Regensburg Triathlon 10.08.2008
- Dienstag, 12.08.2008
- Eingetragen in Wettkampf
- von Ralf
- Kommentar schreiben

Der Regensburger Triathlon war der Saisonhöhepunkt 2008. Im direkten Duell mit Jörg ging es um die Wurst. Das Wetter war optimal, die Donau so warm, dass fast ein Neoverbot ausgesprochen wurde. Zum Glück fehlten aber einige Zehntelgrad und die überlebensnotwendige Neoprenpelle durfte getragen werden. Der Schwimmstart war wie immer kein Spaß und die ersten 300 Meter war der Körperkontakt noch sehr innig. Danach hatte sich das Feld schon etwas langgezogen und man konnte entspannt sein Tempo schwimmen. Die Schwimmstrecke geht 750 Meter geradeaus, um eine Boje rum und wieder 750 Meter geradeaus. Das kommt mir entgegen, nachdem ich bei den Freiwasserschwimmen mit mehreren Bojen immer mal wieder gerne die Orientierung verliere. Was mir nicht entgegen kam (oder dann fast doch), waren der Powerbar-Riegel eine halbe Stunde vor dem Start und das Squeezy-Gel unmittelbar vor dem Start. Ich denke, dass ich zu wenig Wasser getrunken habe. Auf jeden Fall war mir auf den letzten 500 Meter beim Schwimmen richtig übel und ich hatte so einen Brand, dass ich fast das Wasser aus der Donau getrunken hätte.
Der erste Wechsel lief gut, die Schuhe waren schon auf den Pedalen. Der Einstieg in die Schuhe hat leider nicht so gut funktioniert, da man direkt nach der Wechselzone über eine Brück mit einem leichten Anstieg musste. Danach ging es sofort den Schelmengraben hoch, der den Puls gleich mal bis zur Oberkante trieb. Danach kurz einen Berg runter, um dann schon wieder einen unangenehmen Berg hochfahren zu müssen. So ging das dann auch die ganze Zeit weiter. Das eigentlich langgezogene Feld rückte an den längeren Aufstiegen immer schön zusammen. Ich war also nicht der einzige, der damit Probleme hatte.
Bei Kilometer 18 habe ich dann mal wieder den Schwamm meines Aerodrinks verloren, obwohl ich ihn vor dem Start wirklich gut befestigt hatte. Ab Kilometer 20 ging es dann wieder zurück Richtung Regensburg und ein unangenehmer Gegenwind sorgte für Abkühlung und Schmerzen in den Oberschenkeln. Bei Kilometer 22 wollte dann unbedingt der Riegel und das Gel wieder raus. Das war nicht wirklich angenehm, einen Auswurf konnte ich nur durch einen kräftigen Schluck aus der Wasserflasche verhindern.
Der zweite Wechsel verlief eigentlich gut. Allerdings hatte ich das Ende der Locklaces nicht ordentlich an meinen Nike Mayflys befestigt, so dass ich nach ca. 800 Metern anhalten musste, um es richtig zu befestigen. Das Laufen an sich lief nicht ganz optimal, mich quälten noch immer der Riegel und das Gel . Mit Mütze brannte es nicht ganz so auf den Helm wie in München mit dem Visor. Ich kühlte mir den Nacken ständig mit einem nassen Schwamm. Die Versorgung an der Strecke war mal wieder vorbildlich.
Im Ziel war ich glücklich, dass die Zeit unter 02:30:00 lag. Wobei die Radstrecke nicht wirklich 40 Kilometer hatte. Mit dem Forerunner kam ich auf 37,08 Kilometer. Die Laufstrecke hatte dafür 10,25 Kilometer. Mich stört das aber nicht, ob die Strecke drei Kilometer zu lang oder zu kurz ist: Es müssen bei einem Wettkampf ja alle die gleichen Strecken machen.
Die Zielverpflegung war auch wieder erste Sahne. Ich habe mir als erstes 0,7 Liter Cola genehmigt, während sich andere mit einem kühlen Erdinger alkoholfrei belohnten.
Der Regensburger Triathlon ist absolut empfehlenswert. Die Abwicklung ist einwandfrei, es gibt ein schönes Funktionshirt, die Verpflegung an der Strecke und im Ziel lässt keine Wünsche offen.
Ergebnis: 02:26:58 (00:27:21 Schwimmen = 1.500 Meter | 01:12:12 Rad = 37 Kilometer | 00:47:16 Lauf = 10,25 Kilometer | Rest= Wechselzeit)
Platzierung: Platz 141 von 302
Jörg konnte mit einer Gesamtzeit von 02:21:23 den 97. Platz erreichen.
Keine Kommentare.