Meine Freundin hat es schon immer vermutet: Trash Metal erhöht die Herzfrequenz. Die von meiner Freundin ebenfalls aufgestellte Vermutung, dass solche Musik zu Hirnfraß führt, konnte ich in meiner empirischen Studie allerdings nicht beweisen. ;-)

Nach der Erkältung konnte ich letzte Woche 193 Kilometer auf dem Radergometer zurücklegen. Dabei ist natürlich immer Mucke im Ohr. Da einem in sechs Stunden auf dem Radergometer ziemlich langweilig werden kann (es kam kein Hogan knows best auf MTV), habe ich etwas mit der Musik experimentiert und eine absolut unwissenschaftliche Forschungsreihe durchgeführt: Immer wenn Trash Metal lief, hatte ich einen zwischen vier und zehn Schlägen pro Minute höheren Puls als bei anderer Musik. Komisch, oder? Vielleicht passt sich die Herzfrequenz dem Takt der Musik an?

Bei Gabber oder Hardcore-Techno hätte ich das in diesem Umfang noch nicht festgestellt. Am besten finde ich Kirmes-Techno (Scooter ist da nahezu unerreicht!). Der macht beim Indoor-Sport immer am meisten Laune. Zu langsame Sachen lullen mich immer ein. Auf dem Laufband mit einem Puls von 129 habe ich sowieso immer damit zu kämpfen, dass ich nicht einschlafe. ;-) Ist aber gut für die Grundlagenausdauer.

Hoffentlich ist bald wieder Sommer. Da muss man sich nicht mit solchen Dingen beschäftigen. Draußen wird ohne Musik gelaufen und gefahren.

Am Wochende werde ich nach längerer Zeit wieder eine Tempoeinheit durchführen, damit etwas Sauerstoff an mein Gehirn kommt.