Die heilige Stätte - Training in der Olympia-Schwimmhalle
- Donnerstag, 6.09.2007
- Eingetragen in Training
- von Ralf
- Kommentar schreiben
Nachdem ich letzte Woche nicht zum Schwimmen kam, wollte ich diese Woche nochmal einige Meter schwimmen. Also war ich am Montag im Hallenbad, Dienstag habe ich packen müssen und Mittwoch ging es nach München. Nachdem mein Ausflug ins Nordbad neulich ein ziemlicher Misserfolg war, wollte ich mein Glück in der Olympia-Schwimmhalle probieren. Das ist die Halle, in der Mark Spitz 1972 sieben Goldmedaillen holte. Da kann man ja nur gut schwimmen.
In der Olympia-Schwimmhallte ist natürlich deutlich mehr los als in der Weidener Thermenwelt. Da steppt abends um 21:00 Uhr noch voll der Bär. Ich war von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr drin. Geöffnet hat die Olympia-Schwimmhalle von 07:00 Uhr bis 23:00 Uhr. Dort trifft man die härtesten Typen. Auf der Bahn neben mir schwamm einer mit seiner Badekappe vom Hamburg Start einige Tage vorher. Der war beim Einschwimmen schon schneller als der Rest bei Vollgas. Tja, ist alles nur Trainingssache….
Nachdem ich am Mittwoch von der Halle total begeistert war, beschloss ich, am Donnerstag vor der Arbeit auch noch schwimmen zu gehen. Um 07:30 Uhr stand ich vor der Schwimmhalle. Der Sport verändert einen wirklich.
Hätte mir einer vor zwei Jahren gesagt, dass ich mal morgens (vor der Arbeit) um 07:30 Uhr ins Schwimmbad gehen würde, hätte ich ihn ganz klar ausgelacht - Damals war ich um 07:30 Uhr noch nicht mal wach. Das Foto habe ich übrigens selbst gemacht und ich war erschrocken, wie verknittert ich morgens aussehe. Im Home Office fällt das ja keinem auf.
Das Schwimmen in der Halle ist morgens etwas entspannter, weil weniger Leute schwimmen. Leer ist die Olympia-Schwimmhalle allerdings auch morgens nicht. Ich war echt überrascht, dass auch morgens schon so viele Leute da sind. Ich bin um 08:30 Uhr wieder raus und da war es dann schon gut gefüllt.
Ich meine, dass das Wasser etwas modrig schmeckt. Vielleicht ist es noch die Original-Befüllung von 1972? Ich hoffe, dass es die vier Schwimmkilometer diese Woche am Samstag in Oberhausen raushauen.
Letzte Woche war ich hauptsächlich laufen. Die Disziplin, in der ich in Oberhausen wirklich gut sein muss, habe die letzten zwei Wochen überhaupt nicht trainiert: Das Radfahren. Macht auch keinen Spaß bei Dauerregen und 12° Celsius. Ich mus nur (!) einen Schnitt von 40km/h fahren, um in 30 Minuten mit der Radstrecke fertig zu sein. In der Ebene mit Windschatten könnte das drin sein. Dummerweise muss ich danach auch noch die fünf Kilometer in 20 Minuten laufen, um 01:00:00 für die Gesamtstrecke zu brauchen. Mal schauen. Ich will ja wie Daniel Unger über die Ziellinie taumeln und danach zusammenbrechen. Das dürfte mir bei dieser Zeit wahrscheinlich nicht schwerfallen.
Keine Kommentare.