Wettkampftermine 2010

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j0erg

Update 07.02.10

Hier die grobe Wettkampfplanung für 2010. Die Höhepunkte werden die 3 Wettkämpfe des Rhein-Neckar-Triathlon-Cups sein. Davor wird versucht in Kandel (HM) und beim Osterlauf (10km) die bisherigen Bestzeiten über HM bzw. 10 km zu verbessern. Die Sprintwettkämpfe stellen reine C Wettkämpfe und werden als Tempotrainingseinheiten mit Wettkampffeeling angesehen. Ob die Anmelding zu allen Tria Wettkämpfen klappt wird sich zeigen. Aufgrund der hohen Nachfrage schließen die Anmeldungen ja immer schneller. In Forst war dieses Jahr schon nach 1 oder 2 Tagen wieder die Anmeldung geschlossen.

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Wettkampfauftakt 2010: Minus 5° Celsius und einige Eisflächen

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Ralf

So ist das in einem normalen Januar: Kalt und glatt. Gestern fand der Wettkampfauftakt für die Saison 2010 statt. 10 Kilometer im Rahmen der Oberpfälzer Winterlauf Challenge galt es rund um den Steinberger See zu absolvieren. Die Strecke war im Vergleich zum Vorjahr in einem sehr guten Zustand, war aber trotzdem teilweise noch komplett mit Eis überzogen. Die Temperaturen waren deutlich kälter als letztes Jahr. Beim “Warmlaufen” dachte ich noch, dass ich trotz ordentlicher Kleidung erfrieren müsse. Im Wettkampf selbst habe ich das dann aber - zum Glück - gar nicht mehr gemerkt und ab Kilometer sieben haben mir die Hände fast gebrannt, so warm waren sie.
Der Lauf an sich verlief absolut unspektakulär. DIe Strecke wurde im Vergleich zum letzten Jahr etwas geändert und man lief teilweise leicht ansteigende Waldwege hoch, was bei Schnee und Eis etwas suboptimal ist. Aber das ist ja ein Winterlauf, da gehört sowas dazu. Die Organisation war einwandfrei, Zielverpflegung mit warmer (und nicht heißer) Suppe war sehr gut.
Gemessen am Vorjahr habe ich den Kilometer eine Sekunde schneller zurückgelegt. 2009 mit einem Schnitt von 04:07 Minuten pro Kilometer, 2010 mit einem Schnitt von 04:06 Minuten pro Kilometer. Da es dieses Jahr deutlich kälter war und die Strecke auch etwas mehr Profil hat, geht das absolut in Ordnung. Ralf Preissl hat als Sieger übrigens eine geschmeidige 32:44 aufs Eisparkett gezaubert. Hut ab!

Ergebnis: 40:13 Minuten (für 9,80 Kilometer)
Platzierung: Platz 34 von 227 (Platz 11 von 31 in der AK M35)

Das Training wirkt: Ergebnisse der Leistungsdiagnostik

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Ralf

Neulich habe ich geschrieben, dass mich das strukturierte Training gefühlt deutlich nach vorne gebracht hat. Nur einen Tag später bekam ich meine Vermutung dann bei einer Leistungsdiagnostik bestätigt. Ich habe mich bei allen wichtigen Werten signifikant verbessert. Das Gewicht war mit 77,4 Kilogramm um 1,6 Kilogramm geringer als noch vor einem Jahr. Der Körperfettanteil wurde dieses Jahr nicht gemessen, aber er war DEFINTIV unter 18,5 % wie noch 2008.
Die schönste Entwicklung: Ich habe meine individuelle anaerobe Schwelle um 2 km/h (!) nach oben verschoben. 2008 lag diese noch bei 12 km/h, 2009 liegt sie bei 14 km/h. Die Laktat-Werte haben sich bei gleicher Belastung deutlich verringert. Das ist eine sehr gute Entwicklung, die auf jeden Fall eine Halbmarathonzeit von unter 01:30:00 bei einer Mitteldistanz zulassen sollte. Das wurde mir vom Doc bestätigt. mehr »

Wettkampftermine 2010

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Ralf

Wie jedes Jahr, plane ich auch 2010 die Wettkampftermine sehr frühzeitig. Finde ich angenehmer, als immer auf den letzten Drücker zu buchen, was bei mitelgroßen Triathlon-Veranstaltungen sowieso nicht mehr geht, da dann schon alle Plätze weg sind.
2010 wird es zwei Mitteldistanzen und einen Marathon als A-Wettkämpfe geben. Alle anderen Wettkämpfe sind nur “Trainingseinheiten mit verschärftem Tempo”. Nichtsdestotrotz will ich auch dort natürlich (für mich) gute Ergebnisse erzielen.

Ich freue mich schon sehr auf den Triathlon in Großweier, bei dem es wahrscheinlich wieder zu einem direkten Duell mit Jörg kommen wird. Außerdem ist die Radstrecke bretteben und die Laufstrecke nur fünf Kilometer lang.

Als erster Belastungstest dürfte das lange Wochenende im Mai gelten: Olympische Distanz in Amberg am Donnerstag, am Sonntag den Halbmarathon in Regensburg.
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Das war 2009: Wettkämpfe

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Ralf

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Dieses Jahr habe ich nicht mehr jeden möglichen Wettkampf mitgemacht. Zum einen ist das immer ein zeitliches Problem, wenn man jedes Wochenende einen Wettkampf hat. Zum anderen dient es auch nicht unbedingt dem kontinuierlichen Training. Weniger ist in diesem Fall sicher mehr.
Das Highlight war auf jeden Fall der Ironman 70.3 in Wiesbaden. Aber auch der Triathlon in Hof und der Saisonabschluss beim Halbmarathon von Weiden nach Amberg waren schöne (und der letztere sogar ein sehr erfolgreicher) Wettkämpfe. Die Oberpfälzer Winter Challenge der Wechselszene konnte ich aufgrund von Erkältungen leider nicht komplett mitgehen. Schon nach dem ersten Wettkampf über 10 Kilometer im Januar lag ich mit einer Erkältung flach. Überhaupt haben mich die neun erkältungsbedingten Wochen Pause sicher einiges an Grundlagenausdauer gekostet. Dass ich davon angenervt war, brauche ich nicht extra zu erwähnen.
2010 werde ich zwei Halbdistanzen (Kulmbach im Juni und Erlangen im August) und den München Marathon im Oktober als A-Wettkämpfe betrachten. Alle anderen Wettkämpfe sind eigentlich C-Wettkämpfe und sollen nur der Tempo- und Wettkampfhärte dienen.
Dieses Jahr habe ich gelernt, dass eine gute Vorbereitung meistens zu einem guten Wettkampf führt. Ich habe auf jeden Fall gelernt, dass die Ernährung - im Vorfeld und im Wettkampf selbst - ab einer Wettkampfdauer von mehr als drei Stunden durchaus sehr wichtig ist. Festzustellen war, dass ich kein Hitze-Läufer bin. Deshalb werde ich auch niemals in Lanzarote, Nizza und Hawaii starten! Die Lücke bei den Laufleistungen von reinen Laufwettkämpfen zum Triathlon wurde kleiner. Vielleicht kann ich schon 2010 den abschließenden 10er in Sub 40 schaffen?

Das war 2009: Training

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Ralf

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Das Training im Jahr 2009 war deutlich strukturierter und zielgeführter als die Jahre zuvor. Alles war auf den Ironman 70.3 in Wiesbaden ausgerichtet. Leider war es am Wettkampftag viiiiiiel zu heiß, so dass ich definitiv nicht mein Potential abrufen konnte. Ich denke, dass ich knapp vier Wochen vorher in Pressath in Topform war.

Die Trainingsumfänge wurden von 2008 auf 2009 beim Rad (4000 Kilometer) und beim Laufen (1700 Kilometer) nicht sonderlich gesteigert - die Intensitäten waren freilich ganz andere! Beim Schwimmen wurde eine deutliche Schippe draufgelegt: In der Saison 2008 waren es 103 Kilometer, in der Saison 2009 kamen dann schon knapp über 180 Kilometer zusammen. Mit der Schwimmleistung bin ich, gemessen an den Trainingskilometern, absolut nicht zufrieden. Ich bin momentan daran, die Technik etwas umzustellen, konstante Zugzahlen zu schwimmen, den Ellenbogen deutlicher einzusetzen. Die Umfänge werden auch 2010 auf hohem Niveau bleiben. Diese Woche hatte ich drei Einheiten, mit insgesamt 10,9 Kilometern. Dienstag waren es alleine 4,5 Kilometer. Über zwei Stunden war ich da im Wasser. Fühlte mich am Ende wie ein Fisch.
Insgesamt ist festzustellen, dass das strukturierte und periodisierte Training zu einer deutlichen Leistungssteigerung geführt hat. Am  Beispiel des Volkstriathlons in Pressath lässt sich das sehr gut dokumentieren. Beim Radfahren konnte ich die Strecke in 43:54 (33,3 km/h) bewältigen, nachdem ich im Jahr zuvor noch 45:24 Minuten (32,2 km/h) für die 24,3 Kilometer benötigte. Die Laufstrecke mit knapp 5,9 Kilometern Länge konnte ich mit einen Kilometerschnitt von 03:56 laufen, während ich letztes Jahr noch 04:17 Minuten pro Kilometer benötigte. Nur beim Schwimmen will sich keine so deutliche Steigerung einstellen. Das ist auf jeden Fall ein Begrenzer, an dem es 2010 zu arbeiten gilt.
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Vier Wochen locker eingerollt

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Ralf

Die ersten vier Wochen der Saison 2010 habe ich jetzt hinter mir. Das waren vier lockere Wochen, die von den Umfängen her auf jeden Fall gut zu schaffen waren. Wie erwartet hat die Fitness deutlich unter der langen Pause gelitten. Am Anfang bin ich bei einem Schnitt von 05:30 Minuten pro Kilometer mit einem Puls von 150 durch die Gegend gerannt. Das war schon etwas schockierend. So langsam pendeln sich die Werte aber wieder auf dem alten Niveau ein, auch wenn sie momentan noch etwas drüber liegen.
Nach den vier lockeren Wochen wird es jetzt aber wieder härter. Die Umfänge für Dezember sind schon etwas ambitionierter: 34 Kilometer im Schwimmbad, 260 Kilometer auf dem Radergometer und 200 Kilometer in den Laufschuhen. Dazu kommen noch 7 Stunden Rumpfstabi und Kraftraining im Fitness-Studio. Langweilig wird es mir diesen Monat also sicher nicht. ;-) Meine aktuelle “Lieblingseinheit”: 2 KM einlaufen, 10x/12x/14x/10x 100 Meter auf voll steigern, dazwischen 2 Minuten Geh-/Trabpause. [Update: Habe vorhin nach dem Schwimmtraining mit Pierre gesprochen: Die vier verschiedenen Angaben beziehen sich auf die vier Wochen, die der Trainingsplan umfasst. Also in der ersten (!) Woche 10x100 Meter, in der zweiten Woche 12x100 Meter, in der dritten Woche 14x100 Meter und in der vierten Woche 10x100 Meter. Ist immer besser, wenn man manchmal über die Vorgaben im Trainingsplan nachdenkt. Nun gut, 46x100 Meter war auch ganz lustig.]

Am 22.12. findet wieder eine Leistungsdiagnostik auf dem Laufband im IPS Regensburg statt. Ich bin sehr gespannt, wie sich die diesjährigen Werte von denen aus dem letzten Jahr unterscheiden. Eventuell werde ich am 24.12. (quasi als erstes Weihnachtsgeschenk des Tages) einen Leistungstest auf dem Radergometer machen. Mal schauen, ob das zeitlich hinhaut.

Die Prominenz in der Provinz

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Ralf

Pierre Jander, Ina Reinders, Faris Al-Sultan

Am Wochenende fand in Weiden eine Jugendbildungsmaßnahme zum Thema Doping und Drogen statt. Im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung wurden mehrere Trainingseinheiten unter der Leitung von Pierre Jander abgehalten. Zum Schwimmtraining am Samstagabend konnten Faris Al-Sultan und Ina Reinders vom Team Abu Dhabi Triathlon als Übungsleiter “verpflichtet” werden. Den Jugendlichen machte das Training sichtlich Spaß. Wie oft hat man die Möglichkeit, gute Schwimmtipps eines Hawaii-Siegers und der fünffachen Siegerin des prestigeträchtigen Triathlons in Buschhütten zu erhalten?
Danach gab es noch eine offene Diskussionsrunde zum Thema Doping und Drogen im Sport. Dabei wurde von beiden unter anderem geschildert, wie Dopingproben ablaufen und was man als Profi alles machen muss, um für die ständige Erreichbarkeit durch die Tester der NADA zu sorgen. Es war ein sehr interessanter Abend und als Zaungast beim Schwimmtraining konnte ich auch noch was lernen. mehr »

Trainingsauftakt nach Maß: 2,5° Celsius und Nieselregen

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Ralf

So stellt man sich das vor: Nach rund fünf Wochen zum ersten Mal wieder Training nach Plan und es hat Temperaturen kurz über dem Gefrierpunkt und es regnet. Seit dem Halbmarathon Weiden Amberg habe ich nur sehr unstrukturiert trainiert. Die ersten drei Wochen quasi gar nicht, danach etwas mehr, aber nicht wirklich viel. Das einmal wöchentlich stattfindende Schwimmtraining war zwischendrin sogar zur Plauderstunde mit einigen Trainingskollegen verkommen und wir wurden von an ernsthaftem Training interessierten Athleten gebeten, doch bitte nicht die Wendefläche durch unsere Anwesenheit zu versperren. ;-)

Diese Zeiten sind seit heute passé. Pierre hat mir gestern den Plan für die ersten vier Wochen zugeschickt. Sieht auf den ersten Blick alles noch recht locker aus. Heute morgen zwei Kilometer einlaufen, dann 6/8/10/6 x 60 Meter Sprint mit zwei Minuten Geh- bzw. Trabpausen dazwischen.
Das Schwimmtraining heute war schon etwas fordernder: Insgesamt drei Kilometer, mit so schönen Einheiten wie 2×3x100 mit 2-5 Zug , 3-6 Zug, 4-7 Zug - dabei ertrinke ich fast immer. Noch schöner war aber die 3×200 Meter Freistil mit einem Startabstand von 03:30 Minuten. Das war definitiv zu schnell! Nun ja, die Saison fängt ja erst an.

Zur Zeit lese ich Joe Friels Trainingsbibel für Triathleten. Das Buch ist wirklich sehr gut. Man wird auf viele Dinge in der Trainingsplanung und des Trainingsablaufs hingewiesen, die einem so vielleicht nicht bewusst waren. Er weist auch darauf hin, dass man seine Begrenzer identifizieren muss und an ihnen arbeiten muss. Einer meiner Begrenzer ist sicherlich das Radfahren - und natürlich auch das Schwimmen. 2010 werde ich auf jeden Fall den Fokus auf das Radfahren legen. Bei zwei geplanten Mitteldistanzen dürfte sich dieser Einsatz lohnen. Ich bin gespannt.

SportTracks: Export der Daten

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Ralf

Ich wollte diese Woche meine Daten seit November 2008 (also meinem Trainingsjahr) an meinen Trainer schicken, damit er die Daten auswerten kann und auf Basis dieser Daten das Jahr 2010 für mich grob vorplanen kann. Da Pierre aber ein eingefleischter Polar-User ist, hat er natürlich nicht die wunderschöne SportTracks-Software auf seinem Rechner. Deshalb wollte ich ihm die Daten als Excel-Sheet schicken. Da es sehr viele Plugins gibt, habe ich auf der Übersichtsseite gesucht und auch eines gefunden, das für diese Zwecke reichen sollte: das CSV-Export Plugin.

Ich habe etliche Versuche gebraucht, um überhaupt erstmal Daten über dieses Plugin exportieren zu können. Aber immer wenn ich die CSV-Datei in OpenOffice Calc (entspricht Excel bei Microsoft Office) importieren wollte, wurden Werte mit einem Punkt als Trennzeichen der Dezimalstellen fälschlicherweise als Datum dargestellt - aus 7.05 Kilometern wurde dann der 07. Mai. Danach habe ich beim Import alle Spalten von Standard auf Text umgestellt. Damit war dann dieses Problem gelöst. Dann stellte ich fest, dass nach dem Import einige Werte als bis zu zehnstellige Kommazahlen und mit falschen Werten dargestellt wurden. Das ist natürlich auch Mist, da Pierre mit einem Puls von 146,5643738475 nicht viel anfangen kann, die Übersichtlichkeit verloren geht und 01:14:53 nach dem Export nicht plötzlich 01:12:23 sein sollte. Diesen Fehler konnte ich nicht beheben. Ich denke, dass es an dem CSV-Export Plugin liegt - oder an meinem mangelnden Verständnis. mehr »

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