 60 Minuten GA1, 3 Steigerungsläufe
  • Samstag: 105 Minuten GA1 Bike
  • Sonntag: 90 Minuten Run
  • Gesamt: 2 Kilometer Swim - 55 Kilometer Bike - 60 Kilometer Run

JLow: Was diese Frau alles leistet!

Vorneweg: Was andere machen, interessiert mich eigentlich nicht. Jeder darf im neongelben Asics-Einteiler rumrennen, mit Tempo 28 und einem Aerohelm über die Strecke schleichen, beim Marathon mal eben den Weg abkürzen oder mit dem neuesten und teuersten Sailfish Neopren-Anzug nach 34 Minuten und 1.500 Metern aus dem Wasser kommen. Da mache ich mir eigentlich keinen Kopf drüber, setze ich doch auch Material ein, das wahrscheinlich überhaupt nicht meiner Leistungsklasse entspricht. Ich bin sogar schon einen 5 Kilometerlauf mit Kompressions-Socken gelaufen (was ich inzwischen aber nicht mehr mache). Da im Moment irgendwie schon fast Off-Season ist und ich etwas mehr Zeit habe als sonst, muss ich hier mal meinen Senf dazu abgeben, weil der ganze Hype um diese “sportliche Höchstleistung” völlig absurd ist. Ich bin auch nicht der einzige, der das alles ziemlich lächerlich findet: Tri to be funny sieht das ähnlich.
Neulich habe ich das Video gepostet, in dem sich Jennifer Lopez auf einen Triathlon vorbereitet. Da es im Internet kein Problem mehr ist, an Informationen zu kommen, habe ich mal etwas Recherche betrieben. Die Nachricht, dass JLow nach Ihrer Zwillings-Schwangerschaft, die sicher die härteste Schwangerschaft aller Zeiten war, eine neue “Herausforderung” sucht, war im Focus, im Spiegel und natürlich bei ABC. Einen ausführlichen Text mit wunderschöner Bildergalerie gibt es bei justjared.com. Wenn ich mir diese Bilder anschaue, komme ich schon etwas ins Grübeln. Ich bin keine Frau und auch kein Hals-Nasen-Ohren-Arzt, trotzdem meine ich zu wissen, dass Ohrringe mit einem Durchmesser von ca. 50 Zentimetern bei einem “Workout” störend sein können. Das passende Video dazu gibt es bei Youtube.

Ich habe mir die Mühe gemacht und den Höllen-Triathlon, gegen den der Ironman Lanzarote, der Ironman 70.3 in Monaco und auch die Challenge in Roth wahrscheinlich nur müde Trainingseinheiten sind, rausgesucht: Es handelt sich um den Nautica Malibu Triathlon, bei dem sehr viele Prominente mitmachen. Dieser Triathlon-Event geht über zwei Tage und zwei Distanzen. Einmal die Olympische Distanz am Samstag und die Classic Variante am Sonntag, bei der auch die Ultra-Extremsportlerin JLow teilnehmen wird. Die nahezu unmenschlichen Distanzen:

  • 0,5 Mile Swim (=0,8 Kilometer)
  • 18 Mile Bike (=29 Kilometer)
  • 4 Mile Run (=6,4 Kilometer)

Als ich 2006 nach mehreren Jahren Sportabstinenz nach drei Monaten “Training” meinen ersten Volkstriathlon über 0,5 Kilometer Swim, 25 Kilometer Bike und 6 Kilometer Run mit dem 80. von 85 Plätzen und einer Zeit von 01:40:03 abschloss, war das noch nicht mal der lokalen Presse eine Nachricht wert. Vielleicht sollte ich auch mal mit 20 Zoll Laufrädern am Ohr trainieren?

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Projekt 2011

Zuerst war dieser Blog als Begleitung auf dem Weg zur Challenge Roth 2011 gedacht. Die Challenge Roth 2011 ist vorbei, aber das Training und die Wettkämpfe gehen weiter!